Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
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79194 Gundelfingen
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Fersensporn

Der Fersensporn (Kalkaneussporn) ist ein knöcherner Fortsatz am Fersenbein. Er entsteht durch fortwährende übermäßige Beanspruchung des Fußes. Meist ist der Ansatz der Plantarsehne, die unter dem Fuß verläuft, betroffen. Man spricht auch von einem unteren Fersensporn. Betroffene äußern häufig das Gefühl, in einen Nagel getreten zu sein. Durch die Überlastung entstehen Risse in der Sehne, in denen sich Kalkeinlagerungen bilden. In einigen Fällen kann ein Fersensporn auch am Achillessehnenansatz entstehen (oberer Fersensporn). Behandeln lässt sich der Fersensporn durch physiotherapeutische Übungen, Schonung und spezielle Einlagen, die die betroffene Sehne entlasten. Injektionen mit Botulinumtoxin oder Kortison können die Entzündungsreaktion in der Sehne stoppen und die Heilung fördern.

Fersensporn, Fersenschmerz und Entzündung der Plantarsehne (Plantarfasziitis)

Untersuchung durch den Fußspezialisten Der Fußspezialist untersucht den Fuß auf Schmerzen und Beweglichkeitseinschränkungen. © Gelenk-Klinik

Der Fersensporn – oberer und unterer Fersenschmerz – äußert sich in Form von stechenden Schmerzen im Fuß. Meistens tritt dieser Schmerz in der Fersenregion auf, entweder in Höhe des Absatzes als oberer Fersensporn oder als unterer Fersensporn durch Schmerzen an der Fußsohle.

Fersenschmerz sollte auf jeden Fall beachtet und angemessen diagnostiziert werden. Sie können selbst dazu beitragen, Fersenschmerzen zu vermeiden und gesund zu bleiben.

Stoßwellentherapie (ESWT) regeneriert Knochen, Sehnen und Bänder

Stoßwellentherapie Die konservative Behandlung mittels Stoßwellentherapie bietet in vielen Fällen eine Alternative zur Operation. © Jeff Penner, iStock

Seit etwas mehr als zehn Jahren steht mit der Stoßwellentherapie eine neue Therapieform zur Verfügung, die in vielen Fällen eine schonende Behandlung von Entzündungen, Verkalkungen oder Verletzungen verspricht. Die Stoßwellentherapie hat zudem praktisch keine Nebenwirkungen und macht viele Operationen unnötig.

Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) bietet eine konservative Möglichkeit zur Behandlung verschiedener orthopädischer Erkrankungen. Stoßwellen sind energiereiche Wellen, die Wasser und Weichteilgewebe durchdringen können. Trifft eine Stoßwelle auf einen Festkörper (z. B. Kalkablagerungen in Sehnen), entlädt sie ihre Energie. Auf diese Weise können verschiedene Arten von Sehnenentzündungen wie die Achillessehnenentzündung (Achillodynie) oder Tennis- bzw. Golferellenbogen (Epikondylitis) ohne Operation behandelt werden. Auch bei schlecht heilenden Knochenbrüchen oder bei einer Kalkschulter (Tendinosis calcarea) kommt das Verfahren erfolgreich zum Einsatz.

Hohlfuß (Pes excavatus): Symptome, Diagnose, konservative Therapie

Der Hohlfuß (pes excavatus) ist an einer zu starken Wölbung des Fußes erkennbar. Er ist gewissermaßen das Gegenteil des Knick-Senkfußes. Der Fuß ist durch die Fehlstellung des Fußgewölbes stark verkürzt. Es gibt verschiedene Formen des Hohlfußes, je nachdem, ob die Gewichtsverteilung eher hinten oder vorne ist. Die Formen des Fersenhohlfußes und des Hackenhohlfußes werden voneinander unterschieden.

Der Plattfuß und der Hohlfuß unterscheiden sich in der Stellung des Fußlängsgewölbes. Beim Plattfuß ist das Fußlängsgewölbe abgesenkt. Bein Hohlfuß ist das Fußlängsgewölbe deutlich angehoben, der Rist des Fußes ist als besonders stark gewölbt. © Henrie @fotolia Der Plattfuß und der Hohlfuß unterscheiden sich in der Stellung des Fußlängsgewölbes. Beim Plattfuß ist das Fußlängsgewölbe abgesenkt. Beim Hohlfuß ist das Fußlängsgewölbe deutlich angehoben, der Rist des Fußes ist als besonders stark gewölbt. ©Henrie @fotolia

Podologie-Symposium 2019 mit Dr. Thomas Schneider

Unsere Füße spielen eine tragende Rolle

Gesunde Füße Beim Podologie-Symposium am 25. Mai 2019 in Friedrichshafen drehte sich alles um Erkrankungen der Füße. © New Africa, Fotolia

Unsere Füße tragen uns in unserem Leben etwa dreimal um die Erde. Sie sorgen dafür, dass wir mobil sind, aufrecht stehen und das Gleichgewicht halten können. Diese Meisterleistung vollbringt eine stabile Konstruktion aus 26 Knochen und 32 Muskeln, die durch zahlreiche Bänder, Sehnen und Gelenke miteinander verbunden sind. Alleine die Achillessehne kann eine Last von bis zu einer Tonne halten.

Beim Podologie-Symposium am 25. Mai 2019 in Friedrichshafen drehte sich alles um dieses bemerkenswerte Körperteil und seine Erkrankungen. Als Leiter des Zentrums für Fuß- und Sprunggelenkschirurgie (ZFS) der Gelenk-Klinik Gundelfingen war auch Dr. Thomas Schneider als Referent geladen.

"FREIZEIT pur" 14.04.2020 mit Dr. Thomas Schneider: "Stoßwellen-Therapie hilft bei Fersensporn"

Stoßwellen-Therapie hilft bei Fersensporn mit Dr. Thomas Schneider in FREIZEIT pur 14.04.2020 FREIZEIT pur 14.04.2020 mit Dr. Thomas Schneider: Stoßwellen-Therapie hilft bei Fersensporn

Lange umstritten, jetzt durch viele Studien bewiesen: Stoßwellen können OP ersparen

Stoßwellen sind kurze, energiereiche Wellen, die Wasser und Körpergewebe ohne Abschwächung durchdringen können. Erst wenn die Stoßwelle auf feste Bestandteile trifft – Nierensteine, Gallensteine oder Kalkablagerungen in Sehnen – entlädt sich die in ihr enthaltene Energie. Dort bewirkt sie eine mechanische Zertrümmerung der Fremdkörper, genau im erkrankten Bereich, andere Gewebe werden nicht geschädigt.

Dieses Verfahren kann aber nicht nur Verkalkungen zertrümmern, sondern auch Sehnenansatzentzündungen behandeln wie bei Fersensporn oder schlecht heilende Knochenbrüche regenerieren. „Generell ist die Stoßwellentherapie immer dann hilfreich, wenn der Arzt Gewebe in der Tiefe des Körpers ohne Operation behandeln will“, erklärt Dr. Thomas Schneider, Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie, Sportmedizin an der Gelenk-Klinik Gundelfingen.

Wie entsteht eigentlich ein Fersensporn?

Fersensporn ist ein dornartiger, knöcherner Auswuchs, der sich bei Überlastung am Fersenbein bilden kann. Es gibt zwei Varianten: den hinteren Fersensporn am Ansatz der Achillessehne und den unteren an der Fußsohle, der deutlich häufiger auftritt. Beide sind nur wenige Millimeter lang. Oft machen sie keine Beschwerden. Entzündet sich jedoch das umliegende Gewebe, wird jeder Schritt zur Qual. Hier kann die Stoßwellentherapie Linderung bringen. „Sie wirkt nachweislich ähnlich gut wie die lokale Kortisonbehandlung, kommt allerdings ohne die schädlichen Nebenwirkungen von Kortison aus“, so der Experte. In der Regel behandelt man mit ein bis höchstens drei Sitzungen im Abstand von 2–4 Wochen.

FREIZEIT pur 14.04.2020

"Das neue Blatt" 27.02.2019 mit Dr. Thomas Schneider: "Was hilft mir bei einem Fersensporn?"

Was hilft mir bei einem Fersensporn?: mit Dr. Thomas Schneider in Das neue Blatt 23.02.2019 Das neue Blatt 23.02.2019 mit Dr. Thomas Schneider: Was hilft mir bei einem Fersensporn?

Linderungen bringen Kühlpackungen und entzündungshemmende Gele sowie maßgefertigte orthopädische Einlagen. Bewährt hat sich zudem die Stoßwellentherapie. Sie wirkt ohne Operation tief in das Gewebe hinein. Die Behandlung kann die Entzündung lindern und die Erholung des entzündeten Sehnenansatzes fördern. Eine Operation ist nur in Ausnahmefällen nötig. Empfehlenswert ist auch folgende praktische Übung: Mit der nackten Fußsohle täglich mehrmals über einen kleinen Ball abrollen. Dies verbessert den Stoffwechsel in der betroffenen Plantarsehne (Sehne an der Fußsohle), wirkt schmerzlindernd und verbessert die Selbstwahrnehmung.

"Das neue Blatt" 27.02.2019

Eigenbluttherapie: Autologes plättchenreiches Plasma (A-PRP) bei Arthrose und Sportverletzungen

Wenn Thrombozyten aktiviert sind, bilden sie kleine Tentakeln aus. Diese helfen ihnen, an der Wunde haften zu bleiben und zu verklumpen. Auf diese Weise verschließen sie die Verletzung. BILD 1: Wenn Thrombozyten aktiviert sind, bilden sie kleine Tentakeln aus. Diese helfen ihnen, an der Wunde haften zu bleiben und zu verklumpen. Auf diese Weise verschließen sie die Verletzung. © royaltystockphoto, Fotolia

Die Eigenblutbehandlung von Krankheiten und Verletzungen mit körpereigenen Substanzen hat sich in der Medizin schon seit Jahren bewährt. Bereits im 19. Jahrhundert wurden erste Eigenbluttherapien zur Behandlung von Infektionskrankheiten durchgeführt. Bei Eigenbluttherapien wird dem Patienten stets eine kleine Menge des eigenen Blutes ais der Armvene abgenommen, verarbeitet und konzentriert an eine schmerzende Stelle injiziert. Die A-PRP-Therapie, bei der vor allem die Blutplättchen verarbeitet werden, ist eine spezifische Form der Eigenbluttherapie.

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