Orthopädische Gelenk-Klinik

Orthopädische Gelenk-Klinik

Alte Bundesstr. 58, 79194 Gundelfingen

Tel: (0761) 55 77 58 0

patienten@gelenk-klinik.de

Orthopaedische Spezialisten für Schulter

Impingement-Syndrom der Schulter

  1. Was ist das Schulter-Impingement?
  2. Typische Symptome des Impingement-Syndroms der Rotatorenmanschette
  3. Ursachen: Wie entsteht das Schulter-Impingement?
  4. Wie untersucht der Orthopäde das Impingement-Syndrom der Schulter?
  5. Was ist die geeignete Behandlung eines Impingement-Syndroms in der Schulter?
  6. Impingement-Syndrom: Übungen für zuhause
  7. Wie sind die Heilungschancen des Impingement-Syndroms der Schulter?
  8. Wann muss ein Schulter-Impingement operiert werden?
Rotatorenmanschette Vier Sehnen bilden die Rotatorenmanschette. Sie fixieren den Oberarmkopf im Schultergelenk und gewährleisten die Beweglichkeit der Schulter. © bilderzwerg, Fotolia

Was ist das Schulter-Impingement?

Das Schulter-Impingement äußert sich anfangs nur durch leichte Schmerzen in der Schulter. Später entstehen dauerhafte Beschwerden und Überkopfarbeiten werden zur Qual: Das Impingement der Schulter (engl. to impinge “anschlagen”, “aufprallen”). ist das Resultat einer Reizung und Degeneration von Sehnen und Schleimbeuteln. Dadurch wird es im Schultergelenk zu eng und der Kopf des Oberarms (Humerus) schlägt an das Schulterdach.

Wer ist vom Impingement-Syndrom betroffen?

Etwa 10 % der Bevölkerung leiden unter dem Impingement-Syndrom der Schulter. Am häufigsten betroffen sind Sportler, die mit ihren Armen Überkopfbewegungen ausführen, wie etwa Hand- und Volleyballer, Schwimmer, Speerwerfer und Bodybuilder. Ebenso häufig findet sich diese schmerzhafte Erkrankung der Schulter bei Menschen, die einen Beruf mit Überkopfarbeit ausüben (z. B. Maler oder Flugzeugmechaniker).

Typische Symptome des Impingement-Syndroms der Rotatorenmanschette

Symptome des Schulter-Impingements

  • bewegungsabhängige Schmerzen
  • Schmerzen bei Überkopfarbeit
  • Nachtschmerz beim Liegen auf der Schulter
  • Druckschmerzen
  • Frozen Shoulder (Schultersteife)

Durch die Einengung der Sehne unter dem Schulterdach sind bestimmte Bewegungen des Armes schmerzhaft. Die Sehne wird beim Impingement-Syndrom förmlich ein- oder abgeklemmt. Belastungsabhängige Schulterschmerzen sind daher die Folge. Beim Anheben des Armes zur Seite oder nach hinten (besonders ausgeprägt bei abrupten Bewegungen oder unter Belastung) treten zum Teil stärkste Schulterschmerzen auf. Diese werden sehr oft auch am Oberarm – meist außen – wahrgenommen.

Je nach Dauer der Erkrankung treten weitere Symptome wie Schulterschmerzen bei Nacht auf. Liegen auf der betroffenen Schulter ist dann nicht mehr möglich. Auch spontane, belastungsunabhängige Schmerzen, etwa beim Autofahren, treten ebenso auf wie Schmerzen bei Druck auf den vorderen Gelenkspalt.

Die Beweglichkeit des Schultergelenkes kann im Verlauf des Impingement deutlich abnehmen, was als sekundäre Schultersteife oder frozen shoulder bezeichnet wird.

Ursachen: Wie entsteht das Schulter-Impingement?

Ursachen und Risikofaktoren

Die Schulter ist das beweglichste, leider aber auch das instabilste Gelenk des menschlichen Bewegungsapparates. Im Gegensatz zu den meisten anderen Gelenken gewährleisten hier nicht primär die Knochen die Stabilität, sondern vor allem Bänder und der Muskelapparat. Mehrere Muskeln bzw. deren Sehnen bilden die sogenannte Rotatorenmanschette.

Diese sorgt für die Stabilität des Gelenks, indem sie den vergleichsweise großen Oberarmkopf in seine kleine Gelenkpfanne zieht. Durch den komplexen Aufbau auf engem Raum ist das Schultergelenk leider sehr anfällig für Schädigungen wie das Impingement-Syndrom oder Auskugeln (Luxation). Weitere an der hohen Beweglichkeit beteiligten Partner wie die Sehnen und Bänder werden ebenfalls eingeengt oder geschädigt. Die Reibung und die dadurch entstehende Entzündung verursacht die starken Schmerzen. Im schlimmsten Fall strapaziert das Impingement die Strukturen so lange, bis es zu einem (Teil-)Riss der Sehnen kommt, der die Rotatorenmanschette deaktiviert.

Die Einengung kann durch eine angeborene ungünstige Formgebung des Schulterdaches entstehen. Weitere Ursachen des Schulter-Impingements sind Verschleißerscheinungen. Auch Einlagerungen kleiner Kalkfragmente in die Sehne können das Schulter-Impingement begünstigen.

Wie untersucht der Orthopäde das Impingement-Syndrom der Schulter?

In der klinischen Untersuchung findet der Facharzt für Orthopädie eine schmerzhaft eingeschränkte Beweglichkeit der betroffenen Schulter. Insbesondere wenn der Patient den Arm anhebt oder abspreizt, resultieren teilweise stechende Schmerzen an der Außenseite der Schulter. Diese Schmerzen strahlen teilweise bis in den Unterarm aus.

Nach einiger Zeit stellen sich zu dem Schulterschmerzen auch Beschwerden in der angrenzenden Halswirbelsäule und im Nackenbereich ein. Eine Ultraschalluntersuchung der Schulter ergibt meist einen deutlichen Hinweis für die Diagnose. Der Arzt stellt eine ausgeprägte Entzündung mit verdicktem Schleimbeutel (Bursitis) unterhalb des Schulterdachs fest.

Das Röntgenbild der Schulter kann weitere Informationen liefern. Die Aufnahmen zeigen oft eine Einengung des Abstandes zwischen Oberarmkopf und Schulterdach. Bei Abspreizung des Armes verringert sich dieser bereits verschmälerte Raum (Subacromialraum) noch weiter und der Oberarmkopf stößt bei jeder Bewegung an das Schulterdach an (engl. impingement “Anstoßen”). Das führt zu einer chronischen Entzündung und den beschriebenen Schmerzen.

Eine kernspintomographische Untersuchung (MRT) kann diese Entzündung im Gelenk nachweisen. Unterhalb des Schulterdachs ist das Gewebe entzündlich verändert, Knochenanbauten am Schulterdach verengen den Raum zusätzlich.

Was ist die geeignete Behandlung eines Impingement-Syndroms der Schulter?

Konservative Behandlung des Schulterimpingements

Als allgemeiner Grundsatz beim Impingement gilt: Je früher die Behandlung beginnt, desto besser sind die Behandlungschancen. Je nach Stadium der Degeneration (Verschleiß) und den damit verbundenen Beschwerden kommen verschiedene konservative Behandlungsverfahren infrage:

Schonung der Schulter

Zuerst sollte man die Ursachen der belastenden Bewegungen an der Schulter vermeiden. Dabei ist es egal, ob es sich um sportliche oder berufliche Bewegungen handelt.

Medikamentöse Behandlung der Schmerzen und der Entzündung

Basistheraptie ist der Einsatz von sogenannten nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR). Diese lindern den Schmerz und hemmen zusätzlich Entzündungsreaktionen des Körpers. Vorteil sind die einfache orale Einnahme und die sehr geringen Nebenwirkungen. Bekannte Wirkstoffe dieser Gruppe sind Diclofenac (z. B. Voltaren®), Ibuprofen (z. B. Ibuhexal), Celecobix (z. B. Celebrex®). Abgeraten wird von dem Gebrauch von ASS (z. B. Aspirin®), da hier das Verhältnis zwischen Nutzen und möglichen Nebenwirkungen, etwa auf den Magen, ungünstig ist.

Eine weitere Möglichkeit zur Eindämmung von Schmerz und Entzündung ist die „Infiltration". Dabei spritzt der Arzt Kortison direkt in den Entzündungsherd. Aufgrund oftmals nur kurzfristiger Erfolge und höheren Nebenwirkungen sollte diese Anwendung jedoch nicht zu oft durchgeführt werden (maximal 3–5 Applikationen).

Physiotherapie, Muskelaufbau und Verbesserung der Beweglichkeit

Mittels krankengymnastischer Übungen können die krankhaften Veränderungen des Impingement-Syndroms deutlich reduziert werden. Indem man bestimmte Muskelgruppen aktiviert, reduzieren sich der Hochstand des Oberarmkopfes und die Enge unterhalb des Schulterdachs. Dadurch verringert sich der Druck auf das Gewebe unterhalb des Schulterdachs und die Entzündung flaut ab.

Durch den Muskelaufbau im Bereich der Rotatorenmanschette lässt sich eine bessere Stabilität und Führung des Schultergelenks erreichen, die zur Entlastung der betroffenen Sehne führt. Es muss darauf geachtet werden, dass sich durch falsches Training die Enge nicht noch verstärkt. Deshalb sollte das Training möglichst unter Anleitung eines Physiotherapeuten im Rahmen krankengymnastischer Übungen erfolgen.

Physikalische Therapie: Kryotherapie

Im Rahmen der Kryotherapie setzt man Eis und Kompression ein – bei akuten Schmerzen mehrfach täglich. Leidet der Patient unter einer chronischen Erkrankung, hilft eher Wärme. Ziel der Therapie ist es, die Entzündung und dadurch verursachte Flüssigkeitseinlagerungen im entsprechenden Gebiet zu hemmen und somit eine schmerzlindernde Wirkung zu erreichen.

Stoßwellentherapie bei Schulterimpingement

Eine Stoßwellentherapie kann an der ursächlichen Verengung des Raums unter dem Schulterdach kaum etwas ändern. Die Behandlung ist aber in der Lage, die schmerzhaften Symptome zu verringern. Daher eignet sich diese Therapie immer dann, wenn aus gesundheitlichen oder persönlichen Gründen des betroffenen Patienten keine anderen (operativen) Maßnahmen möglich sind.

Die Stoßwellentherapie stammt ursprünglich aus der Behandlung von Nierensteinen. Die energiereichen Wellen können verkalkte Nierensteine zertrümmern, damit sie ohne Operation abgeleitet werden können. Durch technische Entwicklungen kommt diese Methode, die mit fokussierten Ultraschallwellen arbeitet, nun auch in der Behandlung des Impingement-Syndroms zum Einsatz. Hierbei werden nach einer örtlichen Betäubung der Schulterregion die Ultraschallwellen auf den Punkt, wo sich die Entzündung befindet, gebündelt.

Die Kalkherde weichen auf und werden im Laufe der Zeit vom Gewebe abgebaut. Um mittels Stoßwellentherapie einen deutlichen Effekt zu erzielen, sind in der Regel 2–3 Anwendungen in Abständen von jeweils ca. 2 Wochen notwendig. Die Stoßwellenbehandlung ist damit in der Lage, Schmerzen zu verringern, sodass eine ausgedehnte Krankengymnastik möglich ist.

Matrixtherapie (zellbiologische Regulationstherapie)

Die Matrixtherapie (zellbiologische Regulationstherapie) kann in Kombination mit anderen Therapieformen die Beschwerden des Impingement-Syndroms der Schulter reduzieren. Sie beschleunigt und verbessert das System aus physiotherapeutischen und physikalischen Therapiebausteinen.

Die Grundlagenforschung der Matrixtherapie zeigt, dass im gesunden Gewebe des menschlichen Körpers ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen den Körperzellen und ihrer Umgebung (extrazelluläre Matrix) besteht. In krankhaften Zuständen ist dieses Verhältnis gestört. Abbauprodukte der Körperzelle können weder abgeführt werden, noch kann die Zelle mit notwendigen Aufbaustoffen ernährt werden.

Auch im Falle eines Impingement-Syndroms an der Schulter befindet sich das Gewebe um die Kalkherde in diesem krankhaften Zustand. Aus eigener Kraft kann es nicht wieder in den gesunden, ausgeglichenen Zustand übertreten.

Die Matrixtherapie ist durch gezielte physiotherapeutische Maßnahmen in der Lage, von außen diesen krankhaften Gewebezustand in die gesunde Richtung zu verändern. Spezielle Methoden, die u. a. aus der Behandlung von Spitzensportlern stammen, führen das Gewebe in den gesunden, ausgeglichenen Normalzustand zurück.

Insbesondere nach erfolgter Stoßwellentherapie ist das Gewebe nur schwer in der Lage, die von den energiereichen Wellen teilweise zerkleinerten oder angeregten Entzündungsherde selbständig aufzulösen. Die Matrixtherapie fördert u. a. die Mikrozirkulation und hilft so dem Gewebe, die Entzündungsherde abzubauen.

Auch nach einer operativen Therapie unterstützt die Matrixtherapie das operierte Gewebe. Beim operativen Eingriff muss Weichteilgewebe vorsichtig gespalten werden, um das entzündete Gewebe auszuräumen. Die Matrixtherapie hilft anschließend dem Gewebe, diese Stellen schneller und effektiver ausheilen zu lassen.

Impingement-Syndrom: Übungen für zuhause

Übung 1: Kräftigung der Rotatorenmanschette

Schulterübung mit Hanteln © Markus Mainka, Fotolia

Stellen Sie sich hüftbreit mit aufgerichtetem Oberkörper hin und winkeln Sie die Ellenbogen im 90°-Winkel an. Spreizen Sie dann die Arme vom Körper ab (ebenfalls 90°). Die Handflächen zeigen zum Boden. Führen Sie dann die Unterarme nach oben, sodass die Handflächen nach vorne zeigen. Wiederholen Sie die Bewegung etwa 15-mal. Sie können die Übung je nach Befinden mit oder ohne Hanteln durchführen.

Übung 2: Muskelaufbau mit Theraband

Schulterübung mit Theraband © contrastwerkstatt, Fotolia

Für diese Übung benötigen Sie ein Theraband. Stellen Sie sich aufrecht hin und greifen Sie das Theraband mit beiden Händen. Zwischen den Händen sollten etwa 30 bis 40 cm Platz sein. Führen Sie nun das Theraband in horizontaler Position auf Höhe Ihres Hinterkopfes. Bringen Sie das Band nun mit beiden Händen in die Dehnung, indem Sie die Hände langsam auseinanderführen. Wiederholen Sie die Übung etwa 15-mal.

Übung 3: Unterarmstütz

Unteramstütz © oliophotography, Fotolia

Die sogenannte Plank (Unterarmstütz) trainiert den gesamten Körper und verleiht Rumpfstabilität. Sie eignet sich auch für die Kräftigung der Rotatorenmanschette. Achten Sie darauf, dass Sie während der Übung nicht ins Hohlkreuz gehen. Idealerweise halten Sie die Position für etwa 30 Sekunden.

Wie sind die Heilungschancen des Impingement-Syndroms der Schulter?

Bei der Mehrzahl der betroffenen Patienten stellt sich im Verlauf von mehreren Wochen und Monaten eine deutliche Besserung ein. Selbst bei fortgeschrittenen Defekten der Rotatorenmanschette können konservative Behandlungen die Symptome lindern und die Funktion wiederherstellen. In einigen Fällen treten jedoch infolge von wiederaufgenommener sportlicher Tätigkeit und vernachlässigter Therapie erneut Schulterschmerzen auf.

Sollte sich nach mehrmaliger konservativer Behandlung immer wieder ein schmerzhafter Zustand einstellen, spricht man vom chronischen Stadium. Dann sollte eine operative Versorgung in Erwägung gezogen werden.

Wann muss ein Schulter-Impingement operiert werden?

Operation des Schulterimpingements

Erfolgt innerhalb von sechs Monaten keine Besserung der Symptome durch konservative Therapie oder verschlimmert sich der Zustand der Sehne, kann oftmals nur noch eine Operation die Beschwerden lindern. Diesen operativen Eingriff bezeichnet man als subacromiale Dekompression.

Akromioplastik zur operativen Behandlung des Impingement-Syndroms

Die Akromioplastik ist eine operative Verschmälerung des Schulterdachs (Akromion) zur besseren Gleitfähigkeit der Sehne. Der Operateur erweitert den eingeengten Raum unter dem Schulterdach, sodass die Sehnen für die erforderliche reibungsfreie Bewegung wieder Platz finden. Hierzu wird je nach Ausprägung der Einengung der Unterrand des Schulterdachs abgeglättet und ein Teil des Vorderrandes entfernt. Die Korrekturen erfolgen meistens arthroskopisch (im Rahmen einer Gelenkspiegelung).

Bei etwa 90 % der Patienten erreicht eine Akromioplastik sehr gute Ergebnisse. Jedoch nehmen nur etwa 60 % der Betroffenen ihren Sport wieder in einem Leistungsniveau wie vor der Operation auf. Weiterhin besteht ein erhöhtes Risiko, dass durch den verminderten Funktionsumfang des Schultergelenks das Risiko für weitere Schädigungen steigt.

Verschluss der Rotatorenmanschette

Ist die Sehne bereits stark geschädigt, vernäht man Risse und Teilrisse untereinander und am Knochenursprung, um neue Stabilität zu erhalten. Zudem entfernt der Schulterspezialist stark geschädigte Bereiche der Sehne und vernäht diese anschließend wieder an ihren Defekträndern. Ebenso können Kalkherde in der Sehne und chronisch entzündete Schleimbeutel entfernt werden. Parallel zu diesen Korrekturen wird häufig eine Akromioplastik (Verschmälerung des Schulterdaches zur besseren Gleitfähigkeit der Sehne) durchgeführt.

Postoperativ muss der Arm für etwa sechs Wochen auf einer Abduktionsschiene hochgelagert werden. Durch die modernen arthroskopischen Operationsverfahren sind die Risiken für Infektionen und schlechte Wundheilung stark gesunken und die Operation erfolgt meistens komplikationsfrei. Zudem wurde auch das kosmetische Ergebnis durch die meist nur 1 cm langen Hautschnitte stark verbessert.

Nachbehandlung nach der Operation des Schulter-Impingements

Als weiterführende Therapie empfehlen wir eine durch Physiotherapeuten durchgeführte Rehabilitation des Schultergelenks. Hauptaugenmerk liegt hierbei auf dem korrekten Training der Schultermuskulatur. Durch Muskelaufbau und gesteigerte Koordination kann eine optimale Gelenkführung erzielt werden, die den Heilungsprozess fördert und zudem neuen Erkrankungen vorbeugt. Zusätzlich hierzu sollte man die Muskulatur der Schulter regelmäßig dehnen, um die Weichteile durch weiteren Raumgewinn zu schonen.

Fazit zur orthopädischen Behandlung des Schulter-Impingements

Fazit: Es handelt es sich beim Impingement-Syndrom der Schulter um ein Krankheitsbild, das rechtzeitig erkannt und zielgerichtet behandelt werden sollte. In der Gelenk-Klinik stehen sämtliche therapeutischen Möglichkeiten (Stoßwellentherapie, Operation und Matrixtherapie), vertreten durch kompetente ärztliche und physiotherapeutische Mitarbeiter, zu Verfügung.

Literaturangaben
  • Spezialgebiete aus der Schulter- und Ellenbogenchirurgie 2: Update 2006 (German Edition). (2006) (1 ed). Steinkopff.
  • Cardoso de Souza, M., Jorge, R. T., Jones, A., Júnior, I. L. & Natour, J. (2009). Progressive resistance training in patients with shoulder impingement syndrome: literature review. Reumatismo, 61(2), 84–89.
  • Drakos, M. C., Rudzki, J. R., Allen, A. A., Potter, H. G. & Altchek, D. W. (2009). Internal Impingement of the Shoulder in the Overhead Athlete. J Bone Joint Surg Am, 91(11), 2719–2728.
  • Echtermeyer, V. & Bartsch, S. (2005). Praxisbuch Schulter: Verletzungen und Erkrankungen systematisch diagnostizieren, therapieren, begutachten; 10 Tabellen. Thieme.
  • Frost, P. & Andersen, J. H. (1999). Shoulder impingement syndrome in relation to shoulder intensive work. Occupational and environmental medicine, 56(7), 494–498.
  • Garofalo, R., Karlsson, J., Nordenson, U., Cesari, E., Conti, M. & Castagna, A. (2010). Anterior-superior internal impingement of the shoulder: an evidence-based review. Knee Surgery, Sports Traumatology, Arthroscopy, 1688–1693.
  • Gohlke, F. & Hedtmann, A. (2002). Handbuch Orthopädie, Schulter. Thieme, Stuttgart.
  • Hsu, Y.-H., Chen, W.-Y., Lin, H.-C., Wang, W. T. & Shih, Y.-F. (2009). The effects of taping on scapular kinematics and muscle performance in baseball players with shoulder impingement syndrome. Journal of electromyography and kinesiology, 19(6), 1092–1099.
  • Kromer, T. O., Tautenhahn, U. G., de Bie, R. A., Staal, J. B. & Bastiaenen, C. H. (2009). Effects of physiotherapy in patients with shoulder impingement syndrome: a systematic review of the literature. Journal of rehabilitation medicine, 41(11), 870–880.
  • Kuhn, J. E. (2009). Exercise in the treatment of rotator cuff impingement: a systematic review and a synthesized evidence-based rehabilitation protocol. Journal of shoulder and elbow surgery/American Shoulder and Elbow Surgeons ... [et al.], 18(1), 138–160.
  • Kühlwetter, K., Lehmann, M. & Gokeler, A. (2007). Schulter-Schluss: Aktiv gegen den Schulterschmerz (German Edition) (1. Aufl. 2 ed). Steinkopff.
Bewertung: 
Eigene Bewertung: Keine. Durchschnittlich 4.2 (304 votes)
Folgen Sie der Gelenk-Klinik auf Facebook oder Twitter