Orthopädische Gelenk-Klinik

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femoropatellares Schmerzsyndrom

Knieschmerzen vorne An vorderen Knieschmerzen ist meist die Kniescheibe (Patella) mitbeteiligt. © motortion, Fotolia

Das femoropatellare Schmerzsyndrom (lat. femur "Oberschenkelknochen", patella "Kniescheibe") beschreibt Knieschmerzen im vorderen Bereich des Knies bzw. nahe der Kniescheibe (Patella).

Der Begriff Syndrom umfasst dabei die typischen vorderen Knieschmerzen und deutet an, dass die genauen Ursachen für das femoropatellare Schmerzsyndrom (kurz: FPS) nicht bekannt sind. Vom FPS sind häufig Jugendliche und Laufsportler betroffen. Der Arzt untersucht das FPS mithilfe einer röntgenologischen Defilee-Aufnahme, um Fehlbildungen der Kniescheibe oder Kniescheibenarthrose (Retropatellararthrose) auszuschließen. Das FPS heilt meist von allein aus und kann konservativ durch Schonung, Schuheinlagen und Technikanalyse behandelt werden.

Synonyme: 
patellofemorales Schmerzsyndrom, patellofemorales Syndrom, patellares Schmerzsyndrom, femoropatellares Syndrom, PFSS, FPS, vordere Knieschmerzen, Knieschmerzen vorne

Femoropatellares Schmerzsyndrom: Ursachen und Behandlung

Untersuchung der Kniescheibe Untersuchung der Kniescheibe beim patellofemoralen Schmerzsyndrom. © Gelenk-Klinik

Schmerzen im Gelenk zwischen Kniescheibe (Patella) und Oberschenkel (Femur) bezeichnet man als femoropatellares Schmerzsyndrom. Betroffene leiden unter vorderen Knieschmerzen. Die Bezeichnung Syndrom beschreibt, dass es sich um einen Sammelbegriff für Beschwerden handelt, denen der Arzt häufig keine genauen Ursache zuordnen kann.

Die Überlastung der Kniescheiben – etwa durch sportliche Aktivität, anstrengende körperliche Arbeit oder Übergewicht – trägt wesentlich zur Entstehung des femoropatellaren Krankheitsbildes bei. Zudem können Erkrankungen des Immunsystems oder Stoffwechselstörungen wie Rheuma, Arthritis oder Gicht eine Rolle bei der Entstehung des femoropatellaren Schmerzsyndroms spielen. Aufgrund der Vielzahl möglicher Ursachen ist es sinnvoll, bei vorderen Knieschmerzen einen orthopädischen Kniespezialisten aufzusuchen, der eine umfassende Differentialdiagnostik und eine gezielte - meist konservative - Behandlung durchführt.

Knieschmerzen – was tun?

Frau mit Knieschmerzen Wo schmerzt das Knie? Die Antwort auf diese Frage liefert dem Orthopäden bereits wichtige Hinweise. © Graphicroyalty, Adobe

Knieschmerzen äußern sich bei den Betroffenen sehr unterschiedlich: Bereits die Lage der Knieschmerzen – innen, außen, in der Kniekehle oder vor der Kniescheibe – gibt einen deutlichen Hinweis zu den möglichen Ursachen. Ebenso lohnt es sich, die Situation, in der Knieschmerzen auftreten, genauer zu betrachten: Traten die Schmerzen plötzlich nach einem Unfall oder Sturz auf? Auch die Art des Schmerzes liefert deutliche Hinweise auf mögliche Auslöser: Ist der Schmerz dumpf und tiefliegend? Sind die Knieschmerzen nur vorübergehend und verschwinden sie nach kurzem "Warmlaufen" wieder?

Ist Ihr Knie gerötet, warm und geschwollen oder spüren Sie ein Knirschen im Knie, sollten Sie sofort einen orthopädischen Kniespezialisten aufsuchen. Eine frühzeitige Untersuchung kann die Ursachen für Ihre Knieschmerzen eingrenzen und Grundlage für die zügige Behandlung schaffen, um irreversible Spätfolgen wie eine Kniearthrose (Gonarthrose) zu vermeiden.

Retropatellararthrose: Kniescheibenarthrose konservativ oder operativ behandeln?

Patellofemorale Knieteilprothese Patellofemorale Knieteilprothese: Ein Metallimplantat zwischen den beiden Oberschenkelrollen kleidet die Gleitrinne der Patella (Trochlea) aus. Ein gleitfähiges Polyethylen-Implantat auf der Rückseite der Kniescheibe bildet die Gleitpaarung mit dem Titanimplantat. Wir ziehen die einwachsenden, knochensparenden HemiCAP-Implantate den zementierten Implantaten vor. © 2med

Die Kniescheibenarthrose (Retropatellararthrose) ist die seltenste Form der Kniearthrose (Gonarthrose). Hauptursachen der Arthrose des Patellofemoralgelenks, das Oberschenkelknochen (Femur) und Kniescheibe (Patella) miteinander verbindet, sind Fehlbildungen der Kniescheibe bzw. der patellaren Gleitrinne (Trochlea) im Oberschenkelknochen. Auch Verletzungen (Traumata) wie ein Kniescheibenbruch (Patellafraktur) oder osteochondrale Läsionen (Verletzungen des Gelenkknorpels und des darunterliegenden Knochens) sind häufige Ursachen.

Die gelenkerhaltende Behandlung der Retropatellararthrose steht im Vordergrund. Weichteileingriffe an den Sehnen, die die Patella führen, können die Position der Patella und die Kraftübertragung auf das femoropatellare Gelenk verbessern.

Wenn ein gelenkerhaltendes Vorgehen nicht mehr möglich ist, weil der Knorpel komplett abgenutzt ist, kann eine Knieteilprothese das patellofemorale Gelenk ersetzen.

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