Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
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Dislokation

Dislokation des Femurs Links: Knochenbruch ohne Dislokation. Rechts: Knochenbruch mit Dislokation der Bruchfragmente. © Gelenk-Klinik

Unter einer Dislokation versteht man die Verschiebung oder Verdrehung von einzelnen Organen, Organteilen oder Implantaten. So können sich beispielsweise nach einem Knochenbruch (Fraktur) die Knochenfragmente gegeneinander verschieben. In diesem Fall hilft meist nur eine operative Reposition der Fragmente.

Fersenbeinbruch (Calcaneusfraktur): Langzeitfolgen, Fehlstellung und Arthrose der Fußgelenke

Röntgenaufnahme einer komplexen Fraktur des Fersenbeines nach der operativen Erstversorgung Röntgenaufnahme einer komplexen Fraktur des Fersenbeines nach der operativen Erstversorgung. Die operative Stabilisierung mit Schrauben und Platten soll die Knochenfragmente wieder repositionieren und die subtalare Gelenkfläche zwischen Fersenbein und Sprungbein wiederherstellen. © Gelenk-Klinik.de

Die Entwicklung der Heilung nach einer akuten Calcaneusfraktur ist nicht gut vorherzusehen. Die Wucht der traumatischen Schädigung kann vor allem dann zu langfristigen Störungen führen, wenn die Gelenkflächen des Subtalargelenkes beteiligt sind. Die Zeitdauer bis zum Auftreten von Arthrose im unteren Sprunggelenk ist - je nach Unfallhergang und Grad der Zerstörung des Fersenknochens- individuell unterschiedlich. Daher ist es besonders wichtig, das Fersenbein so lange wie möglich gelenkerhaltend und damit beweglichkeitserhaltend zu versorgen.

Humeruskopffraktur: Bruch des Oberarmkopfes

Schematische Darstellung einer Humeruskopffraktur Schematische Darstellung einer Humeruskopffraktur mit mehreren Bruchstücken (rot markiert) und den beteiligten Muskelansätzen. Am oben gelegenen knöchernen Schulterdach (Akromion) setzt der Deltamuskel an, der den Oberarmkopf komplett überspannt (gelb). Am großen Knochenvorsprung (Tuberculum majus) hat die Supraspinatussehne ihren Ursprung (gelb). Die dunkelblau dargestellte Teilprothese (Hemiprothese) ersetzt die Gelenkfläche des Oberarmkopfes. Ihre Verankerung erfolgt wegen des umfangreichen Bruchs im Knochenschaft. Für die spätere Schulterbeweglichkeit ist das Einheilen der Bruchfragmente mit den Sehnenansätzen an der Prothese entscheidend. © Gelenk-Klinik

Der Bruch des Oberarmkopfes in Schulternähe ist nach dem Oberschenkelhals- und dem Unterarmbruch am Handgelenk die dritthäufigste Fraktur bei älteren Menschen. Die proximale (körpernahe) Humerusfraktur liegt meist kombiniert mit einem vermehrten Knochenabbau (Osteoporose) vor und betrifft Frauen häufiger als Männer. Junge Menschen erleiden einen Bruch des Oberarmkopfes seltener und dann meist als Folge eines Unfalls mit hoher Sturzenergie, z. B. nach Verkehrsunfall oder Radsturz.

Die Schulter ist das beweglichste Gelenk im menschlichen Körper. Der Humeruskopf – der obere Teil des Oberarmknochens – ist ein wichtiger Teil der Schulter. Brüche des Humeruskopfes führen akut und eventuell auch langfristig dazu, dass der Patient die Schulter nur noch eingeschränkt bewegen kann.

Monteggia-Fraktur: Ursachen, Diagnose und Behandlung

Verletzung des Ellenbogens mit Bruch der Elle und Luxation des Radiusköpfchens (Bado Typ 2) Röntgenbild: Verletzung des Ellenbogens mit Bruch der Ulna (Elle) und Luxation (Ausrenkung) des Radiusköpfchens (Klassifikation nach Bado: Typ 2). © Gelenk-Klinik.

Die Monteggia-Fraktur ist eine spezielle Verletzung des Unterarms. Die Elle ist in der Nähe des Ellenbogens gebrochen und gleichzeitig ist das Radiusköpfchen ausgerenkt. Diese spezielle Form der Luxationsfraktur wurde erstmalig von dem italienischen Chirurgen Giovanni Battista Monteggia (1762–1815) beschrieben. Die Monteggia-Fraktur macht lediglich 2–5 % aller Unterarmverletzungen aus. Die Kombination aus Knochenbruch der Ulna und Luxation des Radiuskopfes erfordert jedoch eine exakte Therapie, um Komplikationen wie eine eingeschränkte Funktion und chronische Schmerzen im Ellenbogengelenk zu vermeiden.

Patellafraktur (Kniescheibenfraktur) spezialisiert behandeln

Patella - Kniescheibe Die Kniescheibe - Patella - sorgt durch Ohre Verbindungen zu den Quadrizepsmuskeln im Oberschenkel und für die Stabilität des Kniegelenks. ©Istockphoto.com\MedicalArtInc

Kniescheibenbruch (Patellafraktur) ist eine ernsthafte Verletzung des Knies. Die Kniescheibe ist ein Knochen, der mit dem Oberschenkel (Femur) und dem Unterschenkel (Tibia) das Kniegelenk bildet. Die Kniescheibe hilft bei der Übertragung der Kraft des Oberschenkelmuskels auf das Kniegelenk.

Ist die Funktion der Kniescheibe durch Kniescheibenbruch oder eine andere Erkrankung der Kniescheibe gestört, wird das Kniegelenk schmerzhaft. Das Kniegelenk wird steif. Nach einer gründlichen Diagnose mit Röntgen, Ultraschall und klinischer Untersuchung wird ein Bruch der Kniescheibe meist konservativ ausgeheilt.

Ziel der Behandlung nach Patellafraktur ist auf jeden Fall die Wiederherstellung der vollständigen Streckfähigkeit des Kniegelenks.

Manchmal kommt es nach der Heilung der Patellafraktur zu einer Stufenbildung in der Gelenkpfanne der Patella. Zudem können abgesprengte Knorpel und Knochenfragmente das Kniegelenk gefährden.

Schulterschmerzen: Ursachen, Behandlung, Übungen

Schulterschmerzen – Untersuchung der Halswirbelsäule ist ebenfalls erforderlich Bei Schulterschmerzen ist eine Untersuchung der Halswirbelsäule ebenfalls erforderlich. © Gelenk-Klinik

Die Häufigkeit chronischer Schulterschmerzen hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Inzwischen klagt fast jeder zehnte Mensch über Schulterschmerzen. Die Beschwerden sind häufig quälend, stark einschränkend und langanhaltend. Schulterschmerzen und die Steifheit des Schultergelenkes sind häufige Symptome, weshalb sich Patienten in unserer Gelenk-Klinik vorstellen. Nicht nur ältere Menschen sind von Schulterschmerzen betroffen.

Sprunggelenksfraktur: Symptome, Behandlung, Heilungsdauer, Spätfolgen

Sprunggelenksfraktur nach Weber Typ C Die Sprunggelenksfraktur nach Weber Typ C ist eine schwerwiegende Verletzung des Sprunggelenks. © bilderzwerg, Adobe Stock

Unter einer Sprunggelenksfraktur versteht man Frakturen der Knöchelregion: Es kommen sowohl isolierte Frakturen des Außenknöchels oder des Innenknöchels vor. Die Mehrzahl aller Frakturen betrifft den aus dem Wadenbein (Fibula) bestehenden Außenknöchel. Auch Kombinationsverletzungen beider Knöchel sind möglich. Man spricht dann von einer bimalleolären Fraktur des Sprunggelenks, wenn Fibula (Wadenbein, außen) und Tibia (Schienbein, innen) betroffen sind.

Die Einteilung der Sprunggelenksfrakturen erfolgt systematisch anhand der Lage der Fraktur an Innen- und Außenknöchel.

Bei einer Sprunggelenksfraktur sind Untersuchung, Diagnosestellung und Therapie bei einem Sprunggelenkspezialisten dringend angeraten, um Spätfolgen wie Sprunggelenksarthrose und Instabilitäten rechtzeitig zu behandeln.

Radiusköpfchenfraktur: Symptome, Diagnose und Behandlung

dislozierte (verschobene) Radiusköpfchenfraktur im DVT Die digitale Volumentomografie zeigt eine dislozierte (verschobene) Radiusköpfchenfraktur. © Gelenk-Klinik

Die Radiusköpfchenfraktur ist ein Bruch im ellenbogennahen Anteil des Speichenknochens (Radius). Diese Verletzung ist mit 30 % der häufigste Bruch am Ellenbogengelenk beim Erwachsenen. Männer und Frauen sind gleichermaßen betroffen. Die Fraktur entsteht beim Sturz auf die Hand bei gestrecktem oder leicht gebeugtem Arm. Die Unfallenergie wird dabei am Handgelenk aufgenommen und durch den Radius zum Ellenbogen geleitet, wodurch die Verletzung des Radiusköpfchens oder des Radiushalses entsteht. Man spricht in diesem Fall von einer indirekten Gewalteinwirkung als Auslöser für die Radiusköpfchenfraktur. Viel seltener entsteht der Bruch durch einen direkten Sturz oder Schlag auf den Ellenbogen.

Tibiakopffraktur: Bruch des Schienbeinkopfes

Anatomie des Kniegelenks Anatomie des Kniegelenks: Durch den komplexen Aufbau aus Muskeln, Bändern, Knochen und Menisken können zahlreiche Strukturen durch eine Fraktur verletzt werden: Nicht nur das knöcherne Schienbeinplateau, sondern auch die Kreuzbänder, die das Kniegelenk von innen heraus stabilisieren, ebenso wie die halbmondförmigen Menisken, die auf dem Schienbeinplateau aufliegen und das walzenförmige Ende des Oberschenkelknochens aufnehmen. © Istockphoto.com/MedicalArtInc

Bei der Tibiakopffraktur bricht das Schienbein im Kniegelenk. Stürze beim Sport und Verkehrsunfälle sind meistens die Ursache. Bei älteren Patienten genügen schon geringere Kräfte, um eine Fraktur des Tibiakopfes auszulösen. Bei einfachen Brüchen lässt sich die Tibiakopffraktur mithilfe einer Ruhigstellung behandeln. Komplexe Brüchen mit verschobenen Fragmenten therapiert man operativ: Das Gelenk wird in einer Operation mit Schrauben und Platten stabilisiert.

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