MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
Alte Bundesstr. 58
79194 Gundelfingen
Tel: (0761) 791170
Kontaktformular
Bei einer Arteriosklerose engen Ablagerungen in der Gefäßwand (gelb) das Gefäß ein und es gelangt weniger Blut hindurch. Die Bereiche, die von diesem Gefäß versorgt werden, leiden dann unter einem Mangel an Sauerstoff und Nährstoffen. © Anusom, adobe
Durchblutungsstörungen sind Störungen der Blutversorgung eines Gewebes oder eines Organs. Durch die verminderte Blutzufuhr kommen im betroffenen Bereich nicht mehr ausreichend Sauerstoff und Nährstoffe an. Auch die im Stoffwechsel entstehenden Abbauprodukte werden schlechter abtransportiert.
Durchblutungsstörungen haben zahlreiche Folgen. Schlecht durchblutetes Gewebe heilt z. B. weniger gut und erhöht das Risiko für Infektionen. Das ist z. B. wichtig nach Operationen oder Verletzungen. Mangelhaft durchblutete und versorgte Gewebe können aber auch absterben, so z. B. bei der Hüftkopfnekrose oder der Osteonekrose im Kniegelenk (Morbus Ahlbäck). Sind Muskeln von einer Mangeldurchblutung betroffen, resultieren starke Schmerzen. Beispiel dafür ist die periphere Verschlusskrankheit (pAVK), bei der es aufgrund von arteriosklerosebedingten Durchblutungsstörungen zum Sauerstoff in der Beinmuskulatur und zu Schmerzen in den Beinen beim Gehen kommt.
Hauptursache von Durchblutungsstörungen ist die Arteriosklerose, bei der die Gefäße durch Ablagerungen an den Gefäßinnenwänden immer enger werden. Aber auch Thrombosen oder versprengte Blutgerinnsel (Embolien) sowie Gefäßentzündungen können zu Gefäßeinengungen oder Gefäßverschlüssen führen.
