Orthopädische Gelenk-Klinik

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Oberschenkelhalsbruch

Arten des Oberschenkelhalsbruches Arten des Oberschenkelhalsbruches: Der Oberschenkelhals kann an verschiedenen Stellen brechen: direkt unter dem Hüftkopf (subcapital), mittig (transzervikal) oder körperfern (lateral). © bilderzwerg, Adobe Stock

Bei einem Oberschenkelhalsbruch bricht der Knochenteil zwischen Schaft und Kopf des Oberschenkelknochens (Femur). Etwa 100.000 meist ältere Menschen erleiden jährlich aufgund von Stürzen oder Unfällen einen Oberschenkelhalsbruch in Deutschland. Knochenschwund (Osteoporose) begünstigt einen Oberschenkelhalsbruch bereits bei leichten Stürzen. Die Betroffenen leiden unter starken Schmerzen und Bewegungsunfähigkeit des Beins. Eine Röntgen- oder MRT-Untersuchung gibt Aufschluss über Art und Schwere des Bruches. Stabile, nicht verschobene Schenkelhalsfrakturen können konservativ mit Schienen und Schmerzmedikation behandelt werden. Bei jüngeren Patienten operiert man einen Oberschenkelhalsbruch meist hüftkopferhaltend. Bei älteren Menschen mit schlechter Durchblutung des Hüftkopfes kann der Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks (Hüftendoprothese) notwendig werden.

Hüftprothese: Vorteile, Haltbarkeit und Komplikationen der künstlichen Hüfte (Hüft-TEP)

Vollprothese der Hüfte (Hüft-TEP) Die Hüftprothese kann ein Hüftgelenk mit schwerer Arthrose wieder beweglich und schmerzfrei machen. © Viewmedica

Ein künstliches Hüftgelenk ist eine bewährte Behandlung der Hüftarthrose. Die Hüftprothese erhält die Mobilität trotz Arthrose.

Nur eine ganzheitliche Planung der Operation führt zu einer haltbaren und mobilen Hüftprothese. Der Hüftspezialist muss alle Lebensumstände des Patienten – Alter, Knochendichte, Grunderkrankungen, Sportvorlieben und Beruf – in seine Empfehlung integrieren und aus den verfügbaren Prothesenmodellen die am besten geeignete auswählen.

Minimalinvasive OP-Techniken verschaffen dem Patienten den optimalen Start in die Rehabilitation. Die schonende Implantation kann die Wundheilung verbessern und Komplikationen minimieren.

Hüftkopfnekrose (Knochennekrose des Hüftgelenks)

Einbruch des Oberschenkelkopfes aufgrund der Nekrose Eine Minderdurchblutung des Hüftkopfes ist ursächlich für die Entstehung einer Hüftkopfnekrose. © Gelenk-Klinik

Als Hüftkopfnekrose (oder Femurkopfnekrose bzw. absterbender Hüftkopf) bezeichnet man ein Absterben des lebenden Knochengewebes. Aufgrund einer Minderdurchblutung demineralisiert der Hüftknochen und verliert seine Stabilität. Betroffene verspüren bei Belastung Schmerzen in der Leiste, die vor allem bei einer Innenrotation des Beines auftreten. In späteren Stadien treten die Schmerzen auch in Ruhe auf.

Die Hüftkopfnekrose des Erwachsenen scheint eine der typischen Zivilisationskrankheiten zu sein. Vergleichbar einem Herzinfarkt sind auch beim Hüftinfarkt Risikofaktoren wie Rauchen, zu hohe Blutfettwerte und übermäßiger Alkoholkonsum ursächlich. Daher erkranken pro Jahr mehrere tausend Menschen in Deutschland an einer Hüftkopfnekrose. Sie tritt vorrangig bei Patienten zwischen dem 35. und 45. Lebensjahr auf. Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Der absterbende Hüftkopf vermindert die Lebensqualität der Betroffenen massiv. In 30–70 % der Fälle tritt eine beidseitige Hüftkopfnekrose auf. Wird nicht frühzeitig stadiengerecht therapiert, entstehen irreparable Schäden am Hüftgelenk, die zu einer beschleunigten Arthrose im Hüftgelenk führen, obwohl der Knorpel selbst gar nicht direkt von der Durchblutungsstörung betroffen ist.

Hüftschmerzen und Leistenschmerzen richtig verstehen

Hüftschmerzen Hüftschmerzen haben vielfältige Ursachen. Der Arzt ermittelt den Schmerzauslöser und die genaue Ursache der Hüftschmerzen in einer klinischen Untersuchung. © Gelenk-Klinik

Hüftschmerzen machen sich oft im Bereich der Leisten, im "Knick" zwischen Oberschenkel und Unterbauch bemerkbar. In vielen Fällen strahlen sie auch in eines oder beide Beine aus. Umgekehrt können Schmerzen aus der Lendenwirbelsäule in die Hüftregion ausstrahlen.

Hüftschmerzen gehören zu den am weitesten verbreiteten Gelenkschmerzen. Sie sind für Patienten ohne ärztliche Unterstützung schwer zu beurteilen. Bei schweren oder lang andauernden Hüftschmerzen empfehlen wir daher stets die Unterstützung durch einen Hüftspezialisten.

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Hüftchirurgie

Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Chirurgie in Freiburg

Dr. med. Martin Rinio
Facharzt für Orthopädie, Chirurgie und Unfallchirurgie an der Gelenk-Klinik

Dr Thomas Schneider, Facharzt für Orthopädie in Freiburg Dr. med. Thomas Schneider
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