Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
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offene Operation

Chirurg führt eine offene Operation am Fuß durch. Bei einer offenen Operation hat der Chirurg eine direkte Sicht auf das Operationsgebiet. © Gelenk-Klinik

Eine offene Operation ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem sich der Operateur über einen mehr oder weniger großen Schnitt durch die Haut und das darunterliegende Gewebe Zugang zum Operationsgebiet verschafft. Vorteile der offenen Operation sind das große Operationsfeld und die direkte Sicht darauf.

Außerdem lassen sich durch das größere Betätigungsfeld und die gute Übersicht Komplikationen besser in den Griff bekommen. Wurde beispielsweise ein Gefäß verletzt und eine Blutung ausgelöst, so kann der Chirurg dies bei einer offenen Operation leichter beherrschen. Typische Beispiele für offene Operationen sind Tumorentfernungen, Organtransplantationen und große Bauchoperationen.

Offene Operationen haben allerdings auch Nachteile: Durch den ausgedehnten Zugang wird viel Haut und Bindegewebe durchtrennt, d. h. verletzt. Das führt nicht nur zu starken postoperativen Schmerzen. Die Heilungsphase nach der Operation dauert länger. Außerdem drohen vor allem im Bauchraum vermehrt Verwachsungen, die zu Schmerzen oder Darmverschluss führen können. Zudem bleiben nach offenen Operationen größere Narben zurück.

Um den Nachteilen der offenen Operationen zu begegnen, wurden minimalinvasive Verfahren entwickelt. Dabei werden über einen meist relativ kleinen Hautschnitt Instrumente und Optiken in das Operationsgebiet eingeführt, mit denen der Chirurg den Eingriff durchführt. Minimalinvasive Eingriffe zeichnen sich dadurch aus, dass weniger Gewebe verletzt wird. In der Folge sind die postoperativen Schmerzen meist geringer als nach offenen Operationen, die Genesung verläuft schneller und es bleiben kleinere Narben zurück.

Endoskopischer Sehnentransfer bei Achillessehnenschäden: So bleiben auch ältere Patienten mobil

Darstellung nach Transfer der Großzehenbeugersehne Beim Transfer der Großzehenbeugersehne wird die Sehne durchtrennt, der vom Muskelbauch abgehende Anteil durch ein Bohrloch im Fernsenbein gezogen und dort befestigt. Auf diese Weise übernimmt der Großzehenbeuger die Beugung im Sprunggelenk und entlastet dadurch die geschädigte Achillessehne. Der zur Großzehe verlaufende Sehnenrest verbleibt ohne Funktion im Fuß. © Gelenk-Klinik

Der endoskopische Sehnentransfer der Großzehenbeugersehne gehört zu den verschiedenen Optionen, die zur Behandlung einer geschädigten Achillessehne zur Verfügung stehen. Junge Patienten profitieren in der Regel von der offenen Operation. Oft ist auch eine konservative Therapie mit Spezialschuhen möglich. Schwieriger wird es, wenn die Sehne bei älteren Patienten stark geschädigt ist oder reißt. Denn im Alter sind offene Operationen zur Sehnenrekonstruktion mit einem hohen Risiko verbunden.

Diesen Patienten lässt sich mit dem endoskopischen Transfer der Sehne vom Großzehenbeuger (Musculus flexor hallucis longus) helfen. Denn durch die minimalinvasive Methode werden im Vergleich zur offenen OP nicht nur die Risiken des Eingriffs deutlich verringert. Die Betroffenen haben auch eine sehr gute Chance, dass sie nach der Operation ihre körperlichen Aktivitäten wieder aufnehmen und voll ins Leben einsteigen können.

Operation des Morton Neuroms: Nervenentlastung oder Nervenentfernung?

Morton Neurom Das Morton Neurom ist die Entzündung und Verdickung der bindegewebigen Hülle des Mittelfußnerven, meist als Folge eines Spreizfußes. © Dr. Thomas Schneider

Meist erfolgt die Entfernung des geschwollenen Mittelfußnerven beim Morton Neurom durch einen offenen operativen Zugang von der Fußsohle aus. Die Fußschmerzen der Patienten verschwinden, allerdings wird das Versorgungsgebiet des Mittelfußnerven gefühllos.

Wenn die Schwellung an der Fußsohle noch nicht zu stark ausgeprägt ist, kann alternativ eine nervenerhaltende Therapie durchgeführt werden, die man als Dekompression (Druckentlastung) des Morton Neuroms bezeichnet.

Operationen der Spinalkanalstenose: Von Dekompression bis Wirbelsäulenspreizer

Spinalkanalstenose Spinalkanalstenose – das ist eine Einengung des Nervenkanals der Wirbelsäule. Schmerzen, Taubheit und Brennen in der von dem eingeklemmten Nerven versorgten Gegend des Körpers sind die Folge, in schweren Fällen kann es auch zu Lähmungen kommen. © Viewmedica

Die Operation einer Spinalkanalstenose hat das Ziel, den verengten Wirbelsäulenkanal zu weiten und Druck von den Nerven zu nehmen. Nötig wird ein solcher Eingriff, wenn durch die Spinalkanalstenose Lähmungen auftreten oder die Schmerzen trotz konventioneller Maßnahmen oder einer interventionellen Schmerztherapie unerträglich geworden sind.

Zur operativen Behandlung stehen dem Wirbelsäulenchirurgen verschiedene Verfahren einzeln oder in Kombination zur Verfügung: das Abtragen von Knochengewebe, die Spondylodese (Versteifung von Wirbelsäulensegmenten) oder das Einsetzen eines Abstandhalters oder Wirbelsäulenspreizers.

Kreuzbandoperation: Kreuzbandplastik, Kreuzbandnaht und Refixation

Ruptur der Kreuzbänder im Kniegelenk Deutlich sichtbar ist das verletzte vordere Kreuzband in der Bildmitte. Verletzungen der Seitenbänder im Kniegelenk können einen Kreuzbandriss begleiten. © Istockphoto.com/MedicalArtInc

Eine Kreuzband-OP soll die Funktion der verletzten Kreuzbänder nach einem Kreuzbandriss (Kreuzbandruptur) wiederherstellen. In Deutschland treten jedes Jahr über 100.0000 Knieverletzungen mit Kreuzbandriss auf.

Ein Kreuzbandriss entsteht durch Distorsion (Verdrehung) oder Umknicken des Kniegelenks. Bei vollständig oder teilweise gerissenen Kreuzbändern ist die Position des Oberschenkels im Gelenk nicht mehr stabil. Zusätzlich zum gerissenen Kreuzband können auch Knorpel, Menisken, Außenband und Innenband sowie Knochen des Kniegelenks verletzt werden. Ein unbehandelter Kreuzbandriss kann dauerhaft eine Kniearthrose begünstigen. Der vordere Kreuzbandriss heilt nicht spontan oder konservativ aus.

80 % aller Kreuzbandrisse werden operativ durch eine Kreuzbandplastik (Kreuzbandrekonstruktion) behandelt. Eine weitere Operationstechnik ist die Kreuzbandnaht, mit der ein nur teilweise gerissenes Kreuzband wieder angenäht werden kann. Nach einem knöchernen Ausriss aus der Verankerung im Oberschenkel oder Schienbein können Kreuzbänder auch refixiert werden (Refixation).

Es ist für die Kniespezialisten der Gelenk-Klinik sehr wichtig, je nach Schadensmechanismus eine differenzierte Kreuzbandoperation anbieten zu können.

Es gibt nur wenige Ausnahmen, wo wir den Kreuzbandersatz nicht empfehlen und stattdessen konservativ behandeln. Das betrifft vor allem ältere Patienten mit sehr geringem Aktivitätsniveau.

Operation bei Karpaltunnelsyndrom: Neurolyse des Nervus medianus

Anatomie der Hand mit Karpalband und Nervus medianus Beim Karpaltunnelsyndrom engt das Karpalband den am Handgelenk verlaufenden Nervus medianus ein. Im Rahmen einer Operation wird das Band durchtrennt und der Nerv auf diese Weise freigelegt. © alexonline, Adobe

Prinzipiell gibt es zwei Möglichkeiten, beim Karpaltunnelsyndrom die Einengung des Nervus medianus zu beseitigen und damit das Fortschreiten der Erkrankung und die Handschädigung zu verhindern. Bei ganz frühzeitiger Operation können sogar bereits aufgetretene Symptome binnen eines Jahres nach der OP wieder vollständig verschwinden.

Operation der Schultereckgelenksarthrose

oder: isolierte AC-Gelenksarthrose-Operation

Ist der Bandapparat des Akromioklavikulargelenks (AC-Gelenk) zwischen Schlüsselbein und Schulterdach intakt und besteht nur eine isolierte ACG-Arthrose, so wird in einem arthroskopischen Eingriff das äußere Ende des Schlüsselbeins mit einer kleinen Fräse um ca. 5 mm gekürzt. Gleichzeitig wird der entzündete Schleimbeutel unterhalb des Schulterdaches entfernt. Dadurch erweitert sich der Abstand zwischen Schlüsselbein und Schulterdach. Knochenanbauten (Osteophyten), die auf die Rotatorenmanschette drücken, werden ebenfalls abgetragen. Wichtig ist, dass der Bandapparat, der das Schlüsselbein am Schulterblatt und Schulterdach fixiert, geschont wird.

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