Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
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Spongiosa

Anatomie eines Röhrenknochens mit Spongiosa (Schwammknochen) Die Spongiosa bildet das Grundgerüst des Knochens. Sie besteht aus feinen Knochenbalken. © Gelenk-Klinik

Die Spongiosa (lat. spongia "Schwamm") ist die innere Knochensubstanz. Die Spongiosa ist ähnlich wie ein Schwamm aus feinen Knochenverzweigungen (Knochenbälkchen oder Trabekeln) aufgebaut.

In den Hohlräumen der Knochenbälkchen befindet sich das blubildende Knochenmark mit den Vorläuferzellen der Blutzellen. Die Spongiosa stellt im Knochen ein Stützgerüst in Leichtbauweise dar, das stabil gegenüber Druckbelastungen ist. Ein Verlust von Knochensubstanz in der Spongiosa zum Beispiel als Folge einer Osteoporose kann zu Knochenbrüchen (Frakturen) führen. Häufig sind das Hüftgelenk (Oberschenkelhalsbruch) und die Wirbelgelenke (Wirbelkörperbruch) betroffen.

Umhüllt wird die Spongiosa von der Kortikalis, einer harten Substanz, die sich schützend um den Knochen legt.

Synonyme: 
Substantia spongiosa, Schwammknochen, Bälkchenknochen

Oberschenkelhalsbruch: Symptome, Spätfolgen, Übungen und Reha

Oberschenkelhalsbruch Der Oberschenkel ist über den Oberschenkelhals mit dem Hüftgelenk verbunden. Osteoporose kann die Knochendichte vermindern und bei Stürzen die Wahrscheinlichkeit von Brüchen deutlich erhöhen. © peterschreiber.media, Adobe Stock

Gefahren im Winter führen bei Senioren schnell zu Glatteisstürzen auf das Hüftgelenk. Eine sich häufig anschließende Diagnose ist der Oberschenkelhalsbruch. Dabei kommt es zu einem Bruch an der knöchernen Verbindungsstelle zwischen Oberschenkelschaft und Oberschenkelkopf. Eine Fraktur des Oberschenkelhalses wird oft erst durch den orthopädischen Hüftspezialisten eindeutig festgestellt. Auch Schäden an Knorpel, Bändern und Gelenkflächen des Hüftgelenks erfordern eine genaue Diagnose.

Osteoporose: Symptome, Ursachen, Therapie

Vergleich gesunder Knochen und Knochen mit Osteoporose Bei einem gesunden Knochen ist die Knochenstruktur wesentlich dichter und stabiler als bei einem Knochen mit Osteoporose. © Gelenk-Klinik

Bei Osteoporose verringert sich die Knochendichte und -festigkeit und der Knochen wird spröde und instabil. Vor allem der Kalziumgehalt, aber auch bestimmte Mineralien und Kollagen sind in osteoporotischen Knochen in geringerem Maße vorhanden. Der Knochenschwund führt dazu, dass es häufiger zu Knochenbrüchen kommt.

Der Oberschenkelhals und die Wirbelkörper sind häufig von osteoporotischen Knochenbrüchen betroffen.

Frauen ab der Menopause haben aufgrund des veränderten Hormonhaushalts ein erhöhtes Risiko zu erkranken. Aber auch eine Mangelernährung und zu wenig Sonnenlicht begünstigen eine Osteoporose.

Daher können eine ausgewogene Ernährung, viel Bewegung und Sonnenlicht den Verlauf der Osteoporose günstig beeinflussen. Zudem hat sich die Einnahme von Bisphosphonaten, Fluoriden und Kalzitonin zur medikamentösen Behandlung bewährt.

Osteochondrose: Symptome, Ursachen, Behandlung

Entstehung einer Osteochondrose Im Knochen kommt es bei Osteochondrose im ersten Schritt zu einer Störung der Durchblutung unterhalb des Gelenkknorpels (gelb). Im weiteren Krankheitsverlauf kann sich ein Knorpel-Knochen-Bruchstück (Dissekat) vom umliegenden gesunden Gewebe ablösen. © Gelenk-Klinik

Osteochondrose ist eine verschleißbedingte (degenerative) Erkrankung von Knorpeln und Knochen im Bereich der Gelenke oder der Wirbelsäule. ”Osteochondrose” bedeutet, dass sowohl Knochen (“osteo”) als auch Knorpel (“chondros”) am Krankheitsprozess beteiligt sind. Grundsätzlich können alle Gelenke des menschlichen Körpers von Osteochondrose betroffen sein.

Am häufigsten tritt Osteochondrose im Bereich der Wirbelsäule auf. Menschen mit Osteochondrose leiden unter starken Schmerzen im betroffenen Gelenk und unter eingeschränkter Beweglichkeit. Die Behandlung der Osteochondrose richtet sich nach dem Schweregrad und der Ursache der Erkrankung. Wird die Osteochondrose zum Beispiel durch eine Fehlstellung ausgelöst, beheben die orthopädischen Spezialisten der Gelenk-Klinik in erster Linie diese konkrete Ursache durch eine ursachenorientierte kausale Therapie.

Osteonekrose im Kniegelenk (Morbus Ahlbäck) gelenkerhaltend therapieren

MRT-Aufnahme von Morbus Ahlbaeck MRT Aufnahme einer Knochennekrose im Knie. Der Gelenkspalt ist noch normal, ein Knorpelschaden liegt daher noch nicht vor. Deutlich sichtbar ist die Knochennekrose in der medialen Oberschenkelrolle. © Prof. Dr. med. Sven Ostermeier

Bei Knochen-Nekrose im Kniegelenk wird in einem nicht mehr durchbluteten Bereich Knochensubstanz abgebaut. Osteonekrose heißt daher übersetzt Knochen-Sterben. Es gibt viele Arten von Knochennekrose. Vollzieht sich die Nekrose am Kniegelenk, spricht man von Morbus Ahlbäck.

Auch im Hüftgelenk kann eine Knochennekrose auftreten. Man spricht dann von einer Hüftkopfnekrose.

Bei vielen Patienten bleibt die Schwächung des Knochens noch relativ folgenlos. Bei anderen führt das zur schweren Beschädigung des Kniegelenks. Frauen sind drei mal so häufig von aseptischer Osteonekrose im Knie (Morbus Ahlbäck) betroffen, wie Männer. Nur in wenigen Fällen kann die Nekrose durch eine konkrete Ursache erklärt werden

Osteochondrosis dissecans (OD) im Knie: Symptome, Diagnose und Behandlung

Osteochondrosis dissecans im Kniegelenk Zunächst kommt es zu einer Minderdurchblutung des Knochens (links) unterhalb des Gelenkknorpels. Im weiteren Krankheitsverlauf kann sich das abgestorbene Knorpel-Knochen-Fragment (Dissekat) vom umliegenden gesunden Gewebe lösen (rechts). © Gelenk-Klinik

Die Osteochondrosis dissecans im Knie bezeichnet das Absterben kleiner Knochenbezirke unterhalb des Gelenkknorpels im Kniegelenk. Diese Erkrankung tritt meist bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 5 bis 20 Jahren auf. Das frühzeitige Erkennen und Behandeln der Osteochondrosis dissecans ist wichtig. Schreitet die Erkrankung unbehandelt fort, nimmt auch der Gelenkknorpel Schaden. Folge kann ein vorzeitiger Gelenkverschleiß (Kniearthrose) mit chronischen Knieschmerzen und Funktionsstörungen des Kniegelenks sein.

Die Erkrankung kann bei frühzeitiger Diagnose und Therapiebeginn vollständig ausheilen. Bei Kindern und Jugendlichen mit Knieschmerzen ohne Unfallhergang muss der Facharzt eine Osteochondrosis dissecans ausschließen.

Sprunggelenkprothese: gangbilderhaltende Therapie bei Arthrose im Sprunggelenk

Sprunggelenksprothese Die Teile der Sprunggelenksprothese sind nicht fest verbunden. Sie stehen frei übereinander und überdecken die geschädigten Gelenkabschnitte. © Gelenk-Klinik.de

Die Sprunggelenksprothese ist eine Therapie bei fortgeschrittener Sprunggelenksarthrose, die das normale Gangbild beim Patienten erhält. Meist ist ein Unfall (Trauma) oder ein Umknicken die Ursache für den fortschreitenden Knorpelverschleiß im Sprunggelenk. Daraus entwickelt sich im Laufe von Jahren oder Jahrzehnten die Sprunggelenksarthrose. Die moderne Prothese des Sprunggelenks ist haltbar und erhält das Gangbild. Damit beugt die Sprunggelenksprothese auch einer "Begleitarthrose" in den benachbarten Fußgelenken vor.

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