Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
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Gonarthrose

Als Gonarthrose (Kniearthrose) bezeichnet man den Verschleiß der Knorpelschicht des Kniegelenks. Zu den häufigsten Ursachen zählen Übergewicht, Fehlbelastung (z. B. durch Sport), Verletzungen oder angeborene Fehlstellungen (z. B. X- oder O-Beine). Im Anfangsstadium sind Patienten mit Gonarthrose meist schmerzfrei. Erst später können Belastungsschmerzen – vor allem beim Treppensteigen, Bergablaufen oder nach längeren Ruhepausen – Hinweise auf den Verschleiß im Kniegelenk geben. Auch Knack- und Reibegeräusche (→Krepitation), Schwellung und Überwärmung zählen zu den typischen Symptomen der Gonarthrose. Schmerzstillende Medikamente wie Ibuprofen können in Akutphasen Abhilfe schaffen. Um die Ernährung des Knorpels zu verbessern, sollten Betroffene physikalische Therapiemaßnahmen (z. B. Wärme- und Kältetherapie) durchführen oder pflanzliche Mittel wie Teufelskralle einnehmen. Gezielte Physiotherapie hilft, das Kniegelenk muskulär zu stabilisieren. Wiederherstellen lässt sich der Knorpel auf diese Weise allerdings nicht. Führen konservative Maßnahmen nicht zum gewünschten Ergebnis, bieten operative Maßnahmen wie die körpereigene Knorpeltransplantation (ACT) oder der Einsatz einer Knieprothese die Möglichkeit, Schmerzfreiheit und körperliche Belastbarkeit wiederherzustellen.

Arthrose: Gelenkerhaltende und knochenerhaltende Therapie

Arthrose Alle Gelenke des menschlichen Körpers können von Arthrose befallen sein. Bei Arthrose wird der für die Gelenkbeweglichkeit und Dämpfung essentielle Gelenkknorpel abgebaut. Das Gelenk schmerzt, kann sich entzünden und versteift. © Sagittaria, Fotolia

Arthrose – Gelenkverschleiß – kann nach Knorpelverlust und entzündlicher Schwellung des Gelenks zur völligen Einsteifung führen. Über 5 Mio. Patienten mit Arthrose gibt es in Deutschland. Damit ist Arthrose die häufigste Gelenkerkrankung.

Konkrete Ursachen der Arthrose lokalisieren wir in der Lebensweise und der allgemeinen körperlichen Verfassung. Vermeidung von Genussgiften, nährstoffreiche entzündungshemmende Ernährung (wenig Alkohol, Kaffee und rotes Fleisch) und Bewegung unterstützen die gesunde Gelenkfunktion.

Arthrose äußert sich bei allen Patienten in ähnlicher Weise: Zunächst wird der Knorpel rissig und bekommt Lücken. Schließlich wird die Knorpelschicht bei Arthrose ganz abgebaut. Das Gelenk ist nicht mehr gleitfähig.

Arthrose kann alle Gelenke betreffen: Knie, Hüfte, Sprunggelenk, Schulter, die Finger- und Zehengelenke und die Wirbelsäulengelenke.

Vor allem bei den über 50-Jährigen wird Arthrose zum Massenphänomen. Männer sind etwas früher von Gelenkverschleiß betroffen, Frauen holen im höheren Lebensalter aber deutlich auf und stellen ab dem Alter von 55 Jahren die Mehrzahl der Arthrosepatienten.

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