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Impingement-Syndrom

Grafik Schulterimpingement Beim Schulterimpingement kommt es zu einer Blockade unter dem Schulterdach. © alkov, Adobe Stock

Beim Impingement-Syndrom (engl. „Anstoßen“) kommt es zu einer schmerzhaften Einklemmung von Sehnen und Muskeln innerhalb eines Gelenks. Das Impingement-Syndrom entsteht vor allem aufgrund von Verschleißerscheinungen (Arthrose) oder Verletzungen. Betroffene können das Gelenk nur noch eingeschränkt und unter Schmerzen bewegen.

Von einem Impingement-Syndrom kann zum Beispiel das Schultergelenk betroffen sein. Hier kommt es zu einer Einklemmung der Supraspinatussehne, die zwischen Oberarmkopf und Schulterdach verläuft.

Bei einem Hüftimpingement oder femoroacetabulären Impingement (FAI) liegt eine Formstörung der Hüftpfanne (Acetabulum) oder des Hüftkopfes (Femurkopf) vor und der normale Bewegungsspielraum der Hüfte ist eingeschränkt.

Die häufigste Ursache für ein Impingement im oberen Sprunggelenk sind knöcherne Anbauten am Schienbein oder Sprungbein.

Meist lässt sich ein Impingement durch physiotherapeutische Maßnahmen, Schonung und entzündungshemmende Medikamente gut behandeln. Liegen Knorpelschäden vor, können diese in einer arthroskopischen Operation entfernt werden.

ALMIS-, AMIS- und DAA-Methode: minimalinvasive Operationen der Hüftprothese

Hüftprothese mit Kurzschaft und Keramikgleitpaarung Der Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks mithilfe von minimalinvasiven Methoden bringt viele Vorteile für die Patienten: schnelle Wundheilung, geringe Narbenbildung und vollständiger Krafterhalt. © ARTIQO

ALMIS-, AMIS- und DAA-Methode stellen drei Möglichkeiten für den Arzt dar, gewebeschonend zwischen den Muskeln einen Zugang für den Einsatz einer Prothese zu schaffen. Die Operationsmethoden ermöglichen den Patienten eine schnelle Mobilität mit kurzer Heilungsdauer.

Der Einsatz einer Hüftprothese (Hüft-TEP) ist einer der häufigsten chirurgischen Eingriffe in Deutschland. Insbesondere bei fortgeschrittener Hüftarthrose (Coxarthrose), meist verursacht durch ein Hüftimpingement, und bei komplizierten Oberschenkelhalsbrüchen findet die Hüftprothese ihren Einsatz.

Bereits mit der Wahl der Operationsmethode legt der Operateur den Grundstein für eine schnelle und problemlose Einheilung der Hüftprothese. Der Hüftchirurg benötigt einerseits eine gute Sicht auf das Operationsgebiet, andererseits möchte er so wenig umgebendes Gewebe wie möglich schädigen.

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