Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
Alte Bundesstr. 58
79194 Gundelfingen
Tel: (0761) 791170
Mail: patienten@gelenk-klinik.de

Ganganalyse

dynamische Ganganalyse Die Ganguntersuchung liefert diagnostische Hinweise bei bewegungsabhängigen Schmerzen. © DIERS

Die Ganganalyse ist ein diagnostisches Instrument zur Untersuchung unklarer Fußschmerzen, Knieschmerzen, Rückenschmerzen oder Hüftschmerzen. Dafür läuft der Patient auf einem Laufband mit Messstation. Das System betrachtet den menschlichen Bewegungsapparat ganzheitlich und erkennt Zusammenhänge zwischen Schmerzen, Bewegung und orthopädischen Erkrankungen.

Orthopädische Diagnostik

Diagnose (griech. "Entscheidung") bezeichnet in der Medizin die Erkennung und Benennung einer Krankheit.

Um eine möglichst genaue Diagnose stellen zu können, stehen den Orthopäden der Gelenk-Klinik als Ergänzung zu Anamnese und körperlicher Untersuchung verschiedene diagnostische Verfahren zur Verfügung.

Hierzu gehören neben bildgebenden Verfahren wie Ultraschalldiagnostik (Sonografie), digitale Volumentomographie, Computertomographie, Magnetresonanztomographie und Skelettszintigrafie außerdem die 3-D- Wirbelsäulenvermessung mit 4-D-Erweiterung, Muskeloberflächenmessung, Labordiagnostik, Knochendichtemessung sowie die orthopädische Bewegungs- und Ganganalyse.

Diagnose: Untersuchungen bei Arthrose

Untersuchung der Schulter bei Schulterschmerzen Bei Verdacht auf Arthrose muss der Orthopäde andere Erkrankungsursachen sicher ausschließen. Die körperliche Untersuchung ist ein Bestandteil der Diagnostik. © Gelenk-Klinik

Eine sorgfältige ärztliche Diagnose der Arthrose stellt für eine zielgenaue Therapie die entscheidende Basis dar. Die Abgrenzung arthrotischer Gelenkveränderungen von anderen Erkrankungen (Differentialdiagnose) ist sehr wichtig für die optimale Behandlung des Patienten und stellt hohe Anforderungen an den behandelnden Arzt. Die Beschwerden können beispielsweise bei Autoimmunerkrankungen (Rheuma), bakteriellen Infektionen oder Stoffwechselstörungen (Gicht) sehr ähnlich denen einer Arthrose sein.

Als erster Ansprechpartner für Patienten mit Gelenkschmerzen dient häufig der Hausarzt. Dieser veranlasst auch die grundlegenden Untersuchungen und überweist die Patienten in den meisten Fällen an Orthopäden, denen spezialisierte diagnostische und therapeutische Möglichkeiten offenstehen.

Sprunggelenk: Prothese oder Versteifung (Arthrodese)?

Sprunggelenskprothese Die Sprunggelenksprothese schafft ein belastbares Gelenk zwischen dem Unterschenkel mit Schienbein und Wadenbein und dem fußseitigen Sprungbein. © Dr. Thomas Schneider

Schmerzen im Sprungelenk haben meist eine traumatische Ursache und sind nur in manchen Fällen auf arthrotische Veränderungen zurückzuführen. Erst, wenn die Beschwerden auf konservative Therapieansätze nicht ansprechen oder sich sogar verschlimmern, ziehen die Spezialisten der Gelenk-Klinik eine Operation des Sprunggelenks in Erwägung. Hierfür stehen zwei Optionen zur Verfügung: der Einsatz eines künstlichen Sprunggelenks (Sprunggelenksprothese) und die operative Versteifung (Arthrodese). Zielsetzung der Behandlung ist in jedem Fall die möglichst bewegliche, schmerzfreie Versorgung eines geschädigten Sprunggelenks. Die Patienten gewinnen nach einem meist langen Leidensweg ihre Mobilität in Alltag und Freizeit weitgehend zurück.

Orthopädische Schuhe bei Hallux valgus und anderen Fehlstellungen

Laufschuhe mit orthopädischen Einlagen Orthopädische Schuhe oder Schuhe mit orthopädischen Einlagen sind ein wesentlicher Bestandteil der koservativen Behandlung. © gal_03, Adobe Stock

Orthopädische Schuhe und Schuhanpassungen sind ein wesentlicher Bestandteil unseres ganzheitlichen Therapiekonzeptes. Die statische Belastungsreduzierung steht dabei im Vordergrund.

So wie ein Haus nur gut gebaut werden kann, wenn die Untergrunduntersuchung ergeben hat, wie das Fundament zu verankern ist, so müssen Belastungen und Achsen in Bezug auf die Gesamtstatik untersucht werden.

Orthopädische Bewegungs- und Ganganalyse

Bewegungsanalyse Bewegungsabhängige Schmerzen lassen sich am besten in Bewegung untersuchen. Das Gangbild bzw. der Bewegungsablauf erlaubt eine ganzheitliche Abschätzung aller Aspekte, die die Bewegung beeinflussen: Knochen, Gelenke, Bänder, Muskeln und neurologische Koordination. © DIERS

Die Ganganalyse unterstützt unsere orthopädischen Spezialisten bei der Diagnose von Fehlstellungen der Beinachse, Fußfehlstellungen, Beinlängenunterschieden und Haltungsfehlern. Häufig leiden die Betroffenen unter Rückenschmerzen oder Schmerzen beim Gehen. Bildgebende Verfahren wie Röntgen oder MRT (Magnetresonanztomografie) kommen bei der Untersuchung dieser bewegungsabhängigen Schmerzen schnell an ihre Grenzen. In der Gelenk-Klinik bieten wir unseren Patienten die dynamische Ganganalyse, die den Zusammenhang zwischen Bewegung, Haltung und Schmerz herstellt und den Schmerzen auf den Grund geht.

Hüftdysplasie: Ursachen, Spätfolgen, Behandlung

Röntgenbild eines 18 Monate alten Kindes mit Hüftluxation links Das Röntgenbild zeigt eine Hüftluxation links mit verkleinertem Hüftkopfkern bei einem 18 Monate alten Kind. Rechts ist das Hüftgelenk normal ausgebildet. © Gelenk-Klinik

Der Begriff Hüftdysplasie umfasst sowohl Fehlstellungen des Hüftgelenks als auch Störungen der Verknöcherung in früher Kindheit. Der Großteil aller Hüftdysplasien in Deutschland ist angeboren und tritt bei etwa 3 von 100 Säuglingen auf. Die Hüftdysplasie gehört damit zu den häufigsten angeborenen Fehlbildungen des Skelettsystems bei Neugeborenen.

Unbehandelt bleibt eine Hüftdysplasie lange Zeit schmerzfrei, kann aber ab dem jungen Erwachsenenalter gravierende Spätfolgen haben: Schmerzen im Leistenbereich, vorzeitige Abnutzung des Hüftgelenks (Coxarthrose), Ausrenkung des Hüftkopfes aus der Gelenkpfanne bis hin zu schweren Gehbehinderungen. Schätzungsweise 10 Prozent der heute eingesetzten künstlichen Hüftgelenke und die Hälfte aller diagnostizierten Coxarthrosen gehen auf eine nicht behandelte Hüftdysplasie in der Kindheit zurück.

Diese Zahlen machen die große Bedeutung einer möglichst frühzeitigen Behandlung nach Diagnosestellung durch den Facharzt deutlich. Bei Therapiebeginn im Säuglingsalter ‒ also vor einer nennenswerten Verknöcherung des Hüftgelenkes ‒ besteht eine fast 100-prozentige Heilungschance ohne jede Form von Spätfolgen.

Bei erwachsenen Patienten besteht die oberste Zielsetzung des orthopädischen Spezialisten darin, ein annähernd normales Gangbild und möglichst vollständige Schmerzfreiheit zu erreichen. Eine gründliche Diagnostik ist die Grundlage für die anschließende Therapie, die exakt auf die anatomischen Besonderheiten der Patienten abgestimmt wird.

Hohlfuß (Pes excavatus): Symptome, Diagnose, konservative Therapie

Der Plattfuß und der Hohlfuß unterscheiden sich in der Stellung des Fußlängsgewölbes. Beim Plattfuß ist das Fußlängsgewölbe abgesenkt. Bein Hohlfuß ist das Fußlängsgewölbe deutlich angehoben, der Rist des Fußes ist als besonders stark gewölbt. © Henrie @fotolia Der Plattfuß und der Hohlfuß unterscheiden sich in der Stellung des Fußlängsgewölbes. Beim Plattfuß ist das Fußlängsgewölbe abgesenkt. Beim Hohlfuß ist das Fußlängsgewölbe deutlich angehoben, der Rist des Fußes ist als besonders stark gewölbt. ©Henrie @fotolia

Der Hohlfuß (pes excavatus) ist an einer zu starken Wölbung des Fußes erkennbar. Er ist gewissermaßen das Gegenteil des Knick-Senkfußes. Der Fuß ist durch die Fehlstellung des Fußgewölbes stark verkürzt. Es gibt verschiedene Formen des Hohlfußes, je nachdem, ob die Gewichtsverteilung eher hinten oder vorne ist. Die Formen des Fersenhohlfußes und des Hackenhohlfußes werden voneinander unterschieden.

Diagnose von Fuß- und Sprunggelenksschmerzen beim Spezialisten in Freiburg

Fußschmerzen treten bei fast jedem Menschen irgendwann auf. Fußschmerzen treten bei fast jedem Menschen irgendwann auf. Der Fußspezialist erkennt, welche Ursachen hinter den Schmerzen stecken. © Gelenk-Klinik

Füße haben zahlreiche Schwachstellen, die besonders bei hoher Belastung, höherem Lebensalter oder erblichen Anlagen zum Vorschein kommen. Am Vorfuß können Fehlstellungen der Zehen (Ballenzeh oder Hallux valgus) das Leben erschweren und Fußschmerz beim Auftreten oder Abrollen verursachen. Wenn das Fußgewölbe seine Funktion verliert, sind Knick-Senkfuß und Spreizfuß die Folge. Solche Fußfehlstellungen führen häufig zu Schmerzen mittig unter dem Fuß oder zu Schmerzen an der Fußaußenkante. Auch die Ferse ist anfällig: Fersensporn und Haglundexostose machen das Gehen durch unteren Fersenschmerz und oberen Fersenschmerz zur Qual. Bei Schmerzen am Fußrücken liegt häufig eine Überlastung vor. Aber auch Fehlstellungen, Entzündungen oder Arthrose können hinter den Fußschmerzen am Fußrücken stecken. Generell gilt: Wenn die Schmerzen über mehrere Tage anhalten oder verstärkt bei Belastung auftreten, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Knick-Senkfuß (Knick-Plattfuß): Schwäche der Tibialis-posterior-Sehne

Beim Knick-Senkfuß ist das Fußlängsgewölbe deutlich abgesenkt. Häufig geht er mit einer Fehlstellung des Fersenbeins einher. Das Fußlängsgewölbe ist beim Knick-Senkfuß nicht mehr gewölbt. Beim Knick-Senkfuß ist das Fußlängsgewölbe deutlich abgesenkt. Häufig geht er mit einer Fehlstellung des Fersenbeins nach außen einher. Der Knick-Senkfuß liegt in großen Teilen auf dem Boden auf. © Dr. med. Thomas Schneider

Der Knick-Senkfuß ist eine Fußfehlstellung, bei der das Fersenbein nach außen wegknickt, während das Fußlängsgewölbe dauerhaft nach innen absinkt. Schäden an der Sehne des hinteren Schienbeinmuskels (Tibialis-posterior-Sehne) können einen erworbenen Knick-Senkfuß bei Erwachsenen begünstigen, da eine intakte Sehne für die Aufrechterhaltung des Fußlängsgewölbes wichtig ist.

Neben rheumatischen Erkrankungen können auch Verletzungen und Unfälle die Sehne schädigen. Belastungsabhängige Schmerzen am Fußinnenrand und am Innenknöchel sind typisch für den Knick-Senkfuß. Die Schmerzen können bis in den Außenknöchel und den Unterschenkel ziehen. Das Laufen fällt den Betroffenen zunehmend schwerer.

Man behandelt den Knick-Senkfuß zunächst konservativ mit orthopädischen Einlagen, spezieller Physiotherapie oder Kälteanwendungen. In einigen Fällen empfiehlt der Fuß- und Sprunggelenkspezialist einen operativen Eingriff, z. B. eine Knochenumstellung (Osteotomie) des Fersenbeins oder eine Transplantation der Tibialis psoterior-Sehne.

Spreizfuß: Konservativ behandeln oder operieren?

Spreizfuß: Fehlstellung der Mittelfußknochen durch Verbreiterung des zentralen Vorfußes Die Mittelfußknochen sind beim Spreizfuß fächerförmig ausgebreitet, anstatt gerade nach vorne zu zeigen. Der Fußabdruck verbreitert sich und die Belastung des Vorfußes verändert sich. © Henrie / Fotolia

Bei einem Spreizfuß (lat. Pes transversoplanus) ist das Fußquergewölbe eingesunken. Die Mittelfußknochen weichen fächerförmig auseinander, statt gerade nach vorne zu zeigen. Der Vorfuß ist stark verbreitert, sodass Betroffene Schwierigkeiten haben, passende Schuhe zu finden. Auslöser für die Spreizfuß-Fehlstellung können Bindegewebsschwächen, Übergewicht und falsches Schuhwerk sein.

Die schmerzhaften Folgen eines Spreizfußes sind vor allem Schwielenbildung und Mittelfußschmerzen im Bereich der 2. bis 4. Mittelfußköpfchen, da diese durch das veränderte Gangbild übermäßig belastet werden. Auch eine Schleimbeutelentzündung (Bursitis) im Bereich des Vorfußes kann aus der Spreizfußfehlstellung resultieren. Der Spreizfuß wird vor allem konservativ behandelt mithilfe von orthopädischen Schuhanpassungen, Einlagen und Fußübungen. In schweren Fällen kann eine Spreizfußoperation bei einem Spezialisten für Fußerkrankungen den Betroffenen Linderung ihrer Fußschmerzen verschaffen.

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Prof. Dr. Sven Ostermeier, Facharzt für Orthopädie in Freiburg

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