Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
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Flake-Fraktur

Röntgenaufnahme Refixation eines abgelösten Knorpel-Knochen-Fragments Die Röntgenaufnahme zeigt ein Kniegelenk mit einem refixierten Knorpel-Knochen-Fragment. In diesem Fall setzte der Operateur Titanschrauben ein. © Gelenk-Klinik

Bei einer Flake-Fraktur (engl. flake "Splitter", "Span") löst sich ein osteochondrales Knorpel-Knochenfragment im Gelenk und droht abzureißen.

Ursache für eine Flake-Fraktur sind oft Unfälle (Traumata) beim Sport wie eine Verstauchung (Distorsion) des Sprunggelenks. Flake-Frakturen treten häufig im Sprunggelenk und im Knie auf. Die abgelösten Bruchstücke können manchmal bereits im Röntgen erkannt werden. Der Arzt sichert die Diagnose mithilfe von MRT oder CT. In der Regel führt der Arzt eine minimalinvasive Gelenkspiegelung (Arthroskopie) durch und befestigt (Refixation) oder entfernt die Fragmente. Bei umfangreichen Flake-Frakturen kann eine offene Operation notwendig sein.

Synonyme: 
flake fracture, Flakefraktur, Abscherfraktur

Arthroskopie des Sprunggelenks

Untersuchung des Sprunggelenks Vor einer Arthroskopie untersucht der Arzt das Sprunggelenk auf mögliche Instabilitäten, Schmerzen und Bewegungsblockaden. © Gelenk-Klinik

Die Arthroskopie ist der wichtigste gelenkerhaltende Eingriff am Sprunggelenk. Arthroskopisch bedeutet, dass die Operation in minimalinvasiver Technik erfolgt. Der Arzt setzt lediglich 1,5 cm lange Schnitte seitlich des Sprunggelenks. Dabei nutzt er kleine Instrumente, die durch einen 0,5 cm dicken Schlauch in das Gelenk eingeführt werden.

Die Spiegelung des Sprunggelenks ist für den Patienten ein nur minimal belastender Eingriff. Heilungszeiten, Narbenbildung und Komplikationen sind wesentlich vermindert, besonders im Vergleich zu offenen Eingriffen am Sprunggelenk. Zudem erleidet der Patient weniger Schmerzen, da es aufgrund der minimalen Hautschnitte zu einem geringeren Gewebetrauma kommt.

Osteochondrosis dissecans (OD) im Knie: Symptome, Diagnose und Behandlung

Osteochondrosis dissecans im Kniegelenk Zunächst kommt es zu einer Minderdurchblutung des Knochens (links) unterhalb des Gelenkknorpels. Im weiteren Krankheitsverlauf kann sich das abgestorbene Knorpel-Knochen-Fragment (Dissekat) vom umliegenden gesunden Gewebe lösen (rechts). © Gelenk-Klinik

Die Osteochondrosis dissecans im Knie bezeichnet das Absterben kleiner Knochenbezirke unterhalb des Gelenkknorpels im Kniegelenk. Diese Erkrankung tritt meist bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 5 bis 20 Jahren auf. Das frühzeitige Erkennen und Behandeln der Osteochondrosis dissecans ist wichtig. Schreitet die Erkrankung unbehandelt fort, nimmt auch der Gelenkknorpel Schaden. Folge kann ein vorzeitiger Gelenkverschleiß (Kniearthrose) mit chronischen Knieschmerzen und Funktionsstörungen des Kniegelenks sein.

Die Erkrankung kann bei frühzeitiger Diagnose und Therapiebeginn vollständig ausheilen. Bei Kindern und Jugendlichen mit Knieschmerzen ohne Unfallhergang muss der Facharzt eine Osteochondrosis dissecans ausschließen.

Knorpelschaden (Osteochondrose) im Sprunggelenk

Knorpelriss im Sprunggelenk Arthrografie im oberen Sprunggelenk: Im DVT unter Belastung ist links ein gesundes Gelenk dargestellt. Von oben kommt das Schienbein, in der Mitte liegt das Sprungbein. Die dunkle Schicht, die die beiden Gelenkpartner überzieht, ist der Knorpel. Die weiße Schicht dazwischen ist das Kontrastmittel. Rechts erkennt man in weiten Teilen einen ähnlichen Aufbau bei intakter Knorpelschicht. Der Pfeil zeigt den Eintritt des Kontrastmittels unter den Knorpel. Dies ist ein direkter Nachweis des Knorpelschadens innen am Sprungbein. © Gelenk-Klinik

Im Rahmen einer Verletzung, einer entzündlichen Erkrankung oder Stoffwechselstörung kann es zu einem Riss in der Knorpelschicht des Sprungbeins (Talus) kommen. Diese Veränderung geht häufig mit starken Schmerzen und Beschwerden beim Laufen einher. Durch den Knorpelschaden im Sprunggelenk kann die Gelenkschmiere in Kontakt zum Knochen treten und ihn zusätzlich schädigen. Oftmals bildet sich ein Knochenödem mit einer nachfolgenden Veränderung der Durchblutung. Diese krankhaften Veränderungen werden als Osteochondrose bezeichnet und können bis zum Knochentod und zum Abbau des Knochens führen. Zusätzlich bilden sich häufig Knochenzysten.

Die Zerstörung von Knorpel im oberen Sprunggelenk entsteht – anders als am Hüftgelenk oder Kniegelenk – häufig im Rahmen einer Verletzung. Den Knorpelschaden selbst bezeichnet man nicht als Arthrose, aber infolge des Knorpeldefektes kann sich eine Arthrose des Sprunggelenksausbilden. Die Schädigung des Knorpels bedarf einer ursächlichen Therapie. Zum Beispiel kann sich durch Fehlbelastungen nach einem fehlverheilten Sprunggelenksbruch oder Überbeweglichkeiten (Instabilitäten) der Knorpelzustand kontinuierlich verschlechtern. Eine erfolgreiche Therapiestrategie lässt sich nur entwickeln, wenn diese Ursachen frühzeitig erkannt werden.

Operation bei Kniearthrose: Kniearthroskopie, Knorpeltherapie oder Knieprothese?

Arthroskopie des Kniegelenks Bei der Kniearthroskopie führt der Orthopäde mit kleinsten Hautschnitten durch wenige Millimeter dicke Schläuche medizinische Instrumente in das Knie ein. Eine Kniearthroskopie kann den Gelenkinnenraum darstellen, reinigen und Knorpel glätten. Bei rechtzeitiger Anwendung kann dieser kleinste Eingriff die Ursachen der Kniearthrose beseitigen. © smartmediadesign, Fotolia

Eine Knieoperation bei Arthrose im Knie empfiehlt der Orthopäde nicht einfach so. Alle konservativen Verfahren zur Behandlung der Kniearthrose müssen ausgeschöpft sein.

Auf der anderen Seite kann der Patient durch zu langes Warten bei Kniearthrose wichtige Therapiechancen verlieren.

Hier muss der Orthopäde im Sinne der vorbeugenden Instandhaltung des Kniegelenks handeln.

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