Orthopädische Gelenk-Klinik

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Osteoporose und Ernährung

Weil die Kraft der Sonne im Winterhalbjahr in Deutschland viel schwächer ist als im Sommer, kommt es bei vielen Menschen in dieser Zeit zu einem Mangel an Vitamin D.

Vitamin D hat Einfluss auf den Kalziumstoffwechsel

Dieses Vitamin, das eigentlich die Vorstufe eines Hormons ist, wird zu 90% vom Körper selbst gebildet. Dazu braucht der Körper jedoch Sonnenlicht, das in unseren Breitengraden von Oktober bis März normalerweise nicht ausreichend vorhanden ist. Das sog. "Sonnenvitamin" hat unter anderem einen bedeutenden Einfluss auf den Kalziumstoffwechsel und damit auf die Stärkung von Knochen und Zähnen.

Mehr als die Hälfte unterschreitet den Grenzwert

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung unterschreiten 57% der Männer und 58% der Frauen den Grenzwert zur empfohlenen Vitamin - D- Konzentration im Blut. Kinder, Senioren und Frauen in den Wechseljahren haben einen höheren Vitamin- D- Bedarf als die übrigen Bevölkerungsgruppen, der naturgemäß saisonal schwankt. Vor allem Frauen sind besonders stark von der Unterversorgung betroffen: bei jeder dritten Frau liegt ein schwerer Vitamin- D- Mangel mit unter 10ng/ml vor.

Das Problem: Es fällt zunächst nichts auf

Problematisch ist, dass dieser Mangel den Betroffenen zunächst nicht auffällt- es gibt keine direkten Symptome und somit auch keinen Leidensdruck. Mit der Zeit kann dadurch jedoch eine schwere Osteoporose entstehen oder verstärkt werden. Auch die Gefahr für Knochenbrüche bei Stürzen steigt erheblich. Ganz abgesehen von den übrigen negativen Auswirkungen, die ein Vitamin- D- Mangel auf das Immun- und Herz/Kreislaufsystem hat. Deshalb empfiehlt es sich, eine Knochendichtemessung vorzunehmen, die Aufschluss über die Therapie- Notwendigkeit gibt und eine Verlaufskontrolle darstellt.

Leider ist es jedoch nicht mit dem täglichen Winterspaziergang getan, dem drohenden Mangel vor zu beugen und auch der Winterurlaub in den Bergen reicht nicht aus um die Vitamin- D- Speicher in den Fettzellen zu füllen - dafür ist die Sonne in Mitteleuropa im Winter zu schwach. Auch ein Kurztrip in die Sonne schafft nur bedingt Abhilfe- das Vitamin ist nur begrenzt speicherfähig. Besser ist die gleichbleibende Versorgung mit dem wichtigen Vitamin.

Doch wie kann man die gleichbleibende Versorgung mit Vitaminen sicher stellen?

Über die Ernährung allein ist es ebenfalls nur bedingt möglich- in Lebertran, Fisch, einigen Pilzen, Eiern und Milchprodukten ist zwar ein gewisser Anteil enthalten, aber nicht genügend um den ganzen Bedarf zu decken. Das Solarium ist auch keine Alternative, denn zur Bildung von Vitamin D sind UVB- Strahlen erforderlich, die wegen ihrer Krebs erzeugenden Eigenschaft von den meisten Sonnenbanken verbannt sind. Von der Selbstmedikation mit Vitamin- D- Präparaten ist jedoch dringend abzuraten. Besser ist es, sich mit einer Blutabnahme beim Hausarzt Klarheit über den Vitamin- D- Spiegel zu verschaffen um dann sinnvoll und kontrolliert einem Mangel entgegen zu wirken.

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