1. Was ist das LWS-Syndrom und wodurch wird es ausgelöst?
  2. Was tun bei LWS-Schmerzen?
  3. Wann zum Arzt beim LWS-Syndrom?
  4. Wie kann man LWS-Schmerzen vorbeugen?
  5. Häufig gestellte Fragen zum LWS-Syndrom an PD Dr. med. David-Christopher Kubosch von der Gelenk-Klinik
Mann mit unteren Rückenschmerzen Durch den aufrechten Gang trägt die Lendenwirbelsäule ein hohes Gewicht. Dies führt oft zu Kreuzschmerzen. © Filip_Krstic, istock

Schmerzen im unteren Rücken gehören zu den häufigsten Beschwerden im Bereich des Bewegungsapparates bei Erwachsenen. Meist werden sie durch die Lendenwirbelsäule (LWS) mitsamt den dazugehörenden Strukturen (Muskeln, Bänder) verursacht, weshalb man in diesen Fällen auch vom LWS-Syndrom spricht. Hervorgerufen wird das LWS-Syndrom vor allem durch unspezifische Ursachen wie Muskelverspannungen oder Wirbelblockaden. Sehr selten sind spezifische Auslöser wie Bandscheibenvorfälle oder Spinalkanalstenose verantwortlich.

Bezeichnungen für das LWS-Syndrom

Für Schmerzen im unteren Rücken gibt es verschiedene Begriffe. Dazu gehören

Behandelt werden Schmerzen im unteren Rücken nach ihrem Ausmaß und ihrer Ursache. Oft reicht eine konservative Therapie, bei der u. a. Physiotherapie und Rückenübungen, Schmerzmittel, Wärme- oder Kältebehandlungen und die TENS kombiniert werden. Manchmal ist zur Linderung der LWS-Beschwerden eine interventionelle Schmerztherapie nötig, in einigen Fällen muss operiert werden.

Was ist das LWS-Syndrom und wodurch wird es ausgelöst?

Grafik: Bandscheibenvorfall im unteren Rücken Meist hat ein LWS-Syndrom harmlose Gründe. Es kann aber auch durch einen Bandscheibenvorfall im Bereich der Lendenwirbelsäule verursacht werden. © Henrie, Adobe Stock

Das LWS-Syndrom ist ein Sammelbegriff für akute oder chronische Rückenschmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule. Von allen Rückenschmerzen sind die im LWS-Bereich am häufigsten. Bis zu 40 % der Bevölkerung in Deutschland sind davon betroffen.

In 85 bis 90 % der Fälle entsteht ein LWS-Syndrom aufgrund einer unspezifischen Ursache. Unspezifisch bedeutet, dass sich an der Lendenwirbelsäule keine klaren strukturellen Schädigungen ausmachen lassen, die die Beschwerden auslösen.

Spezifische Ursachen für das LWS-Syndrom

Schuld an unspezifischen Rückenschmerzen sind z. B. Fehlhaltungen, muskuläre Dysbalancen oder Überlastungen. Sie alle lösen schmerzhafte Muskelverspannungen und -verkrampfungen aus. Dazu kommen meist Bewegungsmangel, eine sitzende Lebensweise und Übergewicht, was die LWS zusätzlich belastet.

Nur 10 bis 15 % der LWS-Syndrome haben eine strukturelle, spezifische Ursache, die sich durch bildgebende Verfahren oder Labordiagnostik nachweisen lässt. Dazu gehören z. B. der Bandscheibenvorfall an der LWS sowie der Verschleiß der Facettengelenke (Facettensyndrom).

Extrem belastete LWS

Die Lendenwirbelsäule (Lumbalwirbelsäule, kurz LWS) trägt mit ihren eher kleinen Wirbelkörpern das gesamte Gewicht des Rumpfes und ist dadurch besonders stark belastet. Zusätzlich schrumpfen mit dem Altern die Bandscheiben und dienen weniger als Puffer und Federung. Durch die Höhenminderung der Bandscheiben lässt auch die Muskelspannung nach, wodurch sich die Lendenwirbelsäule nach vorne wölbt. Es entsteht ein zunehmender Hohlrücken, der die Druckbelastung weiter erhöht. Als Folge drohen tiefliegende Rückenschmerzen, die gürtelförmig ausstrahlen können

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Erst unspezifisch, dann spezifisch

Aus unspezifischen Rückenschmerzen können sich auch strukturelle Schäden entwickeln. Wird die Wirbelsäule durch Bewegungsmangel und Dysbalancen zunehmend instabil, kann es zu Knochenanbauten kommen. Manchmal wird dadurch der Wirbelkanal eingeengt und Nervengewebe komprimiert, was zu starken Beinschmerzen führen kann. Dieses als Spinalkanalstenose bezeichnete Krankheitsbild stellt oft das Endstadium einer langen Leidensgeschichte bei LWS-Schmerzen dar.

Was tun bei LWS-Schmerzen?

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Zustimmen

Akute unspezifische Schmerzen im unteren Rücken (LWS-Syndrom) lassen sich selbst behandeln. Dies gilt allerdings nur, wenn sie mild bis moderat sind, durch die Maßnahmen besser werden und keine Alarmsymptome (siehe unten) vorliegen. In allen anderen Fällen sollte man einen Arzt hinzuziehen.

Zur Schmerzlinderung in Eigenregie empfohlen werden:

  • Wärme: Wärme lockert verspannte Muskeln und fördert die Durchblutung. Sie kann mehrmals täglich 15 bis 20 Minuten angewendet werden. Dazu eignen sich Wärmflaschen, angewärmte Kirschkernkissen, Rotlicht oder warmes Duschen. Auch Wärmepflaster können hilfreich sein.
  • Leichte Bewegung: Bei unspezifischen, milden Schmerzen im unteren Rücken eignen sich sanfte Dehn- und Mobilisationsübungen, um die Verspannungen zu lösen. Empfohlen werden auch spezielle Rückenübungen. Das Training darf nicht schmerzhaft sein - ist dies der Fall, sollte man es abbrechen und einen Arzt um Rat fragen. Bei unten aufgeführten Alarmzeichen darf ebenfalls nicht trainiert werden, dann ist unverzüglich eine Arztpraxis aufzusuchen.
  • Lagerung: Im Liegen kann sich die Lendenwirbelsäule besonders gut in der Stufenlagerung entspannen. Dazu liegt man auf dem Rücken und legt die Beine auf ein festes Kissen, sodass die Knie etwa 90° gebeugt sind.
  • Leichte Massage: Manche Patienten empfinden es als angenehm, wenn der verspannte Bereich sanft massiert wird. Empfohlen werden auch Einreibungen mit Arnika-Salbe oder Kampferöl.
  • Weidenrinden-Tee: Weidenrinde hat eine schmerzstillende Wirkung und kann beim LWS-Syndrom Linderung verschaffen.
  • Schmerzmittel: Oft ist eine vorübergehende Einnahme von Schmerzmitteln nötig, empfohlen werden meistnichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie z. B. Ibuprofen oder Diclofenac. Diese Wirkstoffe sind entzündungshemmend und schmerzlindernd. Da sie die Magenschleimhaut belasten, sollten sie jedoch nur kurzfristig eingenommen werden, evtl. sogar zusammen mit einem Magenschutz.

Vorsicht Teufelskreis!

Viele Menschen nehmen bei Schmerzen im unteren Rücken eine Schonhaltung ein, um schmerzauslösende Bewegungen zu vermeiden. Dies führt allerdings durch die unnatürliche Haltung zu weiteren Verspannungen in umliegenden Muskelgruppen und verstärkt die Beschwerden. Statt Schonhaltung ist Bewegung angesagt, sie sollte allerdings sanft und moderat ausfallen. Um den Teufelskreis aus Schonhaltung und weiteren Rückenschmerzen zu durchbrechen und Bewegung überhaupt zu ermöglichen, ist manchmal die vorübergehende Einnahme von Schmerzmitteln erforderlich.

Wann zum Arzt mit LWS-Schmerzen?

Bei Alarmzeichen, starken Schmerzen oder wenn die Beschwerden länger als vier bis sechs Wochen andauern, sollte immer ein Arzt eingeschaltet werden.

Alarmzeichen für ernste Ursache

Folgende Anzeichen deuten auf eine Nervenkompression, eine Infektion oder einen Tumor hin:

  • Ausstrahlung der Schmerzen in die Beine
  • Muskelschwäche, Lähmung
  • Taubheitsgefühl oder Kribbeln
  • Schmerzen nach einem Unfall oder Sturz
  • Blasen oder Darmstörung
  • Fieber

Der Arzt kann feststellen, ob es sich um eine spezifische strukturelle Ursache handelt, also z. B. um einen Bandscheibenvorfall oder eine Spinalkanalstenose. In diesen Fällen ist auch eine spezifische Behandlung erforderlich.

Auch für unspezifische, nicht besser werdende LWS-Schmerzen ist der Arzt die richtige Anlaufstelle. Er kann dann weitere konservative Maßnahmen einleiten, unter denen die Beschwerden dann doch noch verschwinden. Dazu gehören folgende Therapieoptionen:

Welche Schmerzmittel verordnet der Arzt bei einem LWS-Syndrom?

Im Rahmen einer Schmerztherapie chronischer Rückenschmerzen verordnet auch der Arzt häufig zunächst nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR). Eine weitere schmerzlindernde Möglichkeit sind nicht-opioide Analgetika wie Paracetamol oder Metamizol. Zusätzlich können muskelentspannende Wirkstoffe helfen, sogenannte Muskelrelaxanzien. Beispiele dafür sind Tolperison oder Tizanidin.

Bei starken Schmerzen kommen zeitlich begrenzt auch Opioide wie Tramadol oder Tilidin/Naloxon ins Spiel. Sind an dem Geschehen Nerven beteiligt (neuropathische Schmerzen, z. B. durch Kompression von Nervenwurzeln beim Bandscheibenvorfall) gelten Antidepressiva oder Antiepileptika als gute Option. Diese Medikamente wirken nicht nur gegen Depressionen oder Epilepsie, sondern sie entfalten auch schmerzstillende Effekte.

Führt die konservative Therapie nicht zum gewünschten Erfolg, können interventionelle Schmerztherapien wie eine Infiltration direkt an der Wirbelsäule oder eine Operation die Ursache der Rückenschmerzen beheben und dem Patienten weiterhelfen.

Wie kann man LWS-Schmerzen vorbeugen?

Günstige und ungünstige Schlafpositionen Die Wahl der richtigen Matratze kann helfen, einem LWS-Syndrom vorzubeugen. Die Wirbelsäule sollte beim Schlafen unterstützt werden und eine gerade Linie bilden. Bei einer zu weichen Matratze sinkt der Körper zu sehr ein, wohingegen eine harte Matratze zu wenig nachgibt. © Lilanakani, Adobe Stock

Unspezifischen Schmerzen im unteren Rücken lässt sich durch einen gesunden Lebensstil vorbeugen. Für eine rückenfreundliche Lebensweise sind folgende Faktoren wichtig:

  • Ausreichend Bewegung. Günstig sind regelmäßige, moderate körperliche Aktivitäten wie Spazierengehen, Nordic Walking, Rückenschwimmen oder Kraulen und Radfahren. Besonders vorteilhaft sind Kräftigungsübungen für den Rumpf. Sie lassen sich am besten in der Rückenschule oder bei einer Physiotherapie erlernen. Um zu wirken, müssen sie allerdings ausreichend häufig und regelmäßig durchgeführt werden.
  • Ergonomisch sitzen, stehen und heben. Vor allem Vielsitzer sollten sich daran gewöhnen, alle 30 bis 60 Minuten aufzustehen und ein paar Übungen zu machen. Wichtig ist ein ergonomischer Arbeitsplatz mit passendem Bürostuhl, Tisch und der richtigen Monitoreinstellung. Sitzen sollte man am Schreibtisch möglichst aufrecht, gut ist eine Unterstützung im Lendenwirbelsäulenbereich. Hebt man etwas Schweres auf, sollte dies aus den Beinen und nicht aus dem Rücken geschehen.
  • Richtig schlafen. Empfohlen wird die Seitenlage, am besten mit einem weichen Kissen zwischen den Knien. Die Matratze sollte mittelhart sein. Ein regelmäßiger Schlafrhythmus dient der Regeneration des gesamten Organismus, dazu gehört auch die Erholung der über den Tag hinweg stark belasteten Bandscheiben.
  • Gewichtsmanagement. Übergewicht ist eine große Belastung für die Lendenwirbelsäule, besonders schwer trägt sie an ausgeprägtem Bauchfett. Wer zu viele Pfunde auf die Waage bringt, sollte versuchen, abzuspecken.
  • Gesunde Ernährung. Besonders günstig ist eine ausgewogene, vitaminreiche und entzündungshemmende Kost. Wichtig ist, genug zu trinken und ausreichend Vitamine und Kalzium aufzunehmen. Auf das Rauchen sollte man verzichten, da Nikotin indirekt die Durchblutung der Bandscheiben verschlechtert.
  • Stressabbau. Chronische Rückenschmerzen werden durch Anspannung und Stress verstärkt. Hilfreich sind deshalb Entspannungstechniken wie die progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Atemübungen und Achtsamkeitsübungen. Auch Yoga wird von Experten zum Stressabbau empfohlen.

Häufig gestellte Fragen zum LWS-Syndrom an PD Dr. med. David-Christopher Kubosch von der Gelenk-Klinik

Wie sollte man mit Kreuzschmerzen liegen?

Man unterscheidet zwischen Rücken-, Bauch- und Seitenschläfern. Die ungünstigste Position für Menschen mit unteren Rückenschmerzen ist die Bauchlage. Da man über mehrere Stunden im Hohlkreuz liegt, verspannt die umliegende Muskulatur und beginnt zu schmerzen. Wer dennoch nicht auf seine liebste Schlafposition verzichten möchte, kann ein flaches Kissen unter den Bauch legen.

Insgesamt ist es wichtig, auf eine geeignete Matratze zu achten. Diese sollte weder zu weich noch zu hart sein, damit die Wirbelsäule ausreichend unterstützt wird. Sie sollte auch beim Schlafen eine gerade Linie bilden.

Welchen Arzt sollte man bei Schmerzen im unteren Rücken aufsuchen?

In den meisten Fällen ist der Hausarzt der erste Ansprechpartner. Er erkennt, ob es sich um harmlose funktionelle Störungen handelt oder ob Alarmzeichen vorliegen. Ist dies der Fall, wird er den Patienten je nach Verdacht sofort in eine Klinik oder zu einem Orthopäden oder Neurologen überweisen. Für die strukturell bedingten, spezifischen Rückenschmerzen wie z. B. bei Spinalkanalstenose, Facettensyndrom oder Bandscheibenvorfall ist der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie der passende Experte.

Wann sind Schmerzen im LWS-Bereich gefährlich?

Es gibt einige Anzeichen, die bei Schmerzen im unteren Rücken auf eine ernsthafte Ursache hinweisen und möglichst schnell vom Arzt abgeklärt werden sollten. Als Notfall gelten Lähmungen und Kraftminderung im Bein oder Fuß, Missempfindungen oder Taubheitsgefühle, die rasch zunehmen oder der Verlust der Kontrolle über Darm und Blase. Ebenfalls rasch abzuklären sind Schmerzen, die vor allem nachts auftreten, trotz Ruhe und Schmerzmitteln nicht besser werden oder sogar zunehmen. Dahinter können sich Tumoren, Infektionen oder entzündliche Erkrankungen verbergen. Auch begleitendes Fieber, unerklärter Gewichtsverlust und eine starke Abgeschlagenheit sind verdächtig, sie weisen bei starken Schmerzen im LWS-Bereich auf eine schwerwiegende Erkrankung der Wirbelsäule hin.

Ist Schwimmen gut bei Schmerzen im unteren Rücken?

Prinzipiell ist Schwimmen ein sehr gut geeigneter Sport für Menschen mit Schmerzen im unteren Rücken. Der Körper wird gekräftigt, ohne dabei die Wirbelsäule zu belasten. Geeignet sind insbesondere das Rückenschwimmen und Kraulen. Brustschwimmen mit dem Kopf über Wasser ist dagegen kontraproduktiv und sollte unterlassen werden. Delfinschwimmen ist ebenfalls problematisch, weil es die LWS stark belastet. Nicht schwimmen sollte man bei akuten starken Schmerzen oder einem Bandscheibenvorfall.

Warum hat man Kreuzschmerzen bei der Menstruation?

Bei der Menstruation zieht sich die Gebärmutter krampfartig zusammen, um die Gebärmutterschleimhaut abzustoßen. Dies löst bei vielen Frauen nicht nur Unterleibsschmerzen aus, sondern kann auch in den unteren Rücken ausstrahlen. Es kommt zu Verspannungen im unteren Rücken und Kreuzschmerzen. Linderung bringt vor allem Wärme (z. B. durch ein Körnerkissen oder eine Wärmflasche).

Spielt die Psyche bei Rückenschmerzen eine Rolle?

Die Psyche spielt bei Rückenschmerzen eine erhebliche Rolle. Vor allem Dauerstress ist folgenreich: Durch die erhöhte Muskelspannung im LWS-Bereich wird die Durchblutung verschlechtert, was den Schmerz zusätzlich verstärkt. Zudem hat die Psyche einen großen Einfluss darauf, wie wir Schmerzen empfinden. Wer sich z. B. sorgt oder Angst hat, besitzt meist eine erniedrigte Schmerzschwelle: Das bedeutet, dass Schmerzen stärker wahrgenommen werden. Bei Menschen mit Angststörungen und Depressionen besteht außerdem ein erhöhtes Risiko, dass ihre Schmerzen chronisch werden.

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