Orthopädische Gelenk-Klinik

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Retinaculum musculorum flexorum pedis

Retinaculum musculorum flexorum pedis Das Retinaculum musculorum flexorum pedis verläuft als bindegewebiges Band zwischen Innenknöchel und Fersenbein. Unter dem Retinaculum flexorum verlaufen Muskelsehnen, Gefäße und Nerven. © Gelenk-Klinik

Das Retinaculum musculorum flexorum pedis ist ein festes Band aus Bindegewebe, das am Fuß zwischen dem Innenknöchel und dem Fersenbein (Calcaneus) verläuft. Es grenzt an die Plantarfaszie und ist der Ursprung des Musculus abductor hallucis. Das Retinaculum musculorum flexorum pedis fixiert die Lage von hindurchlaufenden Sehnen, ohne deren Funktion einzuschränken.

Zwischen dem Retinaculum flexorum, dem Sprungbein, dem Fersenbeinknochen und dem Innenknöchel bildet sich ein schmaler Spalt, der Tarsaltunnel. Im Tarsaltunnel verlaufen folgende Strukturen: die Sehnen des Musculus flexor digitorum longus, Musculus tibialis posterior und Musculus flexor hallucis longus, venöse und arterielle Gefäße sowie der Schienbeinnerv (Nervus tibialis). Eine Einengung (Kompression) des Nervus tibialis nennt man Tarsaltunnelsyndrom, das mit seitlichen Fersenschmerzen verbunden ist.

Synonyme: 
Ligamentum laciniatum, Retinaculum flexorum, Retinaculum musculorum flexorum, Retinakulum flexorum

Bänderriss und Bänderdehnung: Bandverletzungen am Sprunggelenk

Bandruptur am Sprunggelenk Meist sind Unfälle beim Sport für Verletzungen der Bänder am Sprunggelenk verantwortlich. Durch ein Umknicken des Fußes können die Bänder überdehnen oder reißen. © Henrie, Fotolia

Verletzungen des Sprunggelenks mit Bandschäden – Dehnungen oder Außenbandrupturen – sind meist die Folge traumatischer Ereignisse, wie z. B. Sportunfälle beim Tennis, Skilaufen oder Fußballspielen. Oft genügt jedoch schon ein einfaches Umknicken des Fußes.

Neben Schmerzen und Schwellungen kommt es in der Regel zu einer eingeschränkten Belastbarkeit, die einige Tage bis Wochen andauern kann. Konservative Behandlung mittels Orthesenruhigstellung führt meist zu einer Heilung.

Fersenschmerzen – was tun?

Frau mit Fersenschmerzen Fersenschmerzen können viele Ursachen haben und benötigen die Abklärung durch einen Spezialisten. © bee32, iStock

Fersenschmerzen sind ein wichtiges Warnsignal des Körpers und weisen auf Probleme und Gefahren für Ihren Fuß hin. Für akute Fersenschmerzen gibt es viele mögliche Auslöser: Überanstrengung, ein Knochenbruch oder eine Stressfraktur, Erkrankungen der beteiligten Sehnen oder Stoffwechselerkrankungen des Körpers.

Für eine exakte Diagnose sind folgende Informationen wichtig für den orthopädischen Facharzt: Wo genau haben Sie Fersenschmerzen? Zu welcher Tageszeit treten Fersenschmerzen auf? Haben Sie bereits beim Stehen Fersenschmerzen oder erst beim Gehen und Laufen? Strahlen Ihre Fersenschmerzen in die Wade aus? Die gründliche Diagnose des Experten ist Grundlage für eine treffsichere Behandlung Ihrer Fersenschmerzen, die individuell angepasst wird. In den meisten Fällen helfen erfolgreich gegen Fersenschmerzen die umfangreichen Möglichkeiten der konservativen Therapie.

Tarsaltunnelsyndrom: Nervenengpass am Fuß

Anatomie des Tarsaltunnelsyndroms Anatomie des Tarsaltunnelsyndroms: Verschiedene Nerven versorgen die Fußsohle. Sie ist die einzige Kontaktstelle zum Boden beim aufrechten Gang und Stand. Die Gefühlswahrnehmung ist sehr wichtig für die Steuerung des Gleichgewichts. © Dr. Thomas Schneider

Der Tarsaltunnel hinter dem Innenknöchel dient als Durchtrittsstelle für Nerven und Gefäße in die Fußsohle. Beim Tarsaltunnelsyndrom kommt es zur Einengung des Schienbeinnervs (Nervus tibialis). Dadurch entstehen Schmerzen im Fuß, seitliche Fersenschmerzen und Gefühlsstörungen. Viele Patienten berichten von einem Taubheitsgefühl oder Ameisenlaufen in der Fußsohle sowie seitlichen Fersenschmerzen.

Ursächlich sind meist Fußfehlstellungen wie der Knick-Senkfuß oder Verletzungen. Neben Schuheinlagen und Orthesen (Schienen) werden entzündungshemmende Medikamente und Kortisoninjektionen zur Behandlung eines Tarsaltunnelsyndroms eingesetzt. Erst beim Versagen der konservativen Maßnahmen ziehen die Fuß-Spezialisten der Gelenk-Klinik einen operativen Eingriff in Betracht.

Fersenschmerzen seitlich: Ursachen, Symptome und Therapie

Anatomische Lage des Tarsaltunnels Verschiedene Nerven verlaufen im Tarsaltunnel und versorgen die Fußsohle. Die Gefühlswahrnehmung der Fußsohle ist wichtig für die Steuerung des Gleichgewichts und den aufrechten Gang. © Dr. Thomas Schneider

Zwei Erkrankungen, welche die nervöse Versorgung des Fußes mit sensiblen Reizen betreffen, können zu seitlichen Fersenschmerzen führen: die Einengung (Kompression) des Schienbeinnervs (Tarsaltunnelsyndrom) und die Baxter-Neuropathie. Beide zählen zu den Nervenkompressionssyndromen und werden nicht selten bei Laufsportlern beobachtet.

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Dr Thomas Schneider, Facharzt für Orthopädie in Freiburg

Dr. med. Thomas Schneider
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

 
Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Chirurgie in Freiburg Dr. med. Martin Rinio
Facharzt für Orthopädie
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