Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
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79194 Gundelfingen
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Infiltration

Infiltration der Wirbelsäule Bei der Infiltration wird eine therapeutische Substanz in die schmerzende Körperregion injiziert. © Elnur, Adobe Stock

Die Infiltration ist eine konservative Maßnahme zur Behandlung verschiedener akuter und chronischer Schmerzsyndrome. Dabei wird eine Substanz (z. B. Kortison oder Schmerzmittel) lokal in die betroffene Körperregion injiziert. Der Vorteil im Vergleich zu einer herkömmlichen Injektion ist die ausschließliche Wirkung im Schmerzgebiet. Auf diese Weise verteilt sich das Medikament nicht im gesamten Körper und das Risiko von Nebenwirkungen verringert sich. Typische Anwendungsgebiete der Infiltration sind Gelenkschmerzen oder Rückenschmerzen, beispielsweise im Rahmen eines Bandscheibenvorfalls.

Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule (HWS): Symptome, Diagnose und Behandlung

Darstellung der Armregionen, die von bestimmten Spinalnerven der Halswirbelsäule versorgt werden. Jeder Spinalnerv der Halswirbelsäule versorgt eine bestimmte Armregion mit sensorischen und motorischen Impulsen. Anhand der Schmerzen und Ausfallerscheinungen beim Patienten kann der Arzt auf das betroffene Segment der Halswirbelsäule schließen. © Gelenk-Klinik

Bei einem Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule (HWS) tritt Material aus dem inneren Gallertkern einer Bandscheibe im Halsbereich durch den umhüllenden Faserring nach außen. Es drückt auf das Rückenmark oder die Rückenmarksnerven (Spinalnerven) in einem bestimmten Abschnitt der Halswirbelsäule. Die Quetschung der Nerven löst die für einen HWS-Bandscheibenvorfall typischen Symptome aus: starke Nackenschmerzen, Arm- und Schulterbeschwerden.

Fersensporn (Plantarfasziitis): Schmerzen an der Fußsohle

Der Fersensporn ist eine Knochenveränderung des Fersenbeins. Der untere Fersensporn ist im Röntgenbild als dornförmiger Knochenanbau am Fersenbein (Calcaneus) sichtbar. Er befindet sich im fußsohlenseitigen (plantaren) Bereich des Fersenknochens und kann im Alltag äußerst schmerzhaft sein. © Dr. Thomas Schneider

Der untere Fersensporn äußert sich in Form von stechenden Schmerzen an der Fußsohle (Plantarfasziitis). Nur eine detaillierte Diagnose des Fersensporns ergibt für den Patienten einen nachhaltig wirksamen Therapieansatz. Wenn der im Einzelfall schmerzauslösende Krankheitsprozess exakt identifiziert ist, können die Fußspezialisten der Gelenk-Klinik den Patienten mit ihren oft über Monate andauernden Fersenschmerzen konkret helfen. Auch Sie selbst können der Bildung eines Fersensporns mit gezielten Übungen vorbeugen und gegen die Schmerzen vorgehen.

Impingement-Syndrom der Schulter

Schulterschmerzen bei Schulterimpingement Beim Impingement-Syndrom schmerzt die Schulter beim Heben des Oberarms oder bei Druck auf die Schulter. © Gelenk-Klinik

Das Impingement-Syndrom gehört zu den häufigsten Erkrankungen der Schulter. Dabei stößt der Oberarmkopf ans Schulterdach (Akromion) und engt die dort verlaufenden Strukturen wie die Supraspinatussehne ein. Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sind die Folge. Vor allem beim seitlichen Heben des Armes in einem Winkel von 60 bis 120° (Painful Arc) treten Schulterschmerzen auf. Ursächlich für das Schulterimpingement sind beispielsweise Verschleißerscheinungen des Schultergelenks und der Schultersehnen (v. a. Supraspinatussehne) sowie Verletzungen oder eine Schleimbeutelentzündung (Bursitis). Häufig sind Sportler (z. B. Volleyballer, Handballer) oder Menschen, die beruflich Überkopfarbeiten ausüben, von einem Schulterimpingement betroffen. In der Regel lässt sich das Impingement-Syndrom der Schulter konservativ z. B. mittels Physiotherapie, physikalischer Therapie oder Stoßwelle behandeln.

Infiltration der Wirbelsäule

Radiologisch gesteuerte Wirbelsäulen-Infiltration

Infiltration der Wirbelsäule Bei der Infiltration wird eine therapeutische Substanz in die schmerzende Körperregion injiziert. © Elnur, Adobe Stock

In der konservativen Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen stellt sich oftmals die Frage, welche anatomische Struktur schmerzauslösend ist. Zum gezielten Aufsuchen der Ursache eignet sich die Möglichkeit unter Röntgenbildwandler diejenige Struktur mit Lokalanästhetikum zu infiltrieren, die als auslösend für das Beschwerdebild angesehen wird.

Wird unter sterilen Bedingungen am Röntgenbildwandler mit der Nadel gezielt diese Struktur aufgesucht und das Lokalanästhetikum infiltriert, so muss für die Dauer von 1-2 Stunden nach Infiltration durch die bloße Wirkung des Lokalanästhetikums eine Schmerzfreiheit eintreten.

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