Orthopädische Gelenk-Klinik

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Biopsie

Schematische Darstellung einer Biopsie an der Lunge Schematische Darstellung einer Biopsie am Beispiel der Lunge. Mit der Nadel wird aus der Lunge Tumorgewebe entnommen, um dieses später im Labor zu analysieren. © Gelenk-Klinik

Eine Biopsie (griech. bios "Leben", opsis "Sehen") ist ein minimalinvasiver chirurgischer Eingriff, bei dem der Operateur dem Patienten eine kleine Gewebeprobe entnimmt. Dieses Biopsat wird im Labor mithilfe von histologischen, molekularbiologischen und chemischen Tests untersucht. Eine Biopsie wird unter örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) oder während einer Operation unter Vollnarkose durchgeführt. Die Biopsie dient dazu, Veränderungen im Gewebe oder in Organen zu erkennen, zum Beispiel bei der Unterscheidung von gutartigen (benignen) oder bösartigen (malignen) Tumoren oder Entzündungen.

Failed-Back-Surgery-Syndrom: Wie kann man postoperative Rückenschmerzen behandeln?

Grafik: Mann mit Schmerzen im unteren Rücken bei Failed-Back-Surgery-Syndrom Typische Beschwerden beim Failed-Back-Surgery-Syndrom sind Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule. © peterschreiber.media, Adobe

Das Failed-Back-Surgery-Syndrom ist ein lumbaler Rückenschmerz im unteren Rücken mit unbekannter Ursache, der trotz einer Operation andauert oder nach einer Wirbelsäule-Operation erstmalig auftritt. Man nennt das Failed-Back-Surgery-Syndrom auch Postdiskektomie-Syndrom. Die Behandlung der Folgen einer gescheiterten Rückenoperation ist für alle Beteiligten – vor allem für die Patienten – eine schwierige Situation. Von einer gescheiterten Rückenoperation sprechen wir, wenn die durchgeführte Operation die Schmerzen des Patienten nicht lindern konnte.

Um das Failed-Back-Surgery-Syndrom zu vermeiden, ermitteln die Wirbelsäulenexperten der Gelenk-Klinik durch eine detaillierte Diagnostik vor der geplanten Wirbelsäulenoperation mögliche Ursachen für die Rückenschmerzen des Patienten. Vor einem operativen Eingriff und auch im Fall eines Failed-Back-Surgery-Syndroms schöpfen die Ärzte und Physiotherapeuten alle konservativen Therapiemöglichkeiten für Rückenschmerzen aus. Dazu gehören Schmerzmittel, physikalische Therapien und physiotherapeutische Übungen. Eine erneute Operation (Revision) ist nur in Ausnahmefällen das Verfahren der ersten Wahl. Häufig können Injektionen mit Kortison weiterhelfen. Bei chronischen Schmerzen wenden wir die minimalinvasiven Verfahren der interventionellen Schmerztherapie wie zum Beispiel die Neuromodulation mit PASHA®-Katheter bzw. EPRF an. Hat sich postoperativ Narbengewebe gebildet, können die Spezialisten mithilfe der mikrochirurgischen Dekompression oder der minimalinvasiven epiduralen Endoskopie (Epiduroskopie) Narben und Reizungen der Nervenwurzeln im Rückenmark beseitigen.

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