Orthopädische Gelenk-Klinik

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Nervus femoralis

Nerven der Hüfte Der Nervus femoralis entspringt dem Rückenmark im Bereich der Lendenwirbelsäule und versorgt wichtige Muskeln der Hüft- und Oberschenkelmuskulatur. Im weiteren Verlauf zieht einer seiner sensiblen Äste bis hinunter an die Innenseite des Unterschenkels. © Gelenk-Klinik

Der Nervus femoralis (Oberschenkelnerv, lat. nervus "Nerv", femur "Oberschenkel") entspringt den ersten vier Spinalnervensegmenten des Rückenmarks im Bereich der Lendenwirbelsäule. Von dort verläuft er zwischen den Muskeln durch den Leistenkanal bis zum Oberschenkel, seine längster Ast, der sensible Nervus saphenus, reicht an der Innenseite des Beines bis hinunter zum Innenknöchel. Mit seinen motorischen Fasern innerviert der Femoralnerv Kniegelenkstrecker wie den Musculus quadriceps femoris und den Musculus sartorius am Oberschenkel sowie die Hüftgelenkbeuger Musculus psoas major und Musculus iliacus.

Der Femoralnerv hat auch sensible Aufgaben. Er leitet die Empfindungen aus dem Bereich des vorderen und inneren Oberschenkels sowie vom inneren Unterschenkel an das Gehirn.

Bei einer Schädigung, z. B. durch eine Verletzung des Nervs oder durch Druck aufgrund eines Tumors kommt es zu einer Femoralislähmung. Je nachdem, wo der Nerv getroffen ist, kann man sich nicht mehr aus dem Liegen aufrichten und/oder das Knie nicht mehr aus eigener Kraft strecken. Ein weiteres Anzeichen sind Sensibilitätsstörungen und der Ausfall des Kniescheibensehnenreflexes.

Synonyme: 
Femoralnerv, Oberschenkelnerv

Hüftschmerzen und Leistenschmerzen richtig verstehen

Hüftschmerzen Hüftschmerzen haben vielfältige Ursachen. Der Arzt ermittelt den Schmerzauslöser und die genaue Ursache der Hüftschmerzen in einer klinischen Untersuchung. © Gelenk-Klinik

Hüftschmerzen gehören zu den am weitesten verbreiteten Gelenkschmerzen. Falsche Bewegungen oder einseitige Belastung können zu Schmerzen in der Hüfte führen. Umgekehrt können Schmerzen aus der Lendenwirbelsäule in die Hüftregion ausstrahlen. Hüftschmerzen sind für Patienten ohne ärztliche Unterstützung schwer zu beurteilen. Bei schweren oder lang andauernden Hüftschmerzen sowie bei Schwellungen, Rötungen, Verformungen oder Fieber empfehlen wir daher stets die Unterstützung durch einen Hüftspezialisten. Dieser wird Ihre Hüfte und umliegende Gewebe und Knochen genau untersuchen.

Wenn Krankengymnastik und Schmerzmittel nicht mehr weiterhelfen, kann die Hüfte minimalinvasiv mithilfe einer Hüftarthroskopie operiert werden. Eine durch Hüftarthrose geschädigte Hüfte kann der Spezialist mit einer Hüftprothese behandeln.

ALMIS-, AMIS- und DAA-Methode: minimalinvasive Operationen der Hüftprothese

Hüftprothese mit Kurzschaft und Keramikgleitpaarung Der Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks mithilfe von minimalinvasiven Methoden bringt viele Vorteile für die Patienten: schnelle Wundheilung, geringe Narbenbildung und vollständiger Krafterhalt. © ARTIQO

ALMIS-, AMIS- und DAA-Methode stellen drei Möglichkeiten für den Arzt dar, gewebeschonend zwischen den Muskeln einen Zugang für den Einsatz einer Prothese zu schaffen. Die Operationsmethoden ermöglichen den Patienten eine schnelle Mobilität mit kurzer Heilungsdauer.

Der Einsatz einer Hüftprothese (Hüft-TEP) ist einer der häufigsten chirurgischen Eingriffe in Deutschland. Insbesondere bei fortgeschrittener Hüftarthrose (Coxarthrose), meist verursacht durch ein Hüftimpingement, und bei komplizierten Oberschenkelhalsbrüchen findet die Hüftprothese ihren Einsatz.

Bereits mit der Wahl der Operationsmethode legt der Operateur den Grundstein für eine schnelle und problemlose Einheilung der Hüftprothese. Der Hüftchirurg benötigt einerseits eine gute Sicht auf das Operationsgebiet, andererseits möchte er so wenig umgebendes Gewebe wie möglich schädigen.

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Hüftchirurgie

Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Chirurgie in Freiburg

Dr. med. Martin Rinio
Facharzt für Orthopädie, Chirurgie und Unfallchirurgie an der Gelenk-Klinik