Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
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Rückenschmerzen: Ursachen, Diagnose, Rückenübungen und Therapie

Schmerzpunkte unterer Rücken, Schmerzen der Lendenwirbel, Nackenschmerzen Rückenschmerzen sind sehr unterschiedlich. Wo genau schmerzt der Rücken? Wie stark ist der Schmerz? Tritt der Schmerz nur bei Belastung auf oder bereits in Ruhe? Gibt es eine konkrete Ursache für die Schmerzen wie zum Beispiel eine Überbeanspruchung durch monotone Bewegungsabläufe? Bei kaum einer anderen Erkrankung ist das Arzt-Patientengespräch so wichtig wie bei Rückenschmerzen. © underdogstudios, Fotolia

Rückenschmerzen sind Schmerzen der Wirbelsäule zwischen Nacken und Gesäß, die bis in die Beine und Arme ausstrahlen können.

Der Rücken wird von der Wirbelsäule, den hinteren Anteilen der Rippen und allen dazwischen und darüber liegenden Muskeln, Bändern und Sehnen gebildet. Auch der Schultergürtel mit den beiden Schulterblättern und der Nacken zählen zum Rücken.

Rückenschmerzen sind in Deutschland enorm verbreitet. Dies zeigen die Ergebnisse der Deutschen Rückenschmerzstudie. Auf die Frage “Leiden Sie am heutigen Tag unter Rückenschmerzen?” antwortete je nach Wohnort jeder 3. bis jeder 2. Befragte mit “Ja”. Auf die Frage “Hatten Sie mindestens einmal in Ihrem Leben Rückenschmerzen?” stimmten sogar 8 von 10 Befragten zu.

Rückenschmerzen haben viele verschiedene Ursachen. Bereits bei Jugendlichen können Verkrümmungen und Schiefstellungen des Rückens eine Skoliose verursachen. Eine häufige Folge von Verspannungen der Rückenmuskulatur und einer Fehlbelastung bei Bildschirmarbeit sind Nackenschmerzen. Verschleißerscheinungen und ein Abbau der Knochensubstanz (Osteoporose) können im Schultergelenk und häufig in der Lendenwirbelsäule zu einem Bruch der Wirbelkörper oder zur Enklemmung von Rückennerven führen. Die Patienten leiden dann unter belastenden Rückenschmerzen, die sie stark in ihrer Lebensqualität einschränken.

Rückenschmerzen: Inhalte

  1. Stellenwert der Rückenschmerzen: Eine weit verbreitete Volkskrankheit
  2. Welche Arten von Rückenschmerzen gibt es?
  3. Was sind die Ursachen von Rückenschmerzen
  4. Welche Untersuchungen führt der Arzt bei Rückenschmerzen durch?
  5. Anatomie der Wirbelsäule und ihre Rolle bei Rückenschmerzen
  6. Welche Diagnosen von Rückenschmerzen sind häufig?
  7. Therapie von Rückenschmerzen
  8. Rückenübungen für zu Hause
  9. Häufige Patientenfragen zu Rückenschmerzen

Stellenwert der Rückenschmerzen: Eine weit verbreitete Volkskrankheit

Begriffe und Synonyme zum Thema Rückenschmerzen

In Deutschland sind Rückenschmerzen der häufigste Grund für einen Besuch in der Arztpraxis. Dabei sind Rückenschmerzen eine rein subjektive Beschreibung, zu der Außenstehende nur indirekt Zugang haben. Wie bei kaum einer anderen Erkrankung ist der behandelnde Arzt bei Rückenschmerz-Patienten auf deren Schilderungen sowie eine intensive Befragung angewiesen. Kein Labortest und keine diagnostische Untersuchung kann zweifelsfrei die Ursache für Rückenschmerzen belegen oder ausschließen.

Hinzu kommt die Schwierigkeit der Patienten, ihre Schmerzen genau zu beschreiben und zu quantifizieren. Das Schmerzverständnis und die Schmerzschwellen variieren von Person zu Person und sind ebenfalls abhängig von sozialer und ethnischer Zugehörigkeit; wo hört die Rückensteifigkeit auf und wo beginnt ein geringgradiger Schmerz? Diese Abgrenzung erfordert einen erfahrenen Arzt mit Fingerspitzengefühl für die “richtigen” Fragen im Arzt-Patienten-Gespräch.

Patienten mit Rückenschmerzen besitzen oft eine längere Therapie-Vorgeschichte - bis hin zu mehreren Jahren. Währenddessen erleben viele Betroffene keine entscheidende Besserung ihrer Beschwerden und die anfänglich vielleicht akuten Rückenschmerzen drohen mit der Zeit, eine chronische Form anzunehmen.

Chronische Rückenschmerzen sind neben Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems der häufigste Grund für eine teilweise oder vollständige Erwerbsunfähigkeit und eine Frühverrentung der Betroffenen. Die Kosten für Behandlung und Rehabilitation von Patienten mit Rückenschmerzen belaufen sich pro Kalenderjahr auf mehr als 50 Milliarden Euro.

Entgegen den Erwartungen sind Rückenschmerzen keine Krankheit der älteren Generation. Auch viele junge Patienten sind betroffen und die gesellschaftspolitische Bedeutung von Rückenschmerzen zeigt eine Umfrage der gesetzlichen Krankenkasse DAK. Danach sind Rückenschmerzen mit 15 Prozent die zweithäufigste Einzeldiagnose für Krankschreibungen, gleich nach Infektionen der Atemwege. Im Jahr 2017 gab es in der Folge (hochgerechnet auf die erwerbstätige Bevölkerung) rund 35 Millionen rückenschmerzbedingte Krankheitstage.

Jeder siebte Arbeitnehmer litt laut Umfrage im Jahr 2017 bereits drei Monate oder länger unter chronischen Rückenschmerzen. 75 Prozent aller Berufstätigen berichteten von mindestens einem Tag mit Rückenschmerzen und jeder Vierte hatte ein Jahr später noch Beschwerden.

Welche Arten von Rückenschmerzen gibt es?

Rückenschmerzen werden eingeteilt nach:

Zeitlicher Verlauf von Rückenschmerzen

Spezifische und unspezifische Rückenschmerzen

  • Die Mehrheit der Rückenschmerzen ist unspezifisch. Sie haben keine eindeutige Ursache. Meist helfen Rückenübungen bei der Linderung dieser Schmerzen.
  • Bei spezifischen Rückenschmerzen ist die Ursache eindeutig feststellbar.
  • der Dauer: Handelt es sich um akute (< 6 Wochen), subakute (6-12 Wochen) oder chronische (> 12 Wochen) Rückenschmerzen?
  • der Lage: Liegt der Ursprung der Schmerzen im oberen, mittleren oder unteren Rücken?
  • der Ursache: Handelt es sich um spezifische Schmerzen mit konkreter Ursache oder unspezifische Rückenschmerzen ohne klare Ursache?

Am häufigsten treten Rückenschmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule (unterer Rücken) auf und sind unspezifisch. Aber auch der obere und mittlere Rücken können betroffen sein.

Akute Rückenschmerzen

Akute Rückenschmerzen dauern weniger als 6 Wochen an und haben eine gute Prognose: Bei den meisten Betroffenen bessern sich akute Rückenschmerzen innerhalb weniger Wochen. Sie können spezifische Ursachen mit einem genau diagnostizierbaren Schmerzauslöser haben oder unspezifisch auftreten.

Akute unspezifische Rückenschmerzen

Unspezifische Rückenschmerzen ohne klare Ursache besitzen mehrere körperliche und psychische Auslöser. Der Patient hat sich vielleicht beim Tragen eines schweren Gegenstandes verhoben oder erlebt gerade eine anstrengende berufliche oder private Phase. Ein typisches Beispiel für unspezifische akute Rückenschmerzen ist der Hexenschuss (Lumbago).

Akute unspezifische Rückenschmerzen werden in keinem Röntgen- oder MRT-Bild eine strukturelle Verletzung oder eine Schädigung zeigen. In den meisten Fällen liegt eine Muskelverkrampfung, eine Störung im Bereich der Facettengelenke oder ein Ungleichgewicht im Halteapparat der Wirbelsäule vor, die sich bei den bildgebenden Verfahren nicht darstellen.

Therapie von akuten unspezifischen Rückenschmerzen

Der unspezifische akute Rückenschmerz ist reversibel, das heißt, er klingt nach relativ kurzer Zeit wieder ab, meist ohne schwerwiegende Folgen. Der Patient kann selbst eine schnelle Besserung durch spezielle Rückenübungen, Wärmetherapie und eine angepasste Schmerzmedikation herbeiführen.

Manchmal fallen dem Orthopäden deutlich verhärtete Bereiche in der Rückenmuskulatur auf, die mit Hilfe der biomechanischen Muskelstimulation gut physiotherapeutisch nachbehandelt werden können. Langfristig ist es für den Patienten wichtig, die Umstände herauszufinden, die zu den akuten Rückenschmerzen geführt haben, und seine Lebensweise entsprechend anzupassen. Dies kann beispielsweise mehr sportliche Aktivität und die Verringerung von Stress am Arbeitsplatz bedeuten.

Akute spezifische Rückenschmerzen

Bei akuten spezifischen Rückenschmerzen ergibt die ärztliche Untersuchung eine genau identifizierbare, krankheitsauslösende Ursache. Dazu gehören:

  • Stürze,
  • Arbeits- oder Sportunfälle,
  • organische Veränderungen an Knochen oder Bandscheiben.

Auch innere strukturelle Schäden sind möglich, wie zum Beispiel ein Wirbelkörperbruch bei Osteoporose oder ein Bandscheibenvorfall.

Therapie von akuten spezifischen Rückenschmerzen

Der orthopädische Facharzt erkennt bereits durch die Befragung des Patienten, bei der äußeren Betrachtung oder im Röntgenbild eine Verletzung, die er in der Folge spezifisch behandelt.

Die Gründe für spezifische Rückenschmerzen sind vielfältig:

Degenerative Ursachen:
Ein Patient kann aufgrund von Verschleiß und Abnutzung einen Bandscheibenvorfall erleiden, eine Wirbelkanalverengung (Spinalkanalstenose) oder eine Arthrose der Wirbelsäule entwickeln. Auch das sogenannte Wirbelgleiten (Spondylolisthese) ist Folge von Verschleißprozessen.

Systemische Ursachen:
erlieren die Wirbelkörper aufgrund eines Ungleichgewichtes im Knochenstoffwechsel oder aufgrund einer Tumorerkrankung an Stabilität und Elastizität, kann es zu Brüchen der Wirbelkörper kommen.

Entzündungen:
Bakterielle und rheumatische Erkrankungen können im schlimmsten Fall zu Entzündungen der Wirbelkörper (Spondylitis) und der zugeordneten Bandscheibe (Spondylodiszitis) führen.

Eine umfassende klinische und radiologische Diagnostik gibt dem behandelnden Orthopäden Hinweise auf die Schmerzauslöser beim Patienten, so dass diese spezifisch behandelt werden können.

Wenn bestimmte Warnzeichen wie Nervenausfälle, Lähmungen, Schwäche oder Gefühlsstörungen in Beinen oder Armen auftreten, sind eingehende neurochirurgische und radiologische Untersuchungen unerlässlich.

Subakute Rückenschmerzen

Subakute Rückenschmerzen dauern zwischen 6 und 12 Wochen und verlaufen weniger heftig als akute Rückenschmerzen.

Therapie von subakuten Rückenschmerzen

Im Bereich der akuten und subakuten Rückenschmerzen gibt es wenige Gründe, die für einen operativen Eingriff sprechen. Unspezifische subakute und akute Schmerzen im Rücken können mit einer angepassten Schmerztherapie und physiotherapeutischen Übungen in den allermeisten Fällen erfolgreich behandelt werden.

Chronische Rückenschmerzen

Chronische Rückenschmerzen dauern länger als 12 Wochen bis hin zu mehreren Jahren und beeinträchtigen die Lebensqualität der Betroffenen enorm. Die Stärke von chronischen Rückenschmerzen kann variieren; mal sind die Schmerzen stärker und mal schwächer, aber sie sind fast immer da. Mit dem Lebensalter nimmt die Häufigkeit von chronischen Rückenschmerzen zu.

Es gibt Verhaltensweisen und innere Einstellungen, die es wahrscheinlich machen, dass aus einem akuten ein chronischer unspezifischer Rückenschmerz wird. Stress und Überforderung bis hin zur depressiven Verstimmung in den wichtigen Lebensbereichen Familie und Beruf führen häufig zur Chronifizierung der Schmerzen, also zum Übergang von vorübergehenden, akuten Schmerzen zu dauerhaften, chronischen Rückenschmerzen.

Erfahrungsgemäß gehen die Schmerzen von Patienten, die sich vom Schmerz in eine Schonhaltung zwingen lassen, eher in eine chronische Form über als bei Patienten, die sich bewusst mit ihren Bewegungsmöglichkeiten auseinandersetzen und aktiv bleiben. Diese erlangen auch deutlich schneller ihre Beweglichkeit zurück.

Therapie von chronischen Rückenschmerzen

Warnhinweise auf gefährliche Verläufe bei Rückenschmerzen

  • Frakturen / Osteoporose
    Unfälle, Bagatelltrauma bei älteren Patienten wie z. B. Husten, Niesen, schweres Heben, systemische Steroidtherapie, osteoporotische Brüche der Wirbelkörper
  • Infektionen
    Fieber, Schüttelfrost, rasche Ermüdbarkeit, Immunsuppression
  • Reizung der Nervenwurzel (Radikulopathie) und Nervenschädigungen:
    Lähmungen in Arm und Bein, ausstrahlende Schmerzen, Gefühlsstörungen, Inkontinenz
  • Tumore:
    Tumorleiden in der Vorgeschichte, höheres Lebensalter, Gewichtsverlust, schnelle Ermüdbarkeit

Bei der Symptomatik Rückenschmerz greifen körperliche Ursachen und die mentale Einstellung des Einzelnen ineinander. Um Patienten bei der Lösung ihres Schmerzproblems kompetent zu unterstützen, sind die Wirbelsäulenspezialisten der Gelenk-Klinik im Zweitmeinungsportal der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft vertreten. Bei Patienten, die unter chronischen Rückenschmerzen leiden, wird der behandelnde Arzt intensiv nach konservativen oder operativen Lösungen suchen. Er überprüft bestehende Diagnosen, falls dem Patienten mit den bisherigen Therapieansätzen noch nicht ausreichend geholfen werden konnte. An dieser Stelle soll klar betont werden, dass auch im Bereich der chronischen Erkrankungen operative Maßnahmen an letzter Stelle stehen.

Oberstes Ziel einer ärztlichen Behandlung besteht darin, eine Chronifizierung der Rückenschmerzen zu vermeiden. Dabei hilft dem behandelndem Arzt das Erkennen von psychosozialen oder arbeitsplatzbezogenen Risikofaktoren, denen ein Patient ausgesetzt ist.

Spezialartikel unserer Rückenexperten in der Gelenk-Klinik: Interventionelle Schmerztherapie bei chronischen Rückenschmerzen

Ursachen von Rückenschmerzen

Risikofaktoren für die Entstehung von Rückenschmerzen:

  • schwere körperliche Arbeit
  • einseitige Bewegungsabläufe
  • sitzende Lebensweise
  • Bewegungsmangel
  • ergonomisch ungünstige Geräteeinstellung in Beruf oder Privatleben Übergewicht
  • psychische Belastungen durch Konflikte, Überforderung oder Unzufriedenheit, depressive Verstimmungen
  • Übergewicht

Schmerzen im Rücken entstehen oft durch eine übermäßige Belastung bei schwerer körperlicher Arbeit. Auch einseitige Bewegungsabläufe wie z. B. Fließbandarbeit sind häufige Ursachen.

Weitere wichtige Faktoren für Rückenprobleme sind Bewegungsmangel. Rückenschmerzen aufgrund einer sitzenden Tätigkeit gewinnen immer mehr an Bedeutung. Dabei werden verschiedene Muskelgruppen der Rücken- und Bauchregion nicht ausreichend bewegt und verspannen sich oder verkümmern geradezu, sodass es zu Unausgewogenheiten und Fehlstellungen am Rücken kommt.

Ursachen von spezifischen Rückenschmerzen:

Welche Untersuchungen führt der Arzt bei Rückenschmerzen durch?

Bei einem Patienten, der sich wegen Rückenschmerzen in der Praxis vorstellt, ist ein detailliertes Gespräch mit dem behandelnden Arzt besonders wichtig, um ein Gesamtbild über alle Auslöser und bestehende Risikofaktoren zu erhalten. Dieses Erheben der Krankheitsgeschichte nennt man Anamnese.

Welche Fragen werden im Arzt-Patienten-Gespräch gestellt?

  • Wie lange bestehen die derzeitigen Schmerzen schon?
  • Wo genau liegt der Ursprung der Schmerzen?
  • Wie stark und von welcher Qualität sind die Schmerzen? Meist schätzt der Patient die Schmerzintensität auf einer Skala von 1 bis 10. Dazu beschreibt er die Art der Schmerzen, beispielsweise mit den Begriffen bohrend, schneidend, dumpf, stechend, an- und abschwellend etc.
  • Strahlen die Schmerzen in andere Körperregionen, zum Beispiel Arme, Finger oder Beine aus?
  • Wann verstärken sich die Schmerzen, wann sind sie schwächer und welche Faktoren können die Schmerzen auslösen?
  • Gab es diese Art Schmerzen bereits in der Vergangenheit und wie war damals der Verlauf der Beschwerden?
  • Welche Operationen, physiotherapeutischen Behandlungen und Schmerzmedikamente wurden früher schon durchgeführt bzw. eingenommen? Haben diese Maßnahmen geholfen?
  • Bei welchen Aktivitäten in Alltag und Beruf schränken die Rückenschmerzen den Patienten ein?

Zusätzlich fragt der Arzt nach den Auswirkungen der Rückenschmerzen auf die Psyche des Patienten und er klärt ab, ob er bereits Schonhaltungen entwickelt hat oder bestimmte Bewegungen vermeidet.

Die persönliche Einstellung zu Schmerzen und die Klärung der psychosozialen Faktoren wie Stress am Arbeitsplatz hilft dem Arzt dabei, einzuschätzen, wie groß die Gefahr einer Chronifizierung der Rückenschmerzen ist.

Die körperliche Untersuchung: Betrachten, Abtasten, Funktion prüfen

Die klinische Untersuchung beim orthopädischen Facharzt beginnt mit der Inspektion (Betrachten) des Patienten. Dabei überprüft der Arzt die physiologischen Krümmungen der Wirbelsäule: Die zervikale und lumbale Lordose sowie die thorakale und sakrale Kyphose werden auf verstärkte oder verminderte Krümmung überprüft. Zusätzlich registriert der Arzt Asymmetrien der Wirbelsäule, wie sie zum Beispiel bei der Skoliose vorkommen. Typischerweise tritt in diesem Fall ein sogenannter Rippenbuckel auf.

Durch Abtasten (Palpation) der Dornfortsätze der Wirbelsäule testet der Untersucher, ob eine Stufenbildung wie beim Wirbelgleiten (Spondylolisthese) zu ertasten ist. Mit manuellem Druck auf die Rückenmuskulatur bestimmt der Arzt den Muskeltonus.

Mit Hilfe verschiedener Funktionstests wird die Beweglichkeit der Wirbelsäule, die Funktion der Iliosakralgelenke sowie die Beweglichkeit der paarigen Wirbelgelenke und der Rippenwirbelgelenke untersucht. Der erfahrene Arzt erhält sich an dieser Stelle Hinweise auf einseitige Gelenkblockaden. Eine Überprüfung der Nervenfunktion, beispielsweie durch den Nervdehnungstest am Bein geben dem Arzt Aufschluss über eine akute Einklemmung der Spinalnerven, z. B. durch einen Bandscheibenvorfall.

Laboruntersuchungen: Abklären der Schmerzursache

Die labortechnische Untersuchung verschiedener Messgrößen in Blut- und Urinproben gibt dem behandelnden Arzt einen Aufschluss über mögliche Ursachen der Rückenschmerzen.

  • Degenerative Verschleißerscheinungen mit Abbau der Knochensubstanz (Osteoporose) lassen sich über die Bestimmung des Kalzium- und Phosphatspiegels, der Vitamin D-Konzentration und der Spiegel von Schilddrüsen- und Sexualhormonen nachweisen.
  • Liegt die Ursache der Rückenschmerzen in einer Entzündung begründet (z. B. Nierenbecken-, Prostata-, Rippenfellentzündung), existieren neben den allgemeinen Entzündungsmarkern C-Reaktives Protein (CRP), Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG) und den weißen Blutkörperchen weitere organspezifische Messgrößen.
  • Strahlt ein bisher unbemerkt gebliebener Herzinfarkt bis in den Rückenbereich aus, sind u. a. die Werte der sogenannten Herzenzyme deutlich erhöht.

Neurologische Untersuchungen prüfen Nervenfunktion, Koordination und Reflexe

Bei der neurologischen Untersuchung prüft der Arzt die Sensibilität des Patienten im gesamten Körper. Er testet dabei das Berührungs-, Schmerz-, Temperatur- und Vibrationsempfinden sowie die Reaktion des Patienten auf Lageveränderungen. Der Arzt untersucht Muskelkraft und Motorik und kann damit Rückschlüsse auf Lähmungen (Paresen) und Muskelverkrampfungen ziehen.

Mit verschiedenen Tests kann der Neurologe die Koordinationsfähigkeit des Patienten bestimmen. Bekannt ist zum Beispiel der Finger-Nase-Versuch, bei dem die Augen geschlossen und der Zeigefinger des ausgestreckten Armes zur Nasenspitze geführt wird.

Stand, Gang und Gleichgewicht kann der Arzt durch den Romberg-Stehversuch und den Unterberger-Tretversuch überprüfen. Bei ersteren beobachtet der Neurologe, ob der Patient mit geschlossenen Augen und eng stehenden Füßen schwankende Bewegungen zeigt. Beim Stehversuch werden die Nervenbahnen zwischen dem Gleichgewichtszentrum und dem Rückenmark geprüft. Der Patient tritt 50 Schritte mit geschlossenen Augen auf der Stelle und soll sich dabei nicht zu einer Seite drehen.

Die Reflexprüfung erfolgt mit Hilfe eines kleinen Reflexhammers. Der Arzt testet damit die sogenannten Muskeleigenreflexe, beispielsweise den Bizepssehnen- und den Kniesehnenreflex. Funktionieren diese unwillkürlichen Muskelbewegungen, ist eine Verletzung der beteiligten Nerven nahezu ausgeschlossen.

Bildgebende Verfahren: Röntgen, CT und MRT

Abbildung des MRT-Gerätes in der Gelenk-Klinik Gundelfingen Die Magnetresonanztomografie (MRT) ist ein etabliertes Diagnoseverfahren in der Medizin. Es ermöglicht die detaillierte Darstellung von Strukturen und Organen im Körper. Häufig kann der Orthopäde mit Hilfe der MRT die Ursache der Rückenschmerzen beim Patienten klären. © Gelenk-Klinik

Bei Rückenschmerz-Patienten ist der Einsatz bildgebender Verfahren unumgänglich, damit der Arzt die zugrundeliegenden Ursachen der Schmerzen vollständig abklären kann.

Das Röntgen ist eine weit verbreitete medizinische Untersuchungsmethode, mit der Knochen, Gefäße und Organe bildlich dargestellt werden. Üblicherweise werden beim Patienten Röntgenaufnahmen in zwei Ebenen angefertigt. Der Arzt kann so krankhafte Veränderungen besser im dreidimensionalen Raum lokalisieren. Dichtes Gewebe wie Knochen erscheinen im Röntgenbild heller als lockeres Muskelgewebe.

Zur Untersuchung des Knochenskeletts wird häufig auch die Computertomografie (CT) herangezogen. Der Patient befindet sich im Inneren einer rotierenden Röntgenröhre, die in kurzer Zeit eine Vielzahl von Aufnahmen erstellt. Es entstehen Schnittbilder und dreidimensionale Ansichten mit hoher Detailerkennbarkeit.

Röntgen- und CT-Aufnahmen sind mit einer gewissen Strahlenbelastung des Patienten verbunden und werden daher nur angefertigt, wenn es unumgänglich ist.

Ein weiteres Verfahren der medizinischen Diagnostik ist die Magnetresonanztomografie (MRT), manchmal auch als Kernspintomografie bezeichnet. Der Bildkontrast wird durch starke Magnetfelder und manchmal Kontrastmittel erzeugt und damit für den Patienten frei von Strahlung. Der Arzt erhält mit einer MRT Schnittbilder durch bestimmte Körperregionen des Patienten. Eine intensive Weißfärbung auf der MRT-Aufnahme kann beispielsweise auf einen Entzündungsherd oder Tumorgewebe hindeuten.

Die Auswertung der Aufnahmen aller bildgebenden Verfahren erfolgt in der Gelenk-Klinik stets durch erfahrene Fachärzte der Radiologie.

Anatomie der Wirbelsäule und ihre Rolle bei Rückenschmerzen

Darstellung der menschlichen Wirbelsäule. Die menschliche Wirbelsäule setzt sich aus den knöchernen Wirbelkörpern, den knorpeligen Bandscheiben und bindegewebigen Bändern und Sehnen zusammen. Die Bandscheiben besitzen einen gallertigen Kern und dienen als Stoßdämpfer. Bewegliche Gelenke zwischen den einzelnen Wirbeln, die sogenannten Facettengelenke, sind ein weiterer Faktor für die hohe Beweglichkeit der Wirbelsäule. © freshidea, Adobe Stock

Knöcherne Wirbel sowie Kreuz- und Steißbein bilden die Wirbelsäule. Dazwischen liegen knorpelige Bandscheiben, die für Beweglichkeit sorgen und Stöße abfedern. Die einzelnen Wirbelkörper sind über bewegliche Facettengelenke miteinander verbunden.

Die Wirbelsäule umschließt und schützt das sensible Rückenmark in den Wirbelkörpern. In diesem Teil des zentralen Nervensystems verlaufen Nerven, die vom Gehirn in alle Teile des Körpers ziehen und dort für Bewegung und Aktivität verantwortlich sind.

Insgesamt 24 Wirbelkörper sowie Kreuz- und Steißbein bilden beim Menschen die doppelt s-förmig gebogene Wirbelsäule. Die Wirbelsäule besteht aus folgenden Abschnitten:

Aufbau der Wirbelsäule aus Hals-, Brust- und Lendenwirbeln. Die Wirbelsäule besteht aus mehreren Segmenten: der Halswirbelsäule mit 7 Halswirbeln, der Brustwirbelsäule mit 12 Brustwirbeln und der Lendenwirbelsäule mit 5 Lendenwirbeln. In diesem Bereich treten am häufigsten Bandscheibenvorfälle auf. An die Lendenwirbelsäule schließen sich das Kreuz- und das Steißbein an. In der Seitenansicht weist die Wirbelsäule eine doppelte S-Form auf. © Henrie, Adobe Stock

Zwischen den Wirbelkörpern treten die Fasern der Spinalnerven durch die seitlichen Austrittsöffnungen zwischen den Wirbelkörpern (Neuroforamen) aus dem Rückenmark aus. In jedem Segment der Wirbelsäule verlassen auf diese Weise Nervenstränge das Rückenmark, um die Organe und die Muskulatur von Armen und Beinen zu versorgen.

Aufbau der Wirbelsäule im Querschnitt Eine Bandscheibe besteht aus einem gallertigen Kern (hellblau), der von einer festen bindegewebigen Hülle (dunkelblau) umgeben ist. Sie liegen zwischen den Wirbelkörpern und puffern Stöße ab. Vom zentral verlaufenden Rückenmark treten in jedem Wirbelsäulensegment seitlich die Spinalnerven durch knöcherne Kanäle aus, den Neuroforamina. © Fotolia

Wie entstehen Rückenschmerzen an der Wirbelsäule?

Die Anatomie der Wirbelsäule ist sehr komplex: Ihr Aufbau aus 24 Wirbelkörpern, Kreuz- und Steißbein sowie deren Verbindung über flexible Bandscheiben, Bänder und Wirbelgelenke ergibt eine Vielzahl von anfälligen Bereichen.

Durch Fehlstellungen, Überlastung sowie im fortgeschrittenen Lebensalter kann es zu degenerativen Verschleißprozessen der Wirbelsäule kommen. Die dämpfende Knorpelschicht zwischen den Wirbeln geht verloren und es entsteht eine Facettengelenksarthrose. Die Wirbelknochen reiben dann schmerzhaft aufeinander.

Schematische Darstellung eines Bandscheibenvorfalls Aufgrund von Verschleiß oder Traumata kann der Kern einer Bandscheibe aus seinem festen Faserring heraustreten und auf den Spinalnerven drücken. Der Patient verspürt bei einem Bandscheibenvorfall starke Rückenschmerzen, Sensibilitätsstörungen in Armen oder Beinen sowie z. T. Harn- und Stuhlinkontinenz. © Henrie, Adobe Stock

Auch die Bandscheiben können von Abnutzung und Verschleiß betroffen sein. Der zähe Faserring (Anulus fibrosus), der den gallertigen Bandscheibenkern (Nucleus pulposus) schützend umgibt, wird im Alter porös und rissig. Eine ruckartige Bewegung oder das Heben schwerer Lasten kann dann einen Bandscheibenvorfall auslösen.

Wie altert die Wirbelsäule auf gesunde Weise

Die menschliche Wirbelsäule hat sich ein hohes Maß an Selbstheilungskraft bewahrt: Jeder von uns hat schon einmal Rückenschmerzen gehabt und bei nahezu jedem sind diese auch ohne ärztliche Behandlung wieder verschwunden. Doch oft führen Fehlstellungen, einseitige Belastungen oder altersbedingter Verschleiß zu dauerhaften Beschwerden, die orthopädisch behandelt werden müssen.

Einige der Faktoren, die eine Wirbelsäule altern lassen, schützen sie auch vor Verletzungen und Rückenschmerzen im Alter. So nehmen die Bandscheiben nicht nur im Tagesverlauf, sondern auch im Verlauf der Jahrzehnte stetig an Höhe ab. Sie lagern weniger Wasser ein und ihre Konsistenz wird zäher.

Durch den Wasserverlust sinkt zwar die Elastizität, jedoch senkt sich auch der Druck in den Bandscheiben. Die interessante Folge: Jüngere Menschen zwischen bis etwa 50 Jahre haben wesentlich mehr Bandscheibenvorfälle als ältere Menschen über 60 Jahren.

Die Wirbelsäule muss also im Alter nicht zwangsläufig erkranken, sondern kann in einem altersgerechten Gleichgewicht gesund und stabil erhalten bleiben.

Mann mit unteren Rückenschmerzen Die Wirbelsäule ist das Zentrum der menschlichen Bewegung. Rückenschmerzen schränken die Lebensqualität oft deutlich ein. © Filip_Krstic, istock

Welche Diagnosen von Rückenschmerzen sind häufig?

Rückenschmerzen können sich auf unterschiedlichste Weise äußern und verschiedene Bereiche der Wirbelsäule betreffen:

  1. Am häufigsten haben Rückenschmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS) ihren Ursprung.
  2. Am zweithäufigsten sind Beschwerden der Halswirbelsäule (HWS).
  3. Beschwerden der Brustwirbelsäule (BWS) machen den kleinsten Anteil an Rückenschmerzen aus.

Bandscheibenvorfall (Diskusprolaps)

Schematische Darstellung der Lage der Bandscheiben (grau) zwischen den einzelnen Wirbelkörpern der Wirbelsäule. Die Rückenmarksnerven (gelb) treten seitlich aus den Wirbelkörpern aus. Der Bandscheibenvorfall ist rot dargestellt. Die Bandscheiben (grau) liegen wie Puffer zwischen den einzelnen Wirbelkörpern der Wirbelsäule und ermöglichen das seitliche Bewegen und Gleiten der Wirbel. Bei einem Bandscheibenvorfall reisst die zähe Umhüllung einer Bandscheibe, der innere gallertige Kern tritt aus (rot) und drückt auf die in der Wirbelsäule verlaufenden Nerven des Zentralnervensystems (gelb). © stock.adobe.com, digitale-fotografien

Die Bandscheiben liegen als eine Art Puffer zwischen den einzelnen Wirbelkörpern unserer Wirbelsäule und gewährleisten die enorme Beweglichkeit und Belastbarkeit des Rückens. Beim Tragen und Heben von Gegenständen tragen die Bandscheiben oft ein Vielfaches unseres Körpergewichtes.

Durchbricht der innen gelegene, gallertartige Kern der Bandscheibe seine bindegewebige Umhüllung, wölbt sich der Gallertkern in Richtung der Nervenbahnen des Rückenmarkes. Der Druck auf die Nerven des Zentralnervensystems löst beim Patienten starke Rückenschmerzen aus.

Je nachdem, in welcher Höhe der Bandscheibenvorfall stattgefunden hat, können Schmerzen und Lähmungserscheinungen (Paresen) bis in die Beine oder Arme ausstrahlen. Manchmal verspüren die Betroffenen in bestimmten Körperregionen ein Taubheitsgefühl oder ihre unwillkürlichen Reflexe sind gestört. Eine Harn- oder Stuhlinkontinenz sind ein dringendes Warnsignal für einen sofortigen Arztbesuch oder den Rettungsdienst.

Eine typische Ursache für einen Bandscheibenvorfall (Diskusprolaps) ist das falsche, nämlich vornübergebeugte Heben von Lasten. Dem Prolaps geht in den meisten Fällen ein längerer degenerativer Prozess voraus, der durch eine Minderversorgung der Bandscheibe mit Nährstoffen aufgrund von zu wenig Bewegung oder sitzender Tätigkeit noch verstärkt wird. Der eigentlich sehr zähe Faserring um den Bandscheibenkern wird als Folge porös und reißt unter Belastung ein.

Grundlage für die nachfolgende Behandlung ist die eingehende ärztliche Untersuchung und die Diagnosestellung mittels bildgebender Verfahren wie dem Röntgen und der Magnetresonanztomografie (MRT). Nichtoperative (konservative) Maßnahmen sind in der überwiegenden Zahl der Fälle die bevorzugte Behandlungsstrategie der Fachärzte der Gelenk-Klinik. Neben muskelentspannenden Präparaten und dem Tragen eines Stützkorsetts lindern kurzfristig eine angepasste Schmerztherapie und mittelfristig physiotherapeutische Übungen die Schmerzen der Patienten. Die Wirbelsäulenspezialisten entscheiden über die Notwendigkeit eines operativen Eingriffes beim Patienten erst nach gründlichem Abklären aller vorliegenden schmerzauslösenden Faktoren.

Hexenschuss: Akuter Rückenschmerz im Lendenwirbelbereich

Frau mit vorgebeugter Schonhaltung wegen Hexenschusses. Ein plötzlich einschießender Schmerz im unteren Rücken wird als Hexenschuss oder Lumbago bezeichnet. Ein Hexenschuss ist meist harmlos und klingt in den meisten Fällen nach einiger Zeit wieder vollständig ab. ©stock.adobe.com/astrosystem

Schmerzen im Lendenwirbelbereich werden umgangssprachlich als Kreuzschmerzen bezeichnet. Der untere Rückenbereich trägt die Hauptlast des Körpers und verursacht deswegen die meisten Probleme. Als Auslöser für Schmerzen im unteren Rücken gelten die Lendenwirbel und die Kreuzbein-Darmbein-Gelenke (Iliosakralgelenke) unterhalb der Lendenwirbelsäule.

Ein Hexenschuss kann in jedem Lebensalter auftreten, ist meist harmlos und klingt nach einiger Zeit folgenlos wieder ab. Trotzdem nehmen die Betroffenen die akuten Schmerzen als sehr belastend wahr. Sie haben Probleme, sich aus einer gebückten Haltung wieder aufzurichten und ihre Rückenmuskulatur ist stark verspannt. Manchen Patienten fällt sogar das Atmen schwer.

Gegen einen Hexenschuss gibt es viele Möglichkeiten, mit denen Betroffene ihre Schmerzen behandeln können: Spezielle physiotherapeutische Übungen kombiniert mit Wärmepflastern und leichten Schmerzmitteln verhelfen zu einer schnellen Besserung, oft ganz ohne einen Arztbesuch.

Nackenschmerzen: Rückenschmerzen im HWS-Bereich

Nackenschmerzen entstehen häufig durch Muskelverspannungen im Bereich der Halswirbelsäule. Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule und oberen Brustwirbelsäule werden von den Betroffenen als Nackenschmerzen wahrgenommen. Diese Schmerzen können bis in die Hände und Finger ausstrahlen und Kopfschmerzen verursachen. ©stock.adobe.com/peterschreiber.media

Bei Nackenschmerzen ist der Bereich der Halswirbelsäule oder der obere Brustwirbelanteil betroffen. Man spricht hier auch vom sogenannten HWS-Syndrom. Betroffene klagen oft zusätzlich über Kopfschmerzen und Schwindelgefühle. Das HWS-Syndrom strahlt manchmal bis in die Schultern, Arme und Hände aus.

Oft werden Nackenschmerzen durch eine ungünstige Körperhaltung beim Arbeiten am Computer ausgelöst. Auch degenerative Verschleißerscheinungen im oberen Wirbelsäulenbereich können Nackenschmerzen verursachen, dann allerdings meist in chronischer Ausprägung. Die Muskulatur verspannt und verhärten sich und Bewegungen des Kopfes fallen den Patienten schwer.

In den meisten Fällen helfen konservative Therapien wie Kräftigungsübungen, manuelle oder Wärmetherapie bei Nackenschmerzen sehr gut, in chronischen Fällen kann eine Operation notwendig sein.

BWS-Syndrom: Schmerzen in der Brustwirbelsäule

Frau mit Rückenschmerzen Rückenschmerzen im Bereich der Brustwirbelsäule haben häufig ihre Ursache in degenerativen Verschleißerscheinungen an Bandscheiben oder Facettengelenken. Wärme und spezielle Rückenübungen lindern die Schmerzen. © fizkes, Fotolia

Schmerzen im mittleren Teil des Rückens werden auch als BWS-Syndrom bezeichnet. Sie können eine Vielzahl von Ursachen besitzen. Degenerative Veränderungen der Wirbelsäule wie Arthrose in den Facettengelenken oder ein Bandscheibenvorfall sind die häufigsten Auslöser für ein BWS-Syndrom. Auch angeborene oder im Laufe des Lebens erworbene Fehlstellungen der Wirbelsäule wie beispielsweise eine Skoliose, Unfälle oder Wirbelbrüche lösen oft ein BWS-Syndrom aus.

Patienten mit einem BWS-Syndrom profitieren von Wärmeanwendungen sowie speziellen Übungen zur schonenden Mobilisation des Rückens, der Muskulatur und Verbesserung der Körperhaltung. Manchmal müssen durch einen operativen Eingriff eingeklemmte Nerven entlastet werden.

Ischiasschmerzen: Nervenreizung in der Lendenwirbelsäule

Der Ischiasnerv verläuft vom Gesäß über den Oberschenkel bis ins Bein. Eine Reizung des Nervs kann zur Ischialgie führen. Ischiasschmerzen (Ischialgie) gehen vom Gesäß aus und strahlen an der Hinterseite des Oberschenkels bis ins Bein aus. Sie entstehen durch Einengung oder Quetschung des Ischiasnerven. ©Adobestock, vitstudio.

Ischiasschmerzen entstehen, wenn der Ischiasnerv eingeklemmt wird. Der Ischiasnerv ist der längste und dickste Nerv im menschlichen Körper und verläuft von der Lendenwirbelsäule über das Gesäß in die Beine. Bei einer Reizung oder Einklemmung strahlen die Schmerzen also bis in die Oberschenkel und die Beine aus. Dieses Beschwerdebild wird Ischialgie genannt.

Betroffene beschreiben die plötzlichen, starken Schmerzen als ziehend oder ähnlich einem Stromschlag. Im Bein kann sich ein Taubheitsgefühl oder Kribbeln ausbreiten. Ursache für eine Reizung oder Schädigung des Ischiasnerven können Bandscheibenvorfälle im unteren Rücken, Wirbelkörperverletzungen, Entzündungen oder auch Rheuma sein.

Ischiasbeschwerden besitzen eine gute Prognose und sind in den meisten Fällen durch Massage, Krankengymnastik, Wärme- oder Kältebehandlung gut zu therapieren. Je nach Ursache der Ischiasschmerzen kann der Arzt auch eine minimalinvasive Operation in Erwägung ziehen.

Therapie von Rückenschmerzen

Konservative Therapien von Rückenschmerzen

Physiotherapeutishe Behandlung des Rückenschmerz Physiotherapeutische Behandlung des Rückenschmerz © Gelenkreha.de

Nach ausführlicher Diagnostik legen die Wirbelsäulenspezialisten der Gelenk-Klinik Gundelfingen für den Patienten einen speziell abgestimmten Therapieplan fest, der engmaschig überprüft wird. Oberste Zielsetzung sind dabei die Schmerzfreiheit und Mobilisation des Patienten.

Konservative, also nicht-operative Behandlungsmethoden stehen für unsere Experten bei der Therapie von Rückenschmerzen an erster Stelle. Operative Methoden werden erst dann erwogen, wenn alle konservativen Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind und die Ergebnisse nicht zufriedenstellend waren.

Welche konservativen Behandlungen von Rückenschmerzen stehen in der Gelenk-Klinik zur Verfügung?

  • Physiotherapie und Bewegungstherapie: Rückenübungen zur Verbesserung der Beweglichkeit und Koordination mobilisieren den Patienten und verhindern eine Chronifizierung der Schmerzen
  • Traditionelle Schmerzbehandlung: Schmerzmedikamente in angepasster Dosierung als Tabletten, Pflaster oder Cremes kombiniert mit muskelentspannenden Präparaten lindern Rückenschmerzen, vermeiden Schonhaltungen und helfen bei der Mobilisation.
  • Orthopädietechnische Versorgung: Die individuelle Anpassung von Orthesen, Korsetts und Schuheinlagen durch Orthopädietechniker erleichtert die schnelle Rückkehr zu Aktivität und Beweglichkeit.
  • Zellbiologische Regulationstherapie: Gezielte Muskelstimulation durch biomechanische Schwingungen verbessert Stoffwechsel und Durchblutung und verringert Schmerzen.

Operative Therapie von Rückenschmerzen

Jeder operative Wirbelsäuleneingriff wird im Einzelfall durch die Rückenspezialisten der Gelenk-Klinik mittels ausführlicher Diagnostik auf seine Notwendigkeit überprüft.

Warnsignale, die Hinweise auf die Notwendigkeit einer Operation geben:

  • Störungen der Blasenfunktion (Inkontinenz)
  • Störungen der Mastdarmfunktion
  • Querschnittssyndrom im unteren Rückenmark (sogenanntes Cauda-Syndrom)
  • Lähmungen (Paresen)
  • Gefühlsstörungen, Taubheitsgefühl
  • Therapieresistente Schmerzen, die sich stark verschlimmern.

Welche operativen Behandlungsmethoden von Rückenschmerzen bietet die Gelenk-Klinik?

Bei endoskopischen Eingriffen arbeitet der Operateur über einen nur Millimeter großen Zugang, ohne dass sich Narben am Weichteilgewebe der Wirbelsäule bilden oder Knochensubstanz verloren geht.

Minimalinvasive Operationen sind auch als sogenannte “Schlüsselloch-Chirurgie” bekannt. Sie umfassen Eingriffe zur Schmerztherapie und in Verbindung mit Bandscheibenvorfällen und benötigen nur kleinste Hautschnitte. Für die Patienten ist eine minimalinvasive Operation mit einer schnelleren Genesung und weniger Schmerzen verbunden, verglichen mit einem traditionellen, sogenannten offenen, mikrochirurgischen Eingriff.

Nicht alle Wirbelsäulenerkrankungen lassen sich durch ein endoskopisches oder minimalinvasives Verfahren operieren. Gelegentlich wird auch intraoperativ das Umsteigen auf ein offenes Verfahren notwendig, beispielsweise, wenn eine komprimierte Nervenwurzel entlastet werden muss.

In enger Absprache und mit Rücksicht auf die persönlichen Ansprüche der Patienten entscheiden die Spezialisten der Gelenk-Klinik über Zeitpunkt und Art des operativen Eingriffs. Auch der Therapieplan für die physiotherapeutischen Anwendungen nach der Operation wird individuell angepasst.

Rückenübungen für zu Hause

Zur Behandlung von Rückenschmerzen stehen eine ganze Reihe konservativer Therapien zur Verfügung. Gezielte Übungen können Ihre Muskulatur im Rücken kräftigen und so Rückenschmerzen vorbeugen.

Übungen zum Selbermachen gegen Rückenschmerzen
Dehnen der Rückenmuskulatur
Katzenbuckel: Die Wirbelsäule wird nach oben gebeugt.
Rückenübung bei Rückenschmerz: Die Wirbelsäule wird im Vierfüßlerstand nach unten gebeugt (Hohlkreuz).
Brücke: Verbesserung der Wirbelsäulenbeweglichkeit
In Rückenlage wird der Oberschenkel bei gestrecktem Knie angezogen, um die Muskeln der unteren Wirbelsäule (Lumbalwirbelsäule) zu dehnen und zu kräftigen.
 Kräftigung der Rückenmuskulatur
Kräftigung der Gesäß- und der unteren Rückenmuskulatur
Kräftigung der oberen Rücken- und Nackenmuskulatur
Dehnen der Rückenmuskulatur
Dehnen der Rückenmuskulatur: Knien Sie auf dem Boden und senken Sie Ihr Gesäß so weit wie möglich auf die Fersen ab. Legen Sie beide Hände weit vorne locker auf der Matte ab. Die Rückenmuskulatur sollte hierbei völlig entspannt sein. Die Position etwa 60 Sek. halten. Achten Sie dabei auf eine gleichmäßige Atmung. © Gelenk-Klinik

Häufige Patientenfragen zu Rückenschmerzen

Was hilft mir bei extremen Rückenschmerzen?

Bei akuten starken Schmerzen hilft vielen Patienten eine entlastende Position wie zum Beispiel die Stufenlagerung. Am besten verbindet man diese mit beruhigenden Atemübungen zur Entspannung.

Bessern sich die Rückenschmerzen nach 1 bis 2 Tagen nicht deutlich, sollte man zur genaueren Abklärung der Schmerzursache einen Arzt aufsuchen. Er berät, welche Schmerzmedikamente angebracht sind und wie hoch die Dosis sein sollte. Außerdem legt er fest, wann der Patient mit physiotherapeutischen Übungen beginnen kann.

Wohin strahlen Rückenschmerzen aus?

Liegt der Ursprung der Rückenschmerzen in der Lendenwirbelsäule, also im unteren Rücken, können sie über den Rücken bis in die Beine ausstrahlen. Verläuft der Schmerz entlang der Wirbelsäule mit Ausgangspunkt oberer Rücken (Halswirbelsäule), dann können die Arme ebenfalls betroffen sein.

Unterscheiden sich Rückenschmerzen voneinander?

Es gibt eine Vielzahl verschiedener Rückenschmerzen. Die Schmerzen können sich unterschiedlich anfühlen (scharf, dumpf, bohrend, brennend), sich in ihrem Ausmaß unterscheiden (großflächig oder als schmales Band) oder in ihrer Ausdehnung (z.b. bis zum Knie oder bis zum Fuß). Im Gespräch erfragt der Arzt die genauen Details zur Schmerzsymptomatik des Patienten.

Wann muss ich mit Rückenschmerzen zum Arzt?

Wann ein Patient den Weg in die Arztpraxis findet, ist zum größten Teil vom persönlichen Leidensdruck und der Schmerzintensität abhängig. Bei bekannten Vorerkrankungen wie zum Beispiel einem Tumorleiden sollte frühzeitig ein Arzt konsultiert werden.

In der Regel gilt, dass Rückenschmerzen, die in Arme oder Beine ausstrahlen, schwerwiegender sind als lokale Rückenschmerzen, die sich auf einen umgrenzten Rückenbereich beschränken.

Alarmsignale für einen unbedingt notwendigen Arztbesuch sind:

  • Gefühlsminderung im Bereich der Finger, Arme, Zehen oder Beine
  • eine isolierte Schwäche an Armen, Fingern, Händen oder Beinen und Füßen
  • zusätzlichen starke Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit

Was kann ich bei Rückenschmerzen selbst tun?

Rückenschmerzen können besser mit leichter Bewegung als mit völliger Schonung bekämpft werden. Übungen zu Dehnung, Muskelkräftigung und zur Haltungsverbesserung sowie ausreichend Schlaf und möglichst wenig Stress vermeiden langfristig die Entstehung von Rückenschmerzen. Bei leichten Verspannungen reichen oft entlastende Positionen und Wärme an der schmerzenden Stelle aus.

Neigt ein Patient zu Rückenschmerzen, sollte er seinen gesamten Tagesablauf samt Arbeitssituation und Ernährung kritisch hinterfragen und möglicherweise umstellen.

Welche Medikamente helfen mir bei Rückenschmerzen?

Die Einnahme von Schmerzmedikamenten sollte wegen ihrer Nebenwirkungen und den Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten unbedingt mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden. Bei den meisten Rückenschmerzen reichen Präparate mit den Wirkstoffen Paracetamol und Ibuprofen zur Schmerzlinderung aus.

Was kann ich gegen Entzündungen im Rücken machen?

Entzündungen im Rücken können durch Bakterien oder rheumatische Prozesse ausgelöst werden. Müdigkeit, Schwäche, Fieber und Gewichtsverlust können Entzündungen begleiten. Ebenfalls ein Druckschmerz im Rücken- oder Nackenbereich.

In jedem muss der Patient unbedingt einen Arzt aufsuchen, da eine fortschreitende Entzündung im Rücken schwere Folgen haben kann und behandelt werden muss.

Kommt es bei Übergewicht zu Rückenschmerzen?

Die Auslöser und Ursachen für Rückenschmerzen sind sehr vielfältig. Es gibt jedoch Risikofaktoren wie beispielsweise Übergewicht, Bewegungsmangel, unausgewogene Ernährung oder Stress, die eine Entstehung von Rückenschmerzen begünstigen.

Kann eine Matratze Rückenschmerzen verursachen?

Ja, ganz eindeutig kann die Matratze ein Auslöser für Rückenschmerzen sein. Daher sollte jeder Kauf unbedingt in einem Fachgeschäft erfolgen, wo eine gute Beratung und eine Liegeprobe zum Service gehören.

Was hat die Bauchmuskulatur mit einem gesunden Rücken zu tun?

Die Bauch- und die Rückenmuskulatur stehen in ganz engem Kontakt, und zwar über eine bindegewebige Faszie im unteren Rücke (Fascia thorakolumbalis). Die dient als Ansatzpunkt für wichtige Muskelgruppen und hilft dabei, die Bauchmuskulatur anzuspannen und die Rückenmuskulatur zu stabilisieren. Ist einer der Muskelgruppen untertrainiert, so kommt es zu Verspannungen und damit zu Schmerzen Zur lokalen Muskulatur des unteren Rumpfes zählt auch der quer verlaufende Bauchmuskel (Musculus transversus abdominis). Ist dieser Muskel gut austrainiert, garantiert er eine höhere Stabilität im unteren Rücken und der Patient vermeidet langfristig Rückenschmerzen.

Wie lange dauert es, bis meine Rückenschmerzen weg sind?

Wann Rückenschmerzen wieder verschwinden, ist individuell ganz unterschiedlich und hängt in erster Linie von der Ursache ab. Akute unspezifische Rückenschmerzen dauern etwa 2 bis 6 Wochen lang und sind bei 60 bis 90 Prozent der Betroffenen innerhalb weniger Wochen verschwunden.

Unter chronischen Rückenschmerzen, die seit mehr als 3 Monaten andauern, leiden laut einer Studie der Krankenkasse DAK etwa jede 5. Frau und jeder 7. Mann. In diesen Fällen muss der behandelnde Orthopäde ganz genau den Auslösern der Schmerzen auf den Grund gehen.

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