Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
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79194 Gundelfingen
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Cauda-equina-Syndrom

Liegt eine Kompression (Quetschung) der Nerven im Bereich der Cauda equina unterhalb des Rückenmarks vor, können verschiedene neurologische Auffälligkeiten resultieren. Neben Rückenschmerzen, die bis in die unteren Extremitäten ausstrahlen, kommt es häufig zu Störungen der Harn- und Stuhlkontrolle, Impotenz oder motorischen Ausfällen der Bein- und Fußmuskulatur. Besonders die Fußhebung ist von derartigen Ausfällen betroffen. Auch Sensibilitätsstörungen mit Taubheitsgefühlen in den Beinen treten auf. Ursächlich für eine solche Querschnittssymptomatik können Tumoren oder Bandscheibenvorfälle sein, die auf die entsprechenden Nerven drücken. Ein akutes Cauda-equina-Syndrom ist immer ein Notfall und sollte dementsprechend behandelt werden. Meist ist eine entlastende Operation unumgänglich.

Bandscheibenvorfall: Symptome und Behandlung der Bandscheibe

BandscheibenvorfallBei der klinischen Untersuchung kann der Neurochirurg häufig bereits die genaue Lage und die Auswirkungen des Bandscheibenvorfalls feststellen. © Gelenk-Klinik.de

(oder Discus-Prolaps)

Bei einem Bandscheibenvorfall rutscht ein Teil des Bandscheibenkerns nach außen. In der Nähe der Wirbelsäule und der Nervenwurzeln kann der Druck der herausgetretenen Masse die Gesundheit und Funktion wichtiger Nerven beeinträchtigen.

Kein Wunder, warum ein Bandscheibenvorfall so häufig auftritt: Die 23 Bandscheiben, die wir besitzen, dienen als Puffer und Federung zwischen den Wirbelkörpern. Sie machen die enorme Beweglichkeit der Wirbelsäule erst möglich und halten unglaublich viel aus. Scherkräfte und Hebelwirkungen vergrößern die Lasten, die bei bestimmten Bewegungen auftreten. So tragen die Bandscheiben ein Vielfaches unseres Körpergewichtes.

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