Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
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Kontraktur

Kontraktur des Ringfingers bei Morbus Dupuytren Kontraktur der Finger durch Morbus Dupuytren: Betroffene können die Finger aufgrund einer Wucherung von Bindegewebe nicht mehr strecken. © mbbirdy, istock

Als Kontraktur (lat. contrahere „zusammenziehen“) bezeichnet man die bleibende Beweglichkeitseinschränkung eines Gelenks durch Verkürzung oder Schrumpfung bestimmter Gewebestrukturen wie Sehnen, Muskeln oder Haut.

Die Kontraktur führt bei Betroffenen zu eingeschränkter Beweglichkeit oder sogar Unbeweglichkeit von Gelenken, die schmerzhaft sein kann. Kontrakturen werden in der Regel physiotherapeutisch behandelt. Eine Kontraktur liegt beispielsweise beim Morbus Dupuytren vor, bei dem es aufgrund einer übermäßigen Produktion von Bindegewebe in der Handinnenfläche zu einer Streckhemmung der Finger kommt. Kontrakturen können reversibel oder irreversibel sein.

Hohlfuß Operation: Sehneneingriffe, Osteotomie (Knochenumstellung), Arthrodese (Versteifung)

Der Hohlfuß kann durch die Lage des Scheitelpunktes charakterisiert werden. Je nach Lage des Scheitelpunktes können die Folgen für die benachbarten Bewegungsorgane (Vorfuß, Rückfuß, Sprunggelenk) ganz unterschiedlich sein.  © Gelenk-Klinik Der Hohlfuß hat einen deutlich erhöhten Scheitelpunkt im Fußgewölbe. Manchmal kann nur eine operative Therapie © gelenk-klinik.de

Das Ziel der Hohlfußoperation ist ein stabiler, schmerzfreier Fuß, der für den Patienten im Alltag gut belastbar ist. Daneben wollen wir auch für die absehbare Zukunft die noch beweglichen Gelenke am Fuß und Sprungelenk erhalten. Hier steht häufig das wichtige obere Sprunggelenk im Vordergrund, das bei Hohlfuß arthrosegefährdet ist. Der Hohlfuß tritt bei jedem Patienten in unterschiedlicher Form und Intensität auf. Daher muss für jeden Einzelfall ein genaues Verständnis des individuellen Hohlfußes entwickelt werden. Die Analyse der Weichteilsituation, z.B. mögliche Sehnenkontrakturen, Sehnenschäden oder Muskelschwäche, sind daher vor der Operation ein wichtiger Bestandteil der funktionellen Diagnose.

Morbus Dupuytren: Wenn sich die Finger nicht mehr strecken lassen

Beugekontraktur bei Morbus Dupuytren Dupuytren-Kontraktur: Die Finger können aufgrund einer Wucherung von Bindegewebe nicht mehr ausgestreckt werden. © mbbirdy, istock

Bei Morbus Dupuytren kommt es zu einer übermäßigen Bildung von Bindegewebe im Bereich der Handfläche. Die nach dem Chirurgen Baron Dupuytren benannte Erkrankung führt zunächst zu einer Beugekontraktur und in der Folge zur Streckhemmung der Finger. Die Fingerbeweglichkeit ist bei Morbus Dupuytren aufgrund einer Verhärtung der Sehnenplatte im Bereich der Hohlhand eingeschränkt. Neben Sehnen können auch Nerven oder Gefäße eingeengt werden und Beschwerden verursachen. Zu den Ursachen zählen Verletzungen, aber auch genetische Veranlagung. Morbus Dupuytren tritt vor allem im mittleren Lebensalter auf und betrifft vornehmlich Männer. Bei starken Schmerzen oder wenn die Finger sich nicht mehr vollständig strecken lassen, kann die Entfernung des gewucherten Bindegewebes in einer kleinen Operation die Fingerbeweglichkeit wiederherstellen.

ZRT®-Matrix-Therapie reduziert chronische Schmerzen

ZRT-Matrix-Therapie bei Achillodynie oder Fersensporn Eine Achillessehnenentzündung (Achillodynie) oder ein Fersensporn können durch biomechanische Schwingung behandelt werden. Die Wirkung in der extrazellulären Matrix erfolgt über den kompletten Verlauf der Muskelfasern. © Gelenk Reha

Die ZRT®-Matrix-Therapie, auch als biomechanische Muskelstimulation bekannt, ist seit Jahren eine bewährte Behandlungsmethode in den Bereichen Prävention, Regeneration und Rehabilitation.

In der physikalischen Medizin setzen wir die ZRT®-Matrix-Therapie vorwiegend bei unterschiedlichen Schmerzzuständen, Durchblutungsstörungen, Schwellungen und verspannten Muskeln mit sehr guten Erfolgsquoten ein. Empfehlenswert ist die Matrix-Therapie sowohl zur Operationsvorbereitung als auch zur Nachbehandlung. In der Gelenk-Klinik wenden ausschließlich speziell geschulte Physiotherapeuten und Ärzte die ZRT®-Matrix-Therapie an.

Mit Ergotherapie ins Leben zurück

Ergotherapie Die Ergotherapie setzt verschiedene Techniken ein, die krankheitsbedingt gestörte Fähigkeiten des Menschen fördern sollen. © AndreyCherkasov, istock

Die Maßnahmen der Ergotherapie dienen der Wiederherstellung, Entwicklung, Verbesserung, Erhaltung oder Kompensation von motorischen, sensorischen, psychischen und kognitiven Funktionen und Fähigkeiten. Sie bedient sich komplexer aktivierender und handlungsorientierter Methoden und Verfahren.

Zur Behandlung krankheitsbedingter Störungen kommt angepasstes Übungsmaterial zum Einsatz sowie funktionelle, spielerische, handwerkliche und gestalterische Techniken. Auch lebenspraktische Übungen und Beratungen zur Schul-, Arbeitsplatz-, Wohnraum- und Umfeldanpassung gehören dazu.

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Facharzt für Orthopädie, Spezialist für Wirbelsäule