Orthopädische Gelenk-Klinik

Orthopädische Gelenk-Klinik

Alte Bundesstr. 58, 79194 Gundelfingen

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Gelenkerhaltende Operation von Fuß und Sprunggelenk

Endoskopische Fersenspornabtragung

Wann muss ein Fersensporn operiert werden?

Der Fersensporn verursacht stechende Schmerzen bei jedem Schritt. Diese Schmerzen sind belastungsabhängig. Es gibt den oberen Fersensporn am Ansatz der Achillessehne am Fersenbein. Daneben gibt es den häufigeren unteren Fersensporn am Ansatz der Plantarsehne am Fersenbein. Zu Beginn der Bewegungen nach Ruhe sind die Schmerzen häufig stechend (Anlaufschmerzen). Nach kurzem Einlaufen können die Fersenspornschmerzen abklingen.

Der Fersensporn ist eine Sehnenansatzerkrankung (Enthesiopathie). Das bedeutet: Das Sehnenansatz bzw. die Sehnen Verankerung im Knochen (Enthese) ist verändert und schmerzhaft entzündet. Das kann in vielen Fällen mit der Bildung eines Kalksporns einhergehen.

Dabei ist zu beachten, dass der Kalksporn selbst nicht der Krankheitsauslöser ist, sondern die schmerzhafte Entzündung des Sehnenansatzes. In den allermeisten Fällen wird der Fersensporn konservativ, also ohne Operation, behandelt. In einigen Fällen ist der Kalksporn jedoch so ausgeprägt oder durch seine Lage dem umgebenden Gewebe schmerzhafte Schäden zu, so dass er endoskopisch (minimalinvasiv) abgetragen werden muss.

Wie verläuft die endoskopische Fersenspornabtragung?

Unter Röntgenkontrolle mit einer beweglichen Röntgenröhre (Bildwandler) wird der Fersensporn aufgesucht und mit einer Kanüle (Nadel) markiert. Dann werden über zwei kleine Hautschnitte eine Kamera mit Lichtquelle und spezielle chirurgische Instrumente eingeführt. Durch die Nadelmarkierung kann der Fersensporn leichter gefunden und dargestellt werden. Mit einer kleinen Kugelfräse wird der knöcherne Vorsprung entfernt. Das Fersenbein wird an der Unterfläche vollständig geglättet, um eine weitere Reizung der Sehnen zu verhindern.

Ablauf einer Fersenspornabtragung

Gibt es spezielle Risiken oder Einschränkungen dieser Methode?

Durch den minimal invasiven Eingriff ist nur eine eingeschränkte Übersicht möglich. Dadurch besteht die Gefahr, dass die Fußfaszie (Plantaraponeurose) zu viel oder zu wenig gespalten wird. Dieses Risiko wird durch den erfahrenen Operateur minimiert. Ungünstig für das Operationsergebnis kann eine sehr lange Beschwerdedauer vor der Operation oder starkes Übergewicht des Patienten sein. Außerdem bestehen auch bei diesem Eingriff wie bei jeder Operation die allgemeinen Risiken wie Thrombose, Embolien, Blutungen, Infektionen und Wundheilungsstörungen.

Abtragung des Fersenspornes mit dem Akromionizer Nach Darstellung des Fersenspornes wird dieser unter Sichtkontrolle mit dem Endoskop abgetragen. Die kleine Kugelfräse besitzt einen Weichteilschutz um den Fersensporn sicher ohne Weichteilverletzung entfernen zu können. Darsellung des Fersenspornes mit einem elektrothermischen Spezialinstument Darstellung des Fersenspornes mit einem elektrothermischen Spezialinstrument unter endoskopischer Kontrolle mit der Spezialkamera. Endoskopische Fersenspornabtragung Markierung mit einer Nadel von außenNadelmarkierung des Fersenspornes bei der endoskopischen Fersenspornabtragung

Was sind die Vorteile einer endoskopischen Fersenspornabtragung?

Roentgenbild einer minimalinvasiven endoskopischen Fersenspornabtragung
  • Kleine Hautschnitte
  • Gute Wundheilung
  • Geringes Trauma
  • Geringe Vernarbungstendenz
  • Geringes Infektionsrisiko
  • Ursache der Beschwerden wird beseitigt
  • Schnelle Mobilisierung nach der Operation möglich
  • Schnelle Rehabilitation

Ist eine langwierige Nachbehandlung erforderlich?

Wenn es der Wundschmerz zulässt, kann der operierte Fuß nach dem Eingriff wieder teilbelastet werden. Allerdings sollte in den ersten zwei bis drei Wochen nicht das volle Körpergewicht auf den Fuß gebracht werden, um die Wundheilung nicht zu behindern. Außerdem sind regelmäßige Wundkontrollen notwendig, damit mögliche Infektionen frühzeitig erkannt werden. Wenn die Wunde abgeheilt ist, kann wieder voll belastet werden. Das Endergebnis ist zum Teil erst nach Monaten zu beurteilen. Eine spezielle Einlage zur Stützung des Fußgewölbes wird weiterhin empfohlen.

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Vortrag 27.02.18, 19:30

"Fuß- , und Sprunggelenkschmerzen"
Martina Wetzel, Physiotherapeutin Martina Wetzel, Physiotherapeutin
"Selbsthilfe bei Fuß und Fersenschmerz"
 
Dr. med. Thomas Schneider, Facharzt für Orthopädie Dr. med. Thomas Schneider, Orthopäde
"Fuß und Sprunggelenk: Diagnostik und moderne operative Therapie"

Seminar "Gesunde Füße"

Halbtageskurs für Patienten - Aktivprogramm für schmerzfreie Füße.

"Fehlbelastungen mit Übungen zu Hause selbst beheben"

    Termine
  • 22. Februar 2018
  • 12. April 2018
  • 14. Juni 2018

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Anatomische Struktur
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Abteilung Fuß-Chirurgie

Dr Thomas Schneider, Facharzt für Orthopädie in Freiburg

Dr. med. Thomas Schneider
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

 
Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Chirurgie in Freiburg Dr. med. Martin Rinio
Facharzt für Orthopädie
Chirurgie und Unfallchirurgie