Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
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Embolie

Kompressionsstrümpfe dienen als Thromboseprophylaxe Das Tragen von Kompressionsstrümpfen beugt der Gefahr von Embolien und Thrombosen vor. Insbesondere nach Operationen sollten Patienten Kompressionsstrümpfe tragen. © Maksim/stock.adobe.com

Eine Embolie ist der teilweise oder komplette Verschluss von Blutgefäßen durch Blutgerinnsel.

Eine Embolie findet sich häufig in den kleinen Lungengefäßen und wird dann als Lungenembolie bezeichnet. Ein Blutgerinnsel (Thrombus) bildet sich bei Verletzungen der Gefäßwand oder bei Patienten mit verstärkter Gerinnungsneigung und verlangsamten Blutfluss. In der Hauptsache bilden sich Blutgerinnsel in den Beinvenen oder Beckenvenen. Wenn sich der gebildete Thrombus von der Gefäßwand ablöst und über den Blutkreislauf in die Lunge gelangt, kann sich eine Lungenembolie ausbilden. Die Patienten leiden dann unter Atemnot und Brustschmerzen.

Risikofaktoren für eine Thrombusbildung sind zum Beispiel höheres Alter, Übergewicht, Operationen, Knochenbrüche, Bewegungseinschränkungen (Bettlägerigkeit, Gipsverband, langes Sitzen) und die Einnahme östrogenhaltiger Medikamente. Zur Vorbeugung von Thrombosen und Embolien nach operativen Eingriffen verordnen Ärzte gerinnungshemmende Präparate mit beispielsweise Heparin als Wirkstoff. Das Tragen von Kompressionsstrümpfen und ausreichende Flüssigkeitszufuhr reduzieren ebenfalls die Gefahr einer Gerinnselbildung.

Kompartmentsyndrom am Fuß: Ursachen, Spätfolgen und Therapie

Querschnitt des Unterschenkels mit den vier Muskellogen. title= Querschnitt des linken Unterschenkels. Die Abbildung zeigt die vier verschiedenen Muskellogen (Kompartimente) des Unterschenkels. © Gelenk-Klinik.

Das Kompartmentsyndrom ist eine krankhafte Druckerhöhung in den Muskellogen und verursacht eine Mangeldurchblutung des Gewebes. Die Logen bündeln Gruppen von Muskeln, die ähnliche Funktionen ausüben. Straffes Bindegewebe (Faszien) umfasst jede Muskelloge. Meist entsteht ein Kompartmentsyndrom als Komplikation nach Unfällen durch Verletzungen, Schwellungen oder Einblutungen. Durch Anschwellen des Gewebes erhöht sich der Innendruck in den abgegrenzten Muskelgruppen. Damit das Muskelgewebe und die Nerven gesund und intakt bleiben, muss ein Kompartmentsyndrom schnellstmöglichst erkannt und ärztlich behandelt werden.

Patellofemorales Schmerzsyndrom: laterale Retinakulumverlängerung bei vorderen Knieschmerzen

Kippstellung der Patella Kippstellung der Patella durch erhöhten Zug der seitlichen Haltebänder. Eine operative Verlängerung entlastet die Kniescheibe und reduziert Knieschmerzen. © Gelenk-Klinik

Wenn durch eine Fehlstellung zu viel Druck auf der seitlichen Kniescheibe (Patella) lastet, kann dies zu Knorpelverschleiß mit anschließendem Knochenschaden führen. Starke Knieschmerzen an der Vorderseite sind das Resultat. Um die Druckbelastung zu minimieren, verlängern wir das laterale (an der Außenseite liegende) Retinakulum (Halteband).

Die laterale Retinakulumverlängerung hat das bisher gängige Verfahren der Retinakulumspaltung (Lateral Release) abgelöst, da bei gleichem therapeutischen Effekt die Gefahr einer Instabilität der Patella reduziert ist.

Endoskopische Fersenspornabtragung

Unterer Fersensporn mit Plantarfasziitis Darstellung eines unteren Fersensporns am Fersenbein (Calcaneus). Der knöcherne Anbau reizt den Ansatz der Plantarsehne (rot dargestellt), der sich daraufhin schmerzhaft entzündet. © Gelenk-Klinik

Ein Fersensporn ist ein im Röntgenbild sichtbarer knöcherner Anbau am Fersenbein (Calcaneus), der auf eine Schädigung des Sehnenansatzes (Enthese) zurückzuführen ist.

Als häufigster Fall tritt der Fersensporn am Ansatz der Plantarsehne (Plantarfaszie) an der Fußsohle auf und wird als unterer (plantarer) Fersensporn bezeichnet. Auch am Ansatz der Achillessehne ist die Bildung eines oberen Fersensporns möglich. Ein Fersensporn äußert sich durch stechende Schmerzen entweder an der Fußsohle oder am Rückfuß im Bereich der Achillessehne. Die Erkrankung ist meist überlastungsbedingt, da das Körpergewicht die Sehnen im Fuß und an der Ferse stark belastet. In einem minimalinvasiven endoskopischen Eingriff kann der Fußspezialist einen Fersensporn schonend entfernen.

Unter Röntgenkontrolle mit einer beweglichen Röntgenröhre (Bildwandler) sucht der Fußspezialist den Fersensporn und markiert ihn mit einer Kanüle (Nadel). Dann führt er über zwei kleine Hautschnitte eine Kamera mit Lichtquelle und spezielle chirurgische Instrumente ein. Durch die Nadelmarkierung kann der Fersensporn leichter gefunden und dargestellt werden.

Operation der Schultereckgelenksarthrose

oder: isolierte AC-Gelenksarthose-Operation

Ist der Bandapparat des Akromioklavikulargelenks (AC-Gelenk) zwischen Schlüsselbein und Schulterdach intakt und besteht nur eine isolierte ACG-Arthrose, so wird in einem arthroskopischen Eingriff das äußere Ende des Schlüsselbeins mit einer kleinen Fräse um ca. 5 mm gekürzt. Gleichzeitig wird der entzündete Schleimbeutel unterhalb des Schulterdaches entfernt. Dadurch erweitert sich der Abstand zwischen Schlüsselbein und Schulterdach. Knochenanbauten (Osteophyten), die auf die Rotatorenmanschette drücken, werden ebenfalls abgetragen. Wichtig ist, dass der Bandapparat, der das Schlüsselbein am Schulterblatt und Schulterdach fixiert, geschont wird.

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Orthopädische Gelenk-Klinik

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Vortrag zu Rückenschmerzen

PD. Dr. med. David Christopher Kubosch PD. Dr. med. David Christopher Kubosch

Unterschätzte Ursache für Rückenschmerzen „Das Facettensyndrom

Dienstag, 5.10.2021 um 19.30 Uhr

Fachärzte für Orthopädie

Dr Thomas Schneider, Facharzt für Orthopädie in Freiburg Dr. med. Thomas Schneider
Facharzt für Orthopädie an der Gelenk-Klinik Freiburg
Prof. Dr. med. Sven Ostermeier, Facharzt für Orthopädie in Freiburg Prof. Dr. med. Sven Ostermeier, Facharzt für Orthopädie an der Gelenk-Klinik
Dr. med. Martin Rinio, Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Chirurgie in Freiburg Dr. med. Martin Rinio
Facharzt für Orthopädie, Chirurgie und Unfallchirurgie an der Gelenk-Klinik
PD Dr. med. habil. Bastian Marquaß, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Sportmedizin PD Dr. med. habil Bastian Marquaß.
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Sportmedizin an der Gelenk-Klinik
Orthopädische Fachklinik in Freiburg

PD Dr med. Kubosch
Facharzt für Orthopädie, Spezialist für Wirbelsäule