Orthopädische Gelenk-Klinik

Orthopädische Gelenk-Klinik

Alte Bundesstr. 58, 79194 Gundelfingen

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Chondromalazie

Die Chondromalazie ("Knorpelerkrankung", von griech. chondros „Knorpel“) ist eine degenerative Erkrankung des Gelenkknorpels. Dabei weicht der Knorpel aufgrund einer Überlastung oder Verletzung auf und es kann zum Knorpelverlust kommen. Die Knochenflächen reiben dann aneinander (Krepitation) und der Patient verspürt einen belastungsabhängigen Schmerz bzw. Druckschmerzen im betroffenen Gelenk. Auch Rötung, Schwellung und Stabilitätsverlust sind Zeichen einer fortgeschrittenen Chondromalazie. Man therapiert die Knorpelerweichung zunächst konservativ durch eine Reduzierung der Belastung, Wärme- und Kältebehandlung und nichtsteroidale Schmerzmittel (z. B. Ibuprofen). Bestehen die Beschwerden trotz konservativer Maßnahmen weiterhin, kann eine arthroskopische Operation (Gelenkspiegelung) helfen.

Knieschmerzen beim Beugen und Anwinkeln

Die Situation, in der die Knieschmerzen verstärkt auftreten, kann dem behandelnden Orthopäden einen Hinweis auf die Ursache geben. Je nachdem welche Grunderkrankung oder Verletzung vorliegt, lösen verschiedene Bewegungen die Knieschmerzen aus. Meist können Patienten genau benennen, bei welchen Bewegungsabläufen die Knieschmerzen am schlimmsten sind.

Stechende Knieschmerzen beim Beugen oder in die Hocke gehen

Knieschmerzen beim Beugen In hockender Position ist die Belastung für das Kniegelenk maximal. Bestimmte Berufsgruppen (z. B. Fliesenleger) sind daher besonders gefährdet, Knieschmerzen zu erleiden. © Wellnhofer Designs, Fotolia

Kniearthrose: Gelenkerhalt bei Arthrose im Kniegelenk

Kniearthrose ist eine sehr häufige Form der Arthrose

Untersuchung der Kniearthrose durch UltraschallUntersuchung der Kniearthrose durch Ultraschall. Schwellungen, Ergüsse und Entzündungszeichen bei aktivierter Kniearthrose können mit Ultraschall gut untersucht werden. © Gelenk-Klinik

Kniearthrose (medizinisch Gonarthrose) ist die vorzeitige Abnutzung des Kniegelenks. Kniearthrose ist die häufigste Form der Arthrose bei Menschen. Nur Hüftarthrose ist häufiger. Unsere Kniegelenke sind besonders starken Belastungen ausgesetzt. Das Kniegelenk ist komplex aufgebaut.

Es wird gebildet aus dem Oberschenkelknochen (Femur), der Kniescheibe (Patella)und dem Schienbein (Tibia). Sowohl die Gleitverbindung zur Kniescheibe als auch das Gelenk zum Schienbein mit seinen beiden Kammern kann von Arthrose betroffen sein.

Kniescheibenarthrose (patellofemorale bzw. retropatellare Kniearthrose): Knieteilprothese der Patella

Patellofemorale Knieteilprothese: Ein Metallimplantat am Oberschenkel zwischen den beiden Oberschenkelrollen kleidet die Patella-Gleitrinne (Trochlea) aus. Ein gleitfähiges Polyethylen-Implantat auf der Rückseite der Kniescheibe bildet die Gleitpaarung mit dem Titanimplantat. Wir ziehen die einwachsenden, knochensparenden HemiCAP-Implantate den zementierten Implantaten vor.  Patellofemorale Knieteilprothese: Ein Metallimplantat am Oberschenkel zwischen den beiden Oberschenkelrollen kleidet die Patella-Gleitrinne (Trochlea) aus. Ein gleitfähiges Polyethylen-Implantat auf der Rückseite der Kniescheibe bildet die Gleitpaarung mit dem Titanimplantat. Wir ziehen die einwachsenden, knochensparenden HemiCAP-Implantate den zementierten Implantaten vor. © 2med

Die patellofemorale Arthrose ist die seltenste Form der Kniearthrose. Hauptursachen der Arthrose des Patellofemoralgelenks sind Fehlbildung der Patella (Kniescheibe) bzw. der patellaren Gleitrinne (Trochlea). Auch Traumata wie Patellafraktur und osteochondrale Läsionen sind ebenfalls häufige Ursachen.

Die gelenkerhaltende Behandlung der retropatellaren Arthrose steht im Vordergrund.

Durch Weichteileingriffe an den Sehnen, die die Patella führen, kann die Position der Patella sowie die Kraftübertragung auf das femoropatellare Gelenk verbessert werden.

Wenn ein gelenkerhaltendes Vorgehen nicht mehr möglich ist, weil der Knorpel komplett abgenutzt ist, kann das patellofemorale Gelenk durch eine Knieteilprothese ersetzt werden.

Knieschmerzen – was tun?

Kniegelenk – Knieschmerzen. Die Ursache Ihres Knieschmerzen kann aufgrund des komplexen Aufbaus des Kniegelenks sehr vielfältig sein. Dieses Bild zeigt die normale Anatomie des menschlichen Knies seitlich von vorne: Man sieht die Kniescheibe (Patella), die Bänder zum Aufhängen der Kniescheibe, den Meniskus als schalenförmigen Puffer zwischen Oberschenkel und Unterschenkel, das stabilisierende vordere Kreuzband im Inneren des Kniegelenks, das Außenband des Knies und die knöchernen Gelenkpartner im Kniegelenk: Oberschenkel (Femur), Unterschenkel (Tibia) und Patella (Kniescheibe) © Istockphoto.com/MedicalArtInc

Knieschmerzen sind ein Volksleiden: Allein in Deutschland sind etwa fünf bis zehn Millionen Menschen davon betroffen. Es gibt unterschiedliche Arten von Knieschmerzen. Nur eine gründliche ärztliche Untersuchung kann die genauen Ursachen Ihrer Knieschmerzen klären.

Ähnlich einer rot aufleuchtenden Warnlampe beim Auto sind Knieschmerzen nicht das eigentliche Problem: Knieschmerzen sind eher als hilfreiches Warnsignal zu sehen. Aufgrund dieses Hinweises können Sie mit ihrem Kniespezialisten Probleme erkennen und oft auf einfache Weise behandeln. Das Warnsignal "Knieschmerz" erlaubt den Betroffenen, eine ärztliche Beratung und gelenkerhaltende Therapie rechtzeitig wahrzunehmen. Schwere Schäden am Knie können durch vorbeugende Therapie des Knies vermieden werden, wenn der Patient auf seinen Körper hört.

Natürlich ist aber nicht bei allen Arten von Knieschmerz ein Arztbesuch erforderlich. Bei kleineren, oberflächlichen Verletzungen (z. B. durch einen Sturz auf das Knie) können Sie die Knieschmerzen auch selbst behandeln.

Arthrose: Knorpelaufbau, Regeneration und Funktion

Prinzip der Knorpelfunktion: Ein dünner Wasserfilm kann tonnenschwere Gewichte tragen. Prinzip des Knorpels: Ein dünner Wasserfilm kann tonnenschwere Gewichte tragen, ohne zu reissen. Bei Belastung wird auf der Knorpeloberfläche durch Kompression des Bindegewebes ein dünner Wasserfilm entstehen, der diese Funktion übernimmt. © Brent Moore über Wikimedia.org

Arthrose ist eine Erkrankung der Gelenk-Knorpel. Knorpel ist ein mikroskopisches Netz das aus langen, regelmäßig wie ein Netz angeordneten Proteinfasern gebildet wird. Dieses Netz ist stark wasserbindend. Korpelgewebe wird von der sogenannten Synovialflüssigkeit (Gelenkschmiere) durchtränkt und ernährt. Durch diese Wasserbindung entsteht die Elastizität des Gelenkknorpels: Sie kann die größten Belastungen standhalten, solange das knorpelbildende Bindegewebe gesund ist. Durch den Flüssigkeitsfilm, den jede Belastung durch Kompression des Knorpelgewebes auf der Oberfläche hervorbringt, entstehen die sehr niedrigen Reibungswerte an der Knorpeloberfläche.

Knorpelgewebe werden nicht direkt durchblutet. Der für die Regeneration wichtige Flüssigkeitsaustausch und Stoffwechsel setzt die Pumpwirkung durch regelmäßige, möglichst sanfte Bewegungen voraus. Knorpelverletzungen oder einseitige Belastungen etwa durch O-Beine oder nach Kreuzbandriss können den mikroskopischen Aufbau der Knorpelgewebe stören. Das kann langfristig zu Arthrose führen. Der Gelenkknorpel unterliegt einer natürlichen Alterung, wie jedes Bindegewebe auch.

Schulterschmerzen: Symptome, Ursachen, Therapie

Schulterschmerzen - Untersuchung der Halswirbelsäule ist ebenfalls erforderlich Schulterschmerzen - Untersuchung der Halswirbelsäule ist ebenfalls erforderlich. © Gelenk-Klinik

Die Häufigkeit chronischer Schulterschmerzen hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Denn inzwischen klagt fast jeder zehnte Patient über Schulterschmerzen. Schulterschmerzen sind häufig quälende, stark einschränkende und langanhaltende Beschwerden. Der Schulterschmerz und die Bewegungseinschränkung des Schultergelenkes sind ein häufiges Symptom, weshalb sich Patienten in unserer Praxis und Gelenkklinik vorstellen.

Der Schulterschmerz und die Steifheit des Schultergelenkes sind ein häufiges Symptom, weshalb sich Patienten in unserer Gelenk-Klinik vorstellen. Der Schulterschmerz ist nicht ein nur Symptom des älteren Menschen.

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