Orthopädische Gelenk-Klinik

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Zervikalwirbel

Zervikalwirbel der Wirbelsäule Die 7 Zervikalwirbel bilden den obersten Abschnitt der Wirbelsäule. © janulla, iStock

Als Zervikalwirbel bezeichnet man die Wirbel der Halswirbelsäule (lat. cervix "Hals"). Diese besteht aus 7 Wirbeln. Der oberste Halswirbel (Atlas) ist mit der Schädelbasis über das obere Kopfgelenk verbunden. An seiner Unterseite befindet sich das untere Kopfgelenk, das den Atlas mit dem zweiten Halswirbel (Axis) verbindet. Insgesamt ist die Halswirbelsäule der beweglichste Teil der Wirbelsäule.

 

Synonym: 
Cervikalwirbel

HWS-Syndrom: Schmerzen in der Halswirbelsäule

Mann mit Nackenschmerzen Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule: HWS-Syndrom. © Wavebreakmedia, iStock

Treten Rückenschmerzen oder Nackenschmerzen im Bereich der Halswirbelsäule auf, spricht man von einem HWS-Syndrom oder auch Zervikalsyndrom. Die Betroffenen leiden beim HWS-Syndrom unter Schmerzen, die bis in Arme, Hände und Schultern ausstrahlen können. Besonders unangenehm sind neurologische Ausfälle in Armen und Händen.

Ursächlich für ein HWS-Syndrom sind häufig degenerative Veränderungen der Halswirbelsäule. Aber auch andere Ursachen wie Verletzungen oder Fehlstellungen der Wirbelsäule (z. B. Morbus Scheuermann, Skoliose) können für ein Zervikalsyndrom verantwortlich sein.

In der Regel lassen sich die Schmerzen bei einem HWS-Syndrom am besten mit konservativen Maßnahmen behandeln. Dazu zählen beispielsweise Übungen zur Kräftigung der Muskeln im Nackenbereich oder physikalische und manuelle Therapie. Bei chronischem HWS-Syndrom kann auch eine Operation durch einen Rückenspezialisten notwendig werden.

Nackenschmerzen behandeln: Tipps und Übungen

Frau mit Nackenschmerzen Nackenschmerzen sind weit verbreitet. Vor allem Menschen, die viel im Büro sitzen, leiden häufig an Verspannungen der Nackenmuskulatur. © Siam, Adobe Stock

Beschwerden im Bereich des Nackens oder auch der Nacken-Schulter-Region stellen ein zunehmendes Problem in den Industrienationen dar. Etwa 71 % aller Menschen leiden irgendwann in ihrem Leben an Nackenschmerzen. Eine dänische Studie zeigt, dass das Risiko für Nackenschmerzen bei Menschen erhöht ist, die beruflich häufig monotone, sich wiederholende Arbeiten ausüben. Weitere Faktoren sind ein hoher Arbeitsdruck mit immer wiederkehrenden Arbeitsschritten oder hohe Arbeitsanforderungen.

Facettengelenksdenervierung: Thermokoagulation bei Spondylarthrose

Facettengelenks-Denervierung Facettengelenks-Denervierung: bei dieser Minimalinvasiven Prozedur wird der Schmerz bei Spondylarthrose bekämpft. © Viewmedica

Wie jedes Gelenk des menschlichen Körpers besitzt auch das Facettengelenk eine Gelenkkapsel, die neben der Gelenkführung auch die Versorgung des Gelenks durch einsprossende Gefässe und Nerven gewährleistet. Kommt es durch die Arthrose des Facettengelenks zur Reizung der Gelenkkapsel, so werden diese Schmerzen als Rückenschmerzen zu den Schmerzzentren im Rückenmark und im Gehirn weitergeleitet. Hierbei spielt ein spezieller Nerv, der Ramus dorsalis, die Schlüsselrolle.

Wirbelbruch bei Osteoporose: Schmerztherapie und Behandlung

Wirbelkörperbruch durch Osteoporose Ist das Knochengewebe im Wirbelkörper durch Osteoporose instabil, können harmlose Alltagssituationen zu einem Wirbelkörperbruch führen. Dabei kollabiert der Knochen und die Höhe des Wirbels vermindert sich. © freshidea, Fotolia

Osteoporose beschreibt eine Abnahme der Knochensubstanz bei gleichzeitiger Verschlechterung der Knochenqualität. Der Knochenschwund betrifft das gesamte Skelett eines Menschen. Durch Osteoporose können Wirbelkörper so brüchig werden, dass sie einbrechen und dramatisch an Höhe verlieren. Man spricht auch von einer Sinterung oder Sinterungsfraktur des Wirbels. Ein Wirbelkörperbruch ist oft sehr schmerzhaft. Der Höhenverlust des gebrochenen Wirbelkörpers wirkt sich zusätzlich auf die Funktion und Beweglichkeit der Wirbelsäule aus. Auch die Körpergröße kann durch einen kollabierten Wirbelkörper abnehmen.

Bandscheibenprothese: bewegliche Wirbelsäule trotz Bandscheibendegeneration

Zervikale Bandscheibenprothese kann die biologische Bandscheibe ersetzen Abbildung einer Bandscheibenprothese der Halswirbelsäule (zervikal) M6-C. © Spinal Kinetics

Der Einsatz einer Bandscheibenprothese bietet vor allem eine vielversprechende Alternative, wenn nach Degeneration der Bandscheibe die Versteifung von Wirbeln der Wirbelsäule vorgeschlagen wird.

Was versprechen sich Wirbelsäulenexperten von der künstlichen Bandscheibe?

Diese Bandscheibenprothesen sollen zu einer besseren Beweglichkeit in einem von Bandscheibendegeneration betroffenen Segment der Wirbelsäule beitragen.

Spondylarthrose (Facettengelenksarthrose) verursacht Rückenschmerzen

Facettengelenksarthrose im MRT MRT (Magnetresonanztomographie) einer Wirbelsäule mit Spondylarthrose. © Gelenk-Klinik

Bei der Spondylarthrose reiben die Facettengelenke zwischen den einzelnen Wirbeln der Wirbelsäule schmerzhaft aufeinander. Verschleiß im Alter oder Überlastung führen zum Verlust der dämpfenden Knorpelschicht zwischen den Facettengelenken. Spondylarthrose wird auch als Facettengelenksarthrose, Facettensyndrom oder Wirbelsäulenarthrose bezeichnet.

Betroffene leiden besonders nach dem Aufstehen oder in Bewegung unter chronischen Rückenschmerzen, also immer dann, wenn sie die Wirbelsäule belasten. Nachts wird die Wirbelsäule entlastet und die Rückenschmerzen gehen zurück. Schmerzstillende Medikamente aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika können die Schmerzen lindern. Weitere konservative Therapiemaßnahmen sind beispielsweise gezielte Rückengymnastik oder physikalische Therapien wie Wärmeanwendungen oder transkutane elektrische Nervenstimulation. Erst, wenn die konservativen Maßnahmen über einen längeren Zeitraum keinen Erfolg zeigen, ziehen die orthopädischen Rückenspezialisten eine operative Behandlung in Erwägung.

Spondylodese: Wirbelsäulenversteifung bei Wirbelgleiten

Die Spondylolisthese (Wirbelgleiten) ist eine Instabilität der Wirbelsäule. Degenerative Prozesse können zu einer Instabilität der Wirbelsäule führen. Die sogenannte Spondylolisthese (Wirbelgleiten) verursacht starke Rückenschmerzen. © Henrie, Fotolia

Ein fortschreitender Verschleiß der Wirbelsäule reduziert oft den Abstand zwischen den Wirbeln. Die Wirbelsäule verkürzt sich und wird instabil.

Bei der Spondylolisthesis (Wirbelgleiten) sind die Wirbelkörper nach vorne, hinten oder seitlich verschoben. Die für eine gesunde Wirbelsäule typische Anordnung der Wirbelkörper ist gestört. Die Folge sind anhaltende Rückenschmerzen und neurologische Symptome, z. B. Lähmungen, Gefühlsstörungen und Gangstörungen. Dies macht eine Ruhigstellung, also die Versteifung des schmerzhaften Wirbelsäulenabschnitts, notwendig.

Osteoporose-Behandlung: Kyphoplastie bei Wirbelkörperbruch

Behandlung von Osteoporose mittels Vesselplastie oder Kyphoplastie Behandlung von Osteoporose: Kyphoplastie und Vesselplastie richten einen gebrochenen Wirbel mit Knochenzement wieder auf. © Sagittaria

Die Kyphoplastie wie auch die Vesselplastie sind Verfahren zur Stabilisierung und Aufrichtung von meist osteoporotischen Wirbelkörperbrüchen. Weit verbreitete Nebenwirkungen der Kyphoplastie wie Anschlussfrakturen lassen sich mit elastischem Material besser kontrollieren. Nach der operativen Stabilisierung der Wirbelkörperbrüche klingen die Schmerzen meist sofort ab.

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