Orthopädische Gelenk-Klinik

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RSI-Syndrom (Mausarm): Chronische Schmerzen durch Dauerbelastung

  1. Was ist das RSI-Syndrom (Repetitive-Strain-Injury-Syndrom)?
  2. Ursachen: Wie entsteht das RSI-Syndrom?
  3. Symptome des RSI-Syndroms
  4. RSI-Syndrom und Sehnenentzündungen
  5. RSI-Syndrom und Sehnenscheidenentzündungen
  6. RSI-Syndrom und Nerveneinklemmungen
  7. Vorbeugen des RSI-Syndroms mit ergonomischem Arbeiten
Karpaltunnel Syndrom Medianus Neurolyse Taubheit in der Hand Das RSI-Syndrom (Repetitive-Strain-Injury-Syndrom) ist ein umfassendes Beschwerdebild, das die Hand-, Arm-, Schulter- und Nackenregion betreffen kann. Jede dauerhafte Überanstrengung oder einseitige Belastung der Muskulatur kann zum RSI-Syndrom führen. © SciePro, istockphoto.com

Was ist das RSI-Syndrom (Repetitive-Strain-Injury-Syndrom)?

Millionen von Büroangestellten arbeiten täglich am Computer. Noch mehr gehen an Fließband oder in der Produktion ebenfalls körperlich beanspruchenden, aber ebenfalls sehr einseitigen Tätigkeiten nach. Die gesundheitlichen Folgen - dauerhafte Schulterschmerzen, Rückenschmerzen, Ellenbogenschmerzen - geraten immer stärker in den Blickpunkt orthopädischer Untersuchungen.

Vor allem für Hand, Handgelenk und Unterarm beobachten Orthopäden einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Dauer der täglichen Computerarbeit und der Häufigkeit von Schmerzzuständen, die unter dem Begriff RSI-Syndrom oder Mausarm zusammengefasst werden.

Das RSI-Syndrom ist in Deutschland weitgehend unbekannt

RSI steht für Repetitive Strain Injury, was soviel wie "Verletzung durch sich wiederholende Belastung" bedeutet. In den USA, Australien und Großbritannien ist das RSI-Syndrom als Berufskrankheit anerkannt, in Deutschland dagegen ist dieses Krankheitsbild noch relativ unbekannt.

Synonyme zu RSI-Syndrom

  • Mausarm
  • Sekretärinnenkrankheit
  • Nintendodaumen
  • Repetitive-Strain-Injury-Syndrom

An der Entstehung des RSI-Syndroms sind hauptsächlich langdauernde, sich wiederholende Bewegungen in unbeweglichen Körperhaltung beteiligt. Diese repetitive Tätigkeit - meist die Arbeit am Computer oder das Bedienen eines elektronischen Kleingerätes ("Nintendodaumen") - ist stets der Hauptverursacher des RSI-Syndroms.

Neben der Gestaltung des Arbeitsplatzes, Art der Tätigkeit und spezifischen Belastungen in Büro oder am Fließband können bei der Untersuchung von RSI-Patienten auch psychische und soziale Faktoren wie Arbeitszufriedenheit und Stress am Arbeitsplatz ermittelt werden.

Bei den ebenfalls durch Überlastung verursachten Karpaltunnelsyndrom oder Sehnenscheidenentzündungen finden sich im Gegensatz zum RSI-Syndrom sichtbare anatomische Veränderungen, die bei Untersuchungen nachweisbar sind.

Niemand ist Schuld am RSI-Syndrom

Bei der Ursachenklärung des oft vielgestaltigen RSI-Syndroms mit langwierigen Verläufen sollte man nie vergessen, dass eine monotone, hohe Arbeitsbelastung die Schmerzen verursacht. Und das trifft gerade motivierte und zielstrebige Angestellte und Selbständige.

Untersuchungen konnten zeigen, dass häufig wiederholte Bewegungen zu mikroskopisch kleinen Verletzungen (Läsionen) im Gewebe führen können. Während diese Verletzungen über mehrere Tage und Wochen ausheilen sollten, dauern berufliche Arbeitsunterbrechungen in der Regel nur wenige Stunden oder Tage. Die Verletzungen sammeln sich über längere Zeiträume an und die körpereigenen Reparaturmechanismen greifen nicht mehr. Handschmerzen, Taubheit und Kraftverlust der Hand stellen einen natürlichen Schutzmechanismus gegen weitere Verletzungen dar, damit es nicht zu Sehnenerkrankungen (Tendopathien), Muskelschmerzen (Myalgien), Nervenkompresionen oder Gelenksschmerzen kommt.

Mausarm: Brennpunkt Computermaus

Computermaus Die Benutzung einer Computermaus stellt hohe Anforderungen an Handgelenk, Daumen und Finger. Bei häufiger Nutzung empfiehlt eine ergonomisch geformte Maus, die Muskeln und Sehnen entlastet. © photosoup, Istockphoto.com

Das schmerzhafte RSI-Syndrom von Handgelenk, Unterarm und Ellenbogen kann vor allem auf die Benutzung der Computermaus zurückgeführt werden. Jede regelmäßige Überanstrengung oder einseitige Belastung der Muskulatur ist schädlich. Doch von allen Teilbereichen der Computerarbeit - Gebrauch von Tastatur, Maus, sitzende Tätigkeit am Monitor - stecken in der Maus die größten Gefahren für ein RSI-Syndrom.

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Ursachen: Wie entsteht das RSI-Syndrom?

Karpaltunnel Syndrom RSI, Computerarbeit Unter Zeitdruck und Anspannung werden viele Dinge gleichzeitig erledigt. Dieses angespannte Arbeiten ist typisch für Computerarbeit. © StudioThreeDots, Istockphoto.com

Sport und schwere Arbeit zählen zu den Auslösern des RSI-Syndroms. In beiden Fällen führen Überbeanspruchung, Vibrationen, fehlende Erholungspausen und Übertraining oder Überarbeitung zu einer schmerzhaft eingeschränkten Beweglichkeit wichtiger Gelenke.

Zusätzlich können zwar leichte, aber sehr monotone, über Stunden pausenlos und unter Stress ausgeführte Bewegungen das RSI-Symptom verursachen. Hierzu zählen das Tippen auf einer Tastatur und das Bewegen des Mauszeigers. Diese scheinbar leichte Tätigkeit kann erhebliche gesundheitliche Auswirkungen haben.

Warum entsteht RSI vor allem im Unterarm?

Eine mögliche Antwort gibt die Messung der Muskelaktivität durch Elektromyografie (EMG) unter Belastung, also während der Arbeit am PC. Schwedische Forscher konnten für die Muskeln des Unterarms eine pausenlose elektrische Aktivierung zeigen. Muskeln des Rückens und der Schulter waren ebenfalls beteiligt, jedoch nicht durchgehend angespannt.

Diese physiologische Überaktivierung kann zu einer biochemischen Dauer-Erschöpfung des Unterarms, seiner Muskeln und Sehnen führen, die zur Krankheitsentstehung bei RSI beiträgt.

Bei einer gründlichen Untersuchung der RSI-Beschwerden führt der Orthopäde diese EMG-Messung im Ruhezustand durch. Bei den oft chronischen Verläufen kann er die Veränderungen in der Muskelaktivität bei RSI-Patienten auch im Ruhezustand feststellen.

RSI kann sich in unterschiedlichen Gelenken auf vielfältige Weise entwickeln. Die genauen Ursachen dieser sich oft über Monate hinziehenden, schmerzhaften Empfindungsstörungen werden in der medizinischen Forschung noch diskutiert.

Entstehung des RSI-Syndroms - kurz und bündig

Der menschliche Körper, Muskeln, Weichteile, Sehnen und das Skelett passen sich über Jahre an immer wiederkehrende Körperhaltungen und Bewegungsabläufe an. Diese Anpassung geschieht durch Haltungsänderungen, Muskel- und Sehnenverkürzung sowie die Anpassung von Bindegewebe, Sehnenscheiden und Schleimbeuteln.

Diese über Jahre erworbenen Anpassungen verändern jedoch die Funktion des Nervensystems, etwa durch Kompression. Die erlernte Anpassung des Körpers an die Arbeit schädigt daher auf die Dauer das Nervensystem, das diese Anpassungsfähigkeit nicht besitzt.

Die gestörte Nervenfunktion kann nun zahlreiche Folgen haben, an denen man im Spätstadium das RSI-Syndrom erkennt: Schmerzen, Kribbeln, Taubheit, Koordinationsstörungen, Muskeldegeneration und Kraftverlust.

Symptome des RSI-Syndroms

  • Ellenbogenschmerzen
  • Sensibilitätsstörungen wie Kribbeln, taubes Gefühl
  • Steife Finger und Handgelenke
  • Koordinationsprobleme an den Händen
  • Kopfschmerzen und Nackenschmerzen
  • Schmerzhafte Schwellungen der Fingergelenke

Wenn Sie langdauernde, stechende oder ziehende Schmerzen im Ellenbogen haben, leiden Sie bereits unter der häufigsten Ausprägung des RSI-Syndroms: dem Mausarm. Oft spüren RSI-Patienten auch nur Sensibilitätsstörungen (Parästhesien) wie Taubheit, Kribbeln in den Finngern und Handgelenken. Ebenso kann ein Kältegefühl in Hand und Unterarm auftreten. Die Finger sind oft steif und schmerzen, doch hat das bei RSI-Patienten nichts mit Fingerarthrose oder anderen Gelenkerkrankungen zu tun. Die Empfindungsstörungen können sich zu Koordinationsstörungen der Finger weiterentwickeln. Die Gelenke des Arms und der Finger können bei RSI Patienten schmerzhaft und geschwollen sein (Schulterschmerzen, Ellenbogenschmerzen). Dazu kommen häufig Nackenschmerzen und Kopfschmerzen.

Bei den ersten Anzeichen von RSI sollten Sie handeln, noch bevor Sie unter chronischen Schmerzzuständen leiden. Je länger die RSI-Symptome andauern, um so langwieriger ist die Therapie. Deshalb ist es für Betroffenen wichtig, die ersten Symptome von RSI richtig zu deuten. Folgende Fragen können dabei helfen:

  • Leiden Sie unter Muskelschmerzen in Unterarm, Schulter oder Nacken?
  • Haben Sie Gelenkschmerzen im Handgelenk oder Ellenbogen?
  • Spüren Sie Gefühlsstörungen wie Kribbeln oder ein Taubheitsgefühl in Fingern, Hand oder Unterarm?
  • Sind Schulter- oder Nackenbereich verspannt?
  • Hat Ihr Unterarm an Kraft verloren oder zeigen sich Muskelkrämpfe?

RSI-Syndrom und Sehnenentzündungen

Eine mögliche Ausprägung der RSI-Erkrankungen sind nichtentzündliche Sehnenentzündungen (Tendinopathien). Sie werden vermutlich durch immer wiederkehrende, kleine Überlastungsverletzungen verursacht. Sie führen zu mikroskopischen Faserbrüchen im Sehnengewebe, denen bei Überarbeitung oder Übertraining keine Zeit zum Ausheilen gegeben wird. Über einen längeren Zeitraum werden die Sehnen weniger elastisch und verlieren an Stabilität. Schließlich können die Sehnen brüchig werden und abreißen. Ein bekannter Vertreter dieser degenerativen Sehnenerkrankungen ist die Achillodynie mit nachfolgendem Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur). Die Gruppe der Sehnenentzündungen am Achillessehnenansatz (Enthesiopathien) sowie die Haglundferse ist charakteristisch für das RSI-Syndrom. Auch Formen der Plantarsehnenentzündung an der Fußsohle (Plantarfasziitis) gehören in diese Gruppe.

RSI-Syndrom und Sehnenscheidenentzündungen

Die zweite Gruppe der Erkrankungen die mit dem RSI-Syndrom einhergehen können, sind Sehnenscheidenentzündungen (Tendovaginitis). Schleimbeutel (Bursa synovialis) umgeben Sehnen und bewegliche Teile von Gelenken. Sie sorgen für die reibungsarme Beweglichkeit. Durch Verletzungen, Infektionen und Dauerreizung können Schleimbeutel entzünden. Entzündete Schleimbeutel machen sich durch Rötung, Schmerzen, Flüssigkeitsansammlung (Ödeme) und letztlich durch stark verminderte Beweglichkeit des betroffenen Gelenks bemerkbar. Vor allem im Bereich der Kniescheibe, des Ellenbogens und im Schulterbereich sind die Schleimbeutel oft für chronische Schmerzen und Bewegungeinschränkungen verantwortlich.

RSI-Syndrom und Nerveneinklemmungen

Degeneration der Nerven nach Durchblutungsstörungen

Der Orthopäde misst die Leitungsgeschwindigkeit der Handnerven. Anhand der Verlangsamung kann der Krankheitsprozess des Karpaltunnelsyndroms zuverlässig festgestellt werden. © Istockphoto.com

Die Schädigung eines Nervs beginnt in der Regel mit Flüssigkeitsansammlungen (Ödeme) um das Nervengewebe herum. Dadurch erhöht sich der Druck des Bindegewebes auf die Nerven. Die Durchblutung der Handnerven und ihre Stoffwechselaktivität sinkten. Die Isolierung der Nerven wird vorübergehend oder im schlimmsten Fall dauerhaft abgebaut.

Nerven degenerieren und verlieren ihre Leitfähigkeit. Das wird messbar durch Messung der Nervenleitgeschwindigkeit. Die vom Karpaltunnelsyndrom bekannten Symptome Taubheit, Kraftverlust und Steifheit sind die Folge.

Der Orthopäde misst die Leitungsgeschwindigkeit im Mittelnerv (Nervus medianus). Anhand der Verlangsamung kann der Krankheitsprozess des Karpaltunnelsyndroms zuverlässig festgestellt werden.

Als dritte Gruppe gehören Nerveneinklemmungen (Neuropathien) zu den RSI-verursachten Erkrankungsmechanismen. Nerveneinklemmungen stören die Reizleitung des betroffenen Nervs und führen zu Taubheit, Gefühlsverlust und letztlich auch Rückbildung der Muskulatur und Kraftverlust. Wenn die eingeklemmten Nerven sich entzünden, können sie auch direkt schmerzhaft werden.

Zu den wichtigen diagnostischen Verfahren bei Nerveneinklemmungen gehört die Messung der Nervenleitgeschwindigkeit. Ein prominentes Beispiel für eine Nerveneinklemmung im Zusammenhang mit dem RSI-Syndrom ist das Karpaltunnelsyndrom als Einkemmung des Mittelhandnerven im Karpaltunnel des Handgelenks.

Eine weitere Neuropathie nach diesem Muster findet sich im Fuß als Morton Neurom. Auch die Erkrankung des Nervus ulnaris, der durch den Ellenbogen verläuft, wird häufig im Zusammenhang mit RSI-Syndrom gesehen.

Nerveneinklemmungen können oft erfolgreich operiert werden: Die Erweiterung des umliegenden Bindegewebes reduziert den schädlichen Druck auf den Nerv. Dieses Verfahren nennt man Neurolyse.

RSI-Syndrom aus Sicht der zellbiologischen Regulationstherapie

Anhaltende schmerzhafte Beschwerden deuten häufig auf Störungen der physiologischen Prozesse hin, die ihren Ursprung in einer Veränderung der Muskulatur haben. Die möglichen Ursachen der muskulären Verspannungen sind vielfältig: Sowohl Überlastungen, als auch leichte, monotone, langandauernde, repetitive Tätigkeiten mit starker Beteiligung der Feinmotorik wie Computerarbeit und lange Ruhigstellung führen zu schmerzhaften Störungen in den betroffenen Muskeln, Sehnen und Gelenkskapseln.

Die therapeutische Vorgehensweise aus zellbiologischer Sicht ist demnach die muskuläre Eigenschwingung wieder zu normalisieren, die Mikrozirkulation in Gang zu bringen und die lokalen Übersäuerungen über das venöse und lymphatische Gefäßsystem abzuleiten und dadurch die Zellumgebung zu optimieren.

Dieses Ziel wird durch die zellbiologische Regulationstherapie unterstützt. Damit handelt es sich bei der ZRT®-Matrix-Therapie um einen ursächlichen Therapieansatz, der beim RSI-Syndrom die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert.

Praktische Vorgehensweise bei der Behandlung des RSI-Syndroms mit zellbiologischer Regulationstherapie

Durch Schwingungseintrag in die Muskulatur der Umgebung des schmerzenden Gelenks wird die Selbstreinigung der extrazellulären Matrix im unterversorgten und verkrampften Gewebe unterstützt. Durch Schwingungseintrag in die Muskulatur der Umgebung des Schmerzenden Gelenks wird die Selbstreinigung der extrazellulären Matrix der unterversorgten und verkrampften Gewebe unterstützt. © Dr. Bernhard Dickreiter

Das Ziel dieser grundlegenden Behandlungsmethode ist die biomechanische Reinigung der Zellumgebung in schmerzhaften oder entzündlich veränderten Geweben. Bei diesem Verfahren wird mit einer sanften von außen applizierten Schwingung der Muskeleigenrhythmus wieder eingekoppelt, die Mikrozirkulation um die Zellen wird in Gang gebracht und die Stoffwechselvorgänge auf Zellebene werden normalisiert.

Bei der RSI behandelt der Physiotherapeut zunächst die Schulter-Nacken-Muskulatur mit einem Schwingungsapplikator. Dadurch soll als erstes der venöse und lymphatische Abfluss aus dem schmerzhaften Arm aktiviert werden. Anschließend werden der Oberarm, dann der Unterarm und die Hand in die Therapie mit einbezogen.

Matrix-therapie durch Tiefenwärme Einwirkung von Tiefenwärme auf Gewebe, das an RSI erkrankt ist, fördert den Zellstoffwechsel und Regeneration von durch Überlastung von unterversorgten und deregulierten Geweben. Wassergefiltertes Infrarot hat sich in der Zellbiologischen Regulations Therapie als besonders wirksam gegen Gewebsverhärtung, Verspannungen und Störungen des Stoffwechsels erwiesen. © Dr. Bernhard Dickreiter

Die Behandlung muss als angenehm und schmerzfrei empfunden werden. Die Behandlung dauert ca. 30 Minuten. Nach bisherigen Erfahrungen werden durchschnittlich etwa 6 Behandlungen benötigt, um den gewünschten Erfolg zu erzielen. Die Therapiesitzungen werden im Abstand von 2 bis 3 Tagen durchgeführt.

Einwirkung durch Tiefenwärme mit wassergefiltertem Infrarot-A ergänzt die Therapie. Zusätzlich werden weitere Maßnahmen der Zellbiologischen Regulationstherapie wie z.B. Basen-Wickel, Basen-Bäder usw. durchgeführt. Entsprechende Verhaltensregeln für den häuslichen Alltag wie Ernährung, Bewegung und Übungen werden erörtert.

Vorbeugen des RSI-Syndroms mit ergonomischem Arbeiten

Zur Prävention der Repetitive-Strain-Injury am Büroarbeitsplatz sind ergonomische Tastaturen und ergonomische Computermäuse wichtig, aber sicher nicht ausreichend.

Ganz entscheidend sind regelmässige Pausen: 10 Minuten in jeder Stunde werden emfohlen. Dehnungsübungen von Handgelenk, Fingern, Schultergelenk und Nacken sind entscheidend für die Gesunderhaltung am Computerarbeitsplatz. Nur wenn der Körper den natürlichen Bewegungsspielraum zumindest gelegentlich ausschöpft, bleibt der Bewegungsapparat gesund. Das ist eine wichtige Verantwortung jedes Arbeitgebers und auch jedes einzelnen Mitarbeiters.

Literaturangaben
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