Orthopädische Gelenk-Klinik

Orthopädische Gelenk-Klinik

Alte Bundesstr. 58, 79194 Gundelfingen

Tel: (0761) 55 77 58 0

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Orthopaedische Spezialisten für Hüfte, Hüftschmerzen, Hüftarthrose

Minimalinvasive Operation der Hüftprothese

Die schnelle und problemlose Heilung des Arthrose-Patienten nach einer Hüftprothesen-Operation wird bereits durch die Wahl einer schonenden Operationsmethode gelegt. Der herkömmliche Zugang zur Operation der Hüftprothese erfolgt unter Durchtrennung zahlreicher Muskeln. Diese Muskeln müssen nach der Operation wieder genäht werden und zusammenheilen.

Der minimalinvasive anterolaterale Zugang -auch vorderer Zugang genannt- kommt ohne Muskeldurchtrennung aus. Die Heilung wird dadurch beschleunigt. Der Patient ist schneller wieder mobil. Die Infektionsrisiken der Prothese sinken. Vor allem in der Frührehabilitation hat der Patient durch die minimalinvasive Hüftoperation erhebliche Vorteile.

Die minimalinvasive Operation der Hüftendoprothese beschleunigt die Heilung

Vorteile der minimalinvasiven Operation der Hüft-TEP

  • Schonung von Muskeln und Weichteilen
  • Geringere Schmerzen nach OP
  • Wesentlich geringere Blutverluste bei der OP
  • Schnellere Rehabilitation
  • Kleinerer Schnitt und wesentlich kleinere Narbe
  • Keine Störung der Gangsicherheit nach Operation
  • Bessere Beweglichkeit nach der Operation

Die Wahl des Zugangswegs ist sehr wichtig für das Ergebnis der Operation. Minimalinvasive Zugänge haben sich beim Hüftgelenkersatz durchgesetzt, weil sie besonders gewebeschonend sind. Sie vermeiden lange Hautschnitte, das Ablösen von Muskeln und eine weitgehende Schädigung der Weichteile, die das Gelenk umgeben. Besonders die für das Gehen wichtigen Muskelgruppen an der seitlichen Hüfte werden bei dem hinteren, minimalinvasiven Zugangsweg geschont. Dies führt zu einer rascheren und schmerzfreieren Mobilisierung also Steh- und Gehfähigkeit- nach der Operation. Langanhaltende Reizungen der umgebenden Schleimbeutel, ebenso wie Weichteilverkalkungen treten nach der Hüftprothesen-Operation mit dem minimalinvasiven Zugang seltener auf.

Minimalinvasive Operation der Hüftprothese

Wir verwenden zwei Zugänge für den künstlichen Ersatz des Hüftgelenkes (Hüftprothese).

Der hintere Zugang zur Operation der Hüftendoprothese

Der eine ist der minimalinvasive "hintere" Zugang durch die Gesäßmuskulatur nach Professor Dr. Immenkamp. Die Schnittgröße ist insgesamt wesentlich geringer als bei den herkömmlichen Verfahren. Der Zugang bei dieser minimalinvasiven Vorgehensweise liegt kaum sichtbar im hinteren Badehosenbereich. Er ermöglicht dem erfahrenen Operateur eine sichere Implantation.

Der vordere anterolaterale Zugang bei der Operation der Hüftendoprothese

Der vordere Zugang erspart ebenfalls die Durchtrennung von Muskelfasern und Weichteilen im Hüftbereich. Durch die Schnittführung gelangt der Operateur zwischen den Muskeln hindurch an des Operationsgebiet im Bereich des Hüftgelenks. Die Frühe Rehabilitation nach der Operation der Hüftprothese wird durch die geringen Weichteilschäden deutlich vereinfacht. Der Patient gelangt wesentlich schneller und Komplikationsärmer zur Schmerzfreiheit. Die Komplikationsrate während der Rehabilitation können wir durch die schnelle Wundheilung deutlich vermindern.

Gibt es Nachteile bei der minimalinvasiven Operation der Hüftprothese?

Die minimalinvasive Technik erfordert deutlich mehr Erfahrung und eine spezielle Ausbildung des Hüftspezialisten. In der orthopädischen Gelenk-Klinik wird dieser Zugang nur von einem Chirurgen durchgeführt. Alle Patientenwerden bei Hüftoperation über einen weiter hinten liegenden Zugang mit entsprechender Weichteilschonung behandelt. Die eingeschränkte Sicht erfordert eine spezielle Schulung und entsprechende Erfahrung. Dieser schonende Zugang wird von Dr. Schneider seit seiner Ausbildung in Markgröningen seit 1998 regelmäßig durchgeführt und in den letzen Jahren mehr und mehr zu einem auch gelenkkapselerhaltenden Eingriff modifiziert

Wie wird die schonende Hüftprothesenoperation durchgeführt?

Der Eingriff wird in Seitenlage durchgeführt. Der Patient wird mit speziellen Lagerungsmitteln in Seitenlage fixiert. Ein spezielles Lagerungskissen, das der Beinform angepasst ist, stützt das zu operierende Bein. Diese wird so abgedeckt, dass es während der gesamten Operation bewegt werden kann. Die Bewegung hilft nicht nur der Kontrolle des Ergebnisses der Operation, sondern ist für die schonende, minimalinvasive Methode notwendig. Hier kann durch Lageveränderung des Beines das Operationsgebietes unter dem Hautschnitt optimal eingestellt werden.

Nachdem die Lagerung und die Desinfektion abgeschlossen sind, wird das Operationsgebiet steril abgedeckt. Zur Sicherheit wird diese mit einer speziellen Hautklebefolie zusätzlich befestigt. Der Hautschnitt ist maximal 10 cm lang. Er liegt hinter dem seitlichen Hüftknochen, dem sog. Trochantor major. Er steigt leicht nach hinten oben an. Der Verlauf des Hautschnittes entspricht exakt dem der Gesäßmuskulatur. Diese kann so wie ein Vorhang stumpf längs auseinander gedrängt werden. Man passiert so den Schleimbeutel und erreicht die kleinen Hüftmuskeln im hinteren Hüft-Schenkelhalsbereich. Der Schenkelhals wird dargestellt.

Die Hüftpfanne kann nach Entfernen des geschädigten Hüftkopfes präpariert und positioniert werden. Die Schaftpräparation kann nach spezieller Positionierung des Beines ebenfalls über die kurze Hautinzision durchgeführt werden.

Nachdem der Hüftprothesen-Schaft ebenfalls eingesetzt ist, kann die Kapsel über der Prothese verschlossen werden und der M. piriformis wieder befestigt werden. Der Muskelbauch des Gesäßmuskels verschließt sich nach Entfernen des Hacken wieder von alleine. Die Muskelhülle wird wieder adaptierend genäht. Nachdem Unterhautfettgewebe und Haut genäht sind, wird der Patient wieder auf den Rücken umgelagert.

Wie wird die Operation beendet?

Am Ende der Operation werden Verbände angelegt, Drainagen gelegt und die restlichen Blutanteile entfernt. Danach wird das erste Röntgenbild gemacht, um das Operationsergebnis zu kontrollieren und für die Nachbehandlung zu beurteilen. Nach Verlegung auf die Station wird das operierte Beim mit Kissen oder in einer speziellen Schiene bequem gelagert.

Die Mobilisation erfolgt nach der individuellen Verfassung des Patienten mit Hilfe des Physiotherapeuten. Sie beginnt unmittelbar am Tag nach der Operation. Gehtraining und spezielle Gangschulung einschließlich Treppensteigen stehen auf dem Programm. Tägliche Verrichtungen wie Waschen, Toilettengänge und das Anziehen von Socken, Schuhen und Hosen sind ausdrücklich erlaubt und werden ebenfalls geübt.

Nach der Operation

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Am Folgetag werden normalerweise die Drainagen entfernt. Der Verbandswechsel erfolgt täglich durch unsere Ärzte. Die frühe Phase nach der Operation wird mit einer optimalen Schmerztherapie begleitet. Hierfür stehen neueste Schmerzkatheter, Schmerzmittelpumpen und verträgliche Medikamente zur Auswahl. Am Tag nach der Operation werden Sie zum ersten Mal aufstehen und das Implantat belasten.

Durch die minimalinvasive Operation der Hüftprothese durch den vorderen ("anterolateralen") Zugang kann der spezialisierte Operateur dem Patienten Schmerzen ersparen: Bei diesem Zugang werden keine Muskeln durchtrennt. der Zugang erfolgt also zwischen den Muskeln.

Durch dieses Vorgehen wird sich Rehabilitation verkürzen und Komplikationen bei der Wundheilung vermieden.

Zusätzlich ist die Auswahl der geeigneten Prothese und deren Verankerung ist ein wichtiger Aspekt der Entscheidung, die im Rahmen einer Hüfttotalendoprothese (Hüft-TEP, HTEP, Totalendoprothese der Hüfte, künstlicher Hüftgelenkersatz) getroffen werden muss.

Beeinflusst die Wahl der Operationstechnik bei der Hüftprothese die Heilung?

Die Auswahl der geeigneten Prothese und deren Verankerung ist nur ein Teil der Entscheidung, die im Rahmen einer Hüfttotalendoprothese (Hüft-TEP, HTEP, Totalendoprothese der Hüfte, künstlicher Hüftgelenkersatz) getroffen werden muss.

Ebenso wichtig für ein gutes Ergebnis der Hüftgelenksprothesenoperation mit einer raschen und komplikationsfreien Heilung ist auch die Wahl des Zugangswegs. Minimal invasive Zugänge haben sich bei Hüftgelenkersatz durchgesetzt, weil sie besonders gewebeschonend sind. Der Weichteilschaden durch  Ablösen der Muskeln oder Schädigung der umgebenden Weichteile wird, ebenso wie lange Hautschnitte, vermieden. Besonders die für das Gehen mit der Hüftprothese wichtigen Muskelgruppen an der seitlichen Hüfte werden bei dem hinteren Zugangsweg geschont, was zu einer rascheren Steh- und Gehfähigkeit nach der OP führt. Langanhaltende Reizungen der umgebenden Schleimbeutel, ebenso wie Weichteilverkalkungen treten hiernach seltener auf.

Der von uns am häufigsten verwendete Zugang für den künstlichen Ersatz des Hüftgelenkes (Hüftprothese) ist der minimal invasive hintere Zugang nach Professor Dr. Immenkamp. Die Schnittgröße ist insgesamt wesentlich geringer als bei den herkömmlichen Verfahren mit seitlich gelegener Schnittführung. Der Zugang bei dieser minimalinvasiven Vorgehensweise liegt kaum sichtbar im hinteren Badehosenbereich und ermöglicht dem erfahrenen Operateur eine sichere Implantation der Hüftprothese oder des künstlichen Hüftgelenkersatzes.

Welche Bedeutung für die Heilung hat die Operationstechnik?

Die Auswahl der geeigneten Prothese und deren Verankerung ist nur ein Teil der Entscheidung, die im Rahmen einer Hüfttotalendoprothese (Hüft-TEP, HTEP, Totalendoprothese der Hüfte) getroffen werden muss.

Ebenso wichtig für ein gutes Ergebnis der Operation mit einer raschen und komplikationsfreien Heilung ist auch die Wahl des Zugangswegs. Minimal invasive Zugänge haben sich durchgesetzt, weil sie besonders gewebeschonend sind. Das Ablösen der Muskeln wird, ebenso wie lange Hautschnitte, vermieden. Besonders die für das Gehen wichtigen Muskelgruppen an der seitlichen Hüfte werden bei diesem Zugangsweg geschont, was zu einer rascheren Steh- und Gehfähigkeit nach der OP führt.

Animation zur Operation

Der von uns am häufigsten verwendete Zugang für die Hüft-Endoprothetik ist der minimal invasive hintere Zugang nach Professor Dr. Immenkamp. Die Schnittgröße ist insgesamt wesentlich geringer als bei den herkömmlichen Verfahren mit seitlich gelegener Schnittführung. Der Zugang liegt kaum sichtbar im hinteren Badehosenbereich.

Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist die schnellere Rehabilitation und ein kürzerer stationärer Aufenthalt.

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Vortrag 27.02.18, 19:30

"Fuß, und Sprunggelenkschmerzen"
Martina Wetzel, Physiotherapeutin Martina Wetzel, Physiotherapeutin
"Selbsthilfe bei Fuß und Fersenschmerz"
 
Dr. med. Thomas Schneider, Facharzt für Orthopädie Dr. med. Thomas Schneider, Orthopäde
"Fuß und Sprunggelenk: Diagnostik und moderne operative Therapie"

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Hüftchirurgie

Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Chirurgie in Freiburg

Dr. med. Martin Rinio
Facharzt für Orthopädie, Chirurgie und Unfallchirurgie an der Gelenk-Klinik

 

Dr Thomas Schneider, Facharzt für Orthopädie in Freiburg

Dr. med. Thomas Schneider
Facharzt für Orthopädie an der Gelenk-Klinik

EndoProthethikZentrum (EPZ)

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