Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
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Hüftluxation

Röntgenbild eines 18 Monate alten Kindes mit Hüftluxation links Das Röntgenbild zeigt eine Hüftluxation links mit verkleinertem Hüftkopfkern bei einem 18 Monate alten Kind. Rechts ist das Hüftgelenk normal ausgebildet. © Gelenk-Klinik

Bei einer Hüftluxation (lat. luxare "ausrenken") rutscht der Hüftkopf aus der Hüftpfanne. Umgangssprachlich ist das Hüftgelenk dann „ausgerenkt“. Bei Kindern drohen Hüftluxationen im Rahmen einer angeborenen Hüftdysplasie. Erwachsene erleiden Hüftluxationen bei Auto- oder Motorradunfällen oder einem Sturz aus größer Höhe. Eine andere Ursache ist im Erwachsenenalter die Lockerung einer Hüftendoprothese.

Verletzungsbedingte Hüftluxationen sind Notfälle und erfordern eine schnelle Wiedereinrenkung. Die Hüftdysplasie bei Kindern erkennt der Kinderarzt meist bei der U3 zwischen 4. und 5. Lebenswoche, behandelt wird sie mit Spreizhose, selten auch operativ.

Hüftschmerzen: Ursachen, Behandlung und Warnzeichen

Hüftschmerzen Hüftschmerzen haben vielfältige Ursachen. Der Arzt ermittelt den Schmerzauslöser und die genaue Ursache der Hüftschmerzen in einer klinischen Untersuchung. © Gelenk-Klinik

Hüftschmerzen gehören zu den am weitesten verbreiteten Gelenkschmerzen. Falsche Bewegungen oder einseitige Belastung können zu Schmerzen in der Hüfte führen. Umgekehrt können Schmerzen aus der Lendenwirbelsäule in die Hüftregion ausstrahlen. Hüftschmerzen sind für Patienten ohne ärztliche Unterstützung schwer zu beurteilen. Bei schweren oder lang andauernden Hüftschmerzen sowie bei Schwellungen, Rötungen, Verformungen oder Fieber empfehlen wir daher stets die Unterstützung durch einen Hüftspezialisten. Dieser wird Ihre Hüfte und umliegende Gewebe und Knochen genau untersuchen.

Wenn Krankengymnastik und Schmerzmittel nicht mehr weiterhelfen, kann die Hüfte minimalinvasiv mithilfe einer Hüftarthroskopie operiert werden. Eine durch Hüftarthrose geschädigte Hüfte kann der Spezialist mit einer Hüftprothese behandeln.

Hüftdysplasie bei Erwachsenen: Ursachen, Spätfolgen, Behandlung

Röntgenbild beidseitige Hüftdysplasie bei erwachsener Patientin Das Röntgenbild zeigt eine beidseitige Hüftdysplasie bei einer 45-jährigen Patientin. Die Gelenkpfanne (Acetabulum) überdacht den kugeligen Oberschenkelkopf nur unzureichend. Der Oberschenkelknochen ist dadurch nicht fest und zentriert im Hüftgelenk verankert.© Gelenk-Klinik

Der Begriff Hüftdysplasie umfasst sowohl Fehlstellungen des Hüftgelenks als auch Störungen der Verknöcherung in früher Kindheit. Der Großteil aller Hüftdysplasien in Deutschland ist angeboren und tritt bei etwa 3 von 100 Säuglingen auf. Die Hüftdysplasie gehört damit zu den häufigsten angeborenen Fehlbildungen des Skelettsystems bei Neugeborenen.

Unbehandelt bleibt eine Hüftdysplasie lange Zeit schmerzfrei, kann aber ab dem jungen Erwachsenenalter gravierende Spätfolgen haben. Bei erwachsenen Patienten besteht die oberste Zielsetzung des orthopädischen Hüftspezialisten darin, ein annähernd normales Gangbild und möglichst vollständige Schmerzfreiheit zu erreichen. Eine gründliche Diagnostik ist die Grundlage für die anschließende Therapie, die exakt auf die anatomischen Besonderheiten der Patienten abgestimmt wird.

Hüftschmerzen nach Verletzung, Sturz oder Unfall

Hüftfraktur nach Unfall mit dem Roller Bei jungen Menschen sind es vor allem Unfälle, die zu Verletzungen im Hüftbereich führen. © Василь Івасюк, adobe.com

Bei Unfällen kommt es häufig auch zu Verletzungen im Bereich des Hüftgelenks. Für die Schädigung ist zum einen die auf den Körper einwirkende Kraft entscheidend. Starke Aufprallkräfte bei einem Verkehrsunfall oder beim Sturz aus großer Höhe können zu Hüftfrakturen oder Beckenringfrakturen führen. Kollisionen oder Sprünge bei Sportunfällen verursachen schmerzhafte Weichteilverletzungen, Frakturen oder Hüftluxationen. Dies passiert vor allem bei Kontaktsportarten wie Rugby, Fußball oder Handball.

Doch nicht nur die auf den Körper wirkende Kraft spielt eine Rolle bei Hüftverletzungen: Auch die Qualität des Knochens ist von Bedeutung. So kann ein osteoporotischer Hüftknochen eines älteren Patienten schon bei geringfügigen Stürzen brechen, etwa beim Stolpern oder Herausrutschen aus dem Rollstuhl. Deshalb sind ältere Menschen oder Bewohner von Pflegeheimen besonders gefährdet für Hüftfrakturen. Bei ihnen enden etwa 20 % der Stürze mit Hüftfrakturen.

Nicht alle Verletzungen führen zu offensichtlichen Schäden. Es kann für Patienten schwierig sein, chronische Hüftschmerzen einer bestimmten Verletzung in der Vergangenheit zuzuordnen. Eine genaue unfallchirurgische Untersuchung von Knochen, Knorpeln und Weichteilgeweben ist erforderlich, um diese schmerzhaften Hüftverletzungen aufzudecken und entsprechend zu behandeln.

Behandelt werden sturz- bzw. unfallbedingte Hüftschmerzen je nach Ausmaß und Befund konservativ oder operativ.

Hüftschmerzen bei Kindern: Warnzeichen, Ursachen und Therapie

Hüftschmerzen Hüftschmerzen sind nicht nur Sache von Erwachsenen. Auch Kinder können darunter leiden – zum Teil sogar aus altersspezifischen Gründen. © peterschreiber.media, Fotolia

Hinter Hüftschmerzen bei Kindern können viele Ursachen stecken. Sie reichen von harmlosen Prellungen über Entwicklungsstörungen bis hin zur bakteriellen Gelenkinfektion. Deshalb ist es wichtig, Kinder, die plötzlich humpeln oder unter Schmerzen im Hüftbereich klagen, ärztlich untersuchen zu lassen. Je früher eine Hüfterkrankung diagnostiziert wird, desto besser sind die Heilungschancen.

Behandelt wird je nach Ursache. Zum Einsatz kommt die konservative Therapie mit Ruhigstellung und der Gabe von Schmerzmitteln oder Antibiotika, in manchen Fällen ist auch eine Operation erforderlich.

Hüftdysplasie bei Babys: Ursachen, Symptome und Behandlung

Röntgenbild eines 18 Monate alten Kindes mit Hüftdysplasie links Das Röntgenbild zeigt eine Hüftluxation links mit verkleinertem Hüftkopfkern bei einem 18 Monate alten Kind. Rechts ist das Hüftgelenk normal ausgebildet. © Gelenk-Klinik

Die angeborene Hüftdysplasie ist eine Störung der Verknöcherung des Hüftgelenks in früher Kindheit, bei der die Gelenkpfanne (Acetabulum) den Oberschenkelknochen (Femur) nicht in ausreichendem Maß umfasst. Die Hüftdysplasie tritt bei etwa 3 von 100 Säuglingen auf und stellt die häufigste Fehlbildung des Knochenskeletts bei Neugeborenen dar. Mediziner sprechen bei dieser Fehlbildung auch von einer Überdachungsstörung des Hüftkopfes.

Bei der Entwicklung einer instabilen, dysplastischen Hüfte spielen genetische, mechanische, hormonelle Faktoren sowie Umwelteinflüsse eine Rolle. Die Hüftdysplasie gehört damit zu den multifaktoriell verursachten Erkrankungen.

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Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Chirurgie in Freiburg

Dr. med. Martin Rinio
Facharzt für Orthopädie, Chirurgie und Unfallchirurgie an der Gelenk-Klinik