Orthopädische Gelenk-Klinik

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Retropatellararthrose

Retropatellararthrose Gelenkverschleiß im femoropatellaren Gelenk zwischen Kniescheibe und Oberschenkelknochen nennt man auch Kniescheibenarthrose. © Viewmedica

Die Retropatellararthrose ist der Knorpelverschleiß im Femoropatellargelenk, welches die Kniescheibe (Patella) mit dem Oberschenkel (Femur) verbindet.

Die Retropatellararthrose entsteht meist durch Überlastung bei ständigem Arbeiten in der Hocke oder auf den Knien oder aufgrund einer Patelladysplasie, bei der die Kniescheibe nicht exakt in die vorgesehene Gleitrinne im Oberschenkel passt. Durch die Fehlbelastung wird der Knorpel zwischen Kniescheibe und Oberschenkel übermäßig belastet und verschleißt immer stärker. Betroffene mit Retropatellararthrose verspüren vor allem beim Treppensteigen oder morgens und nach Ruhepausen vordere Knieschmerzen hinter der Kniescheibe. Zudem kann es zu Schwellungen und Reibegeräuschen (Krepitationen) im Kniegelenk kommen. Meist bessern sich die Symptome durch Physiotherapie, schmerz- und entzündungshemmende Medikamente (NSAR) und Vermeidung schädlicher Bewegungsmuster. Ist die Retropatellararthrose zu weit fortgeschritten, kann eine Transplantation mit körpereigenem (autologem) Knorpelgewebe (ACT) oder der Einsatz einer Knieteilprothese helfen.

Synonyme: 
Kniescheibenarthrose, Patellofemoralarthrose, Femoropatellararthrose, femoropatellare Arthrose, patellofemorale Arthrose

Knieschmerzen außen am Knie: lateraler Knieschmerz

Knieschmerzen sind ein Warnsignal: Sportverletzungen, Abnutzung, Fehlstellung oder Überlastung ist die Ursache. Knieschmerzen außen, die mit Schwellungen, Ödemen, Ergüssen und Weichteilverletzungen einhergehen, können gut mit dem Ultraschallgerät untersucht werden. Der Ultraschall zeigt den Zustand von Sehnen und Bändern im Kniegelenk und stellt Entzündungszeichen dar. © Gelenk-Klinik, Prof. Dr. Sven Ostermeier

Knieschmerzen an der Außenseite deuten auf Probleme mit Strukturen im äußeren (lateralen) Kompartiment (Bereich) des Kniegelenks hin. Sie können durch abgelaufene Laufschuhe oder Fußfehlstellungen ausgelöst werden. Bei der Diagnose hilft eine Fußdruckmessung (Podometrie).

Auch ein Meniskusschaden kann die Ursache für Knieschmerzen außen sein. Die klinische Untersuchung und ein Kernspin (MRT) geben dem Kniespezialisten Hinweise auf einen verletzten Meniskus. Röntgenbilder sind bei Meniskusriss weniger aussagekräftig als MRT.

Kniearthrose (Gonarthrose): Gelenkerhalt bei Arthrose im Kniegelenk

Untersuchung der Kniearthrose durch Ultraschall Untersuchung der Kniearthrose: Ultraschall zeigt Schwellungen, Ergüsse und Entzündungszeichen bei aktivierter Kniearthrose. © Gelenk-Klinik

Kniearthrose (Gonarthrose) ist der Knorpelverschleiß im Kniegelenk. Bei fortgeschrittener Kniearthrose reiben die Knochen im Knie ohne schützende Knorpelschicht schmerzhaft aneinander. Die Kniearthrose ist neben der Hüftarthrose die häufigste Form der Arthrose (Knorpelverschleiß) beim Menschen.

Unsere komplex aufgebauten Kniegelenke sind besonders starken Belastungen durch das Körpergewicht ausgesetzt. Im Kniegelenk treffen Oberschenkelknochen (Femur), Kniescheibe (Patella) und Schienbein (Tibia) aufeinander. Sowohl die Gleitverbindung zur Kniescheibe als auch das Gelenk zum Schienbein mit seinen beiden Kammern kann von Arthrose betroffen sein.

Wenn Sie morgens bei den ersten Schritten Schmerzen verspüren oder das Kniegelenk nach dem Wandern oder Joggen häufig geschwollen und überwärmt ist und zusätzlich die Beweglichkeit abnimmt, sollten Sie Ihr Kniegelenk von einem orthopädischen Kniespezialisten untersuchen lassen.

Was ist Arthrose?

Schematische Darstellung eines gesunden und eines durch Arthrose veränderten Kniegelenks. Am Beispiel des Kniegelenks zeigt die Abbildung die degenerativen Veränderungen bei Arthrose. © Gelenk-Klinik

Arthrose ist fortschreitender Gelenkverschleiß, bei dem sich über Jahre die stoßdämpfende Knorpelschicht zwischen zwei Gelenkflächen abbaut. Die meist älteren Arthrose-Patienten leiden unter starken Gelenkschmerzen und zunehmend eingeschränkter Beweglichkeit. Im fortgeschrittenen Stadium der Arthrose droht ihnen die Einsteifung des Gelenks.

Bei der Behandlung der Arthrose ist eine exakte Diagnosestellung durch einen orthopädischen Spezialisten gefragt. Für die Orthopäden der Gelenk-Klinik Freiburg besitzen die vielfältigen Therapieoptionen zum Erhalt der geschädigten Gelenke oberste Priorität. Sie leiten so früh wie möglich eine geeignete Behandlung ein und können auf diese Weise die arthrotischen Beschwerden lindern oder sogar beseitigen.

Vordere Knieschmerzen: Patelladysplasie, Patellaspitzensyndrom und Patellaluxation

Untersuchung der Patellafunktion Untersuchung der Patellafunktion (Funktion der Kniescheibe) durch Beobachtung des Patellalaufs bei Beugung und Streckung des Kniegelenks. © Gelenk-Klinik

Eine Fehlformung der Kniescheibe bezeichnet der Mediziner auch als Patelladysplasie. Die Patella ist ein von vorne gesehen dreieckiger Knochen. Sie ist gelenkig sowohl mit dem Oberschenkelknochen (Femur) als auch mit dem Schienbein (Tibia) verbunden.

Nicht immer führt die Patelladysplasie zu Knieschmerzen oder muss orthopädisch behandelt werden. Viele Patienten mit Patelladysplasie fühlen sich in ihrem Alltag nicht beeinträchtigt.

Dennoch begünstigt die einseitige Belastung des Gelenkknorpels des patellofemoralen Gelenks (zwischen Kniescheibe und Oberschenkelknochen) Knieschmerzen und Kniearthrose. Die Fehlform der Patella ist meist angeboren.

Beim Älterwerden kann die unebene Oberfläche der Patella im Kniegelenk einen Knorpelschaden verursachen (retropatellare Arthrose). Es ist sehr wichtig, die Patelladysplasie zu behandeln, bevor sich daraus eine Kniearthrose entwickelt. Die Patelladysplasie ist oft im Zusammenhang mit einer Patellaluxation zu beobachten.

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Prof. Dr. Sven Ostermeier, Facharzt für Orthopädie in Freiburg

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PD. Dr. med. Bastian Marquaß
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