Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
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A-PRP (autologes plättchenreiches Plasma)

Mit autologem (körpereigenem) plättchenreichem Plasma (kurz A-PRP) können verschiedene orthopädische Erkrankungen erfolgreich behandelt werden. Es handelt sich dabei um zentrifugiertes Eigenblut, das dem Patienten entnommen und in seine Bestandteile zerlegt wurde. Dabei werden die Blutplättchen (Thrombozyten) gemeinsam mit dem Blutplasma von den anderen Blutbestandteilen isoliert. Das Blutplasma wird in einem weiteren Prozess mit Thrombozyten angereichert. Auf diese Weise entsteht ein Thrombozytenkonzentrat, das etwa drei- bis sechsmal mehr Blutplättchen enthält. Es wird unter anderem für die Behandlung von Arthrose (Gelenkverschleiß), Wundheilungsstörungen oder Weichteil- und Sehnenentzündungen eingesetzt.

Eigenbluttherapie: Autologes plättchenreiches Plasma (A-PRP) bei Arthrose und Sportverletzungen

Wenn Thrombozyten aktiviert sind, bilden sie kleine Tentakeln aus. Diese helfen ihnen, an der Wunde haften zu bleiben und zu verklumpen. Auf diese Weise verschließen sie die Verletzung.BILD 1: Wenn Thrombozyten aktiviert sind, bilden sie kleine Tentakeln aus. Diese helfen ihnen, an der Wunde haften zu bleiben und zu verklumpen. Auf diese Weise verschließen sie die Verletzung. © royaltystockphoto, Fotolia

Die Eigenblutbehandlung von Krankheiten und Verletzungen mit körpereigenen Substanzen hat sich in der Medizin schon seit Jahren bewährt. Bereits im 19. Jahrhundert wurden erste Eigenbluttherapien zur Behandlung von Infektionskrankheiten durchgeführt. Bei Eigenbluttherapien wird dem Patienten stets eine kleine Menge des eigenen Blutes ais der Armvene abgenommen, verarbeitet und konzentriert an eine schmerzende Stelle injiziert. Die A-PRP-Therapie, bei der vor allem die Blutplättchen verarbeitet werden, ist eine spezifische Form der Eigenbluttherapie.

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