Orthopädische Gelenk-Klinik

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Kniespezialist untersucht Knieschmerzen

Knieschmerzen nachts oder nach dem Aufstehen

Älterer Mann mit Knieschmerzen Knieschmerzen nachts oder in Ruhe sind häufig ein Zeichen für entzündliche Prozesse im Kniegelenk. Rheuma oder Arthrose können dafür verantwortlich sein. © Africa Studio, Fotolia

Leiden Sie unter nächtlichen Knieschmerzen oder Knieschmerzen, die in Ruhe auftreten, sind oftmals entzündliche Prozesse im Kniegelenk dafür verantwortlich. Aber auch Schmerzen, die von der Wirbelsäule ausstrahlen (z. B. bei einer Spinalkanalstenose oder einem Bandscheibenvorfall), können ursächlich für die nächtlichen Knieschmerzen sein.

Arthrose oder Arthritis als Ursache für die Knieschmerzen nachts

Treten Knieschmerzen nach dem Aufstehen oder nach Ruhephasen auf, ist häufig eine Kniearthrose (Gelenkverschleiß) oder eine rheumatoide Arthritis (Gelenkentzündung) dafür verantwortlich.

Anfänglich verspüren Betroffene die Knieschmerzen nur unter Belastung. Kniearthrose sorgt dafür, dass die sportliche Belastungsfähigkeit des Kniegelenks stark zurückgeht. Mit zunehmendem Knorpelverschleiß beginnen die Knochen im Kniegelenk, schmerzhaft aneinanderzureiben. Osteophyten (Knochensporne) bilden sich an den Gelenkflächen als Reaktion auf die zusätzliche Belastung. Die Form des Kniegelenks verändert sich. Die Beschwerden treten dan auch nachts oder in Ruhe auf. Auch Morgensteifigkeit sowie Rötung und Schwellung des Knies sind typische Symptome dieser Erkrankungen.

Ist das Kniegelenk entzündet und die Gelenkkapsel geschwollen, kann eine akut aktivierte Arthrose dahinterstecken. Häufig ist diese Entzündung mit stechenden Schmerzen und einer Überwärmung des Kniegelenks verbunden.

Entzündungen im Kniegelenk sind deswegen so folgenschwer, weil das entzündete Milieu auch den Knorpelabbau und die Knorpelerweichung fördert. Die für die Gelenkfunktion so wichtigen Gleitflächen werden durch Entzündungen aller Art zerstört. Wiederholte Entzündungen oder besonders schwere Entzündungen fördern deswegen die Entwicklung einer Kniearthrose.

Wichtig ist also in jedem Fall die Kontrolle und das Eindämmen der gelenkschädigenden Entzündung. Mithilfe von Gelenkpunktionen und Blutuntersuchungen kann der Arzt die Ursache der schmerzhaften Entzündung im Kniegelenk ermitteln und Rheuma und Gicht ausschließen.

Bakterielle Infektionen des Kniegelenks

Bakterielle Infektionen des Kniegelenks sind deshalb so gefährlich, weil sie unbehandelt zur fortschreitenden Zerstörung der Knorpelfläche führen. Ein häufiger Grund für das Einschleppen von Bakterien ins Kniegelenk ist eine Gelenkpunktion. Aber auch bei Operationen am Knie können Bakterien eindringen.

Das Knie fühlt sich bei einer bakteriellen Infektion überwärmt und geschwollen an. Häufig hat der Patient zudem Fieber und es bildet sich ein Erguss im Gelenk.

Die Therapie erfolgt über eine arthroskopische Reinigung des Kniegelenks mit Abtragung der Gelenkschleimhaut (Synovialis). Diese bildet sich innerhalb kurzer Zeit nach dem Eingriff neu. Außerdem ist eine Behandlung mit Antibiotika erforderlich.

Tiefliegende Knieschmerzen nachts oder unter Belastung: Morbus Ahlbäck

Für tiefliegende Schmerzen im Knie, die sowohl nachts als auch unter Belastung auftreten, könnte ein Morbus Ahlbäck verantwortlich sein. Die meist heftigen Knieschmerzen entstehen durch ein Absterben des unter dem Knorpel liegenden Knochen (Knochennekrose). Der Knochen verliert seine Durchblutung und Vitalität. Er hat keinen Stoffwechsel mehr. Die Knochensubstanz bildet sich zurück, der Knochen demineralisiert an der Nekrosestelle und wird brüchig. Bei einer Knochennekrose im Knie folgt, ähnlich wie bei einem Trauma, eine schmerzhafte Flüssigkeitseinlagerung (Ödem) im Knochengewebe. Dieses Ödem ist stechend schmerzhaft und reizt die Schmerzfühler im Knochen. Die Knieschmerzen sind aber auch ein wichtiges Warnsignal. Bei rechtzeitiger Diagnose durch den Kniespezialisten kann die gewonnene Zeit für eine frühzeitige, gelenkerhaltende orthopädische Behandlung der Knochennekrose genutzt werden.

Probleme in der Wirbelsäule als Auslöser für nächtliche Knieschmerzen

Ein weiterer Auslöser für Knieschmerzen, die nachts oder nach dem Aufstehen auftreten, ist eine Reizung der Nervenwurzel an der Austrittsstelle des Wirbelkanals. Meist ist ein Bandscheibenvorfall, der auf die Nervenwurzel drückt, dafür verantwortlich. Nicht immer werden die Knieschmerzen durch Rückenschmerzen begleitet.

Anlaufschmerzen: Knieschmerzen nach dem Aufstehen

Schmerzen nach Ruhe oder nach dem morgendlichen Aufstehen bezeichnet man als Anlaufschmerzen. Anlaufschmerzen, die nach einigen Schritten oder nach dem Aufwärmen des Gelenks wieder verschwinden, haben meist bestimmte Ursachen:

  • Arthrose im Kniegelenk (Gonarthrose):
    Kniearthrose (krankhafter Knorpelverschleiß im Kniegelenk) ist die häufigste Ursache für morgendliche Knieschmerzen und Anlaufschmerzen bei älteren Patienten.
  • Patellaspitzensyndrom:
    Beim Patellaspitzensyndrom ist der Ansatz der Sehne, die die Kniescheibe mit dem Schienbein verbindet, entzündet. Bei diesen Sehnenentzündungen treten häufig zu Beginn der Bewegung stechende Schmerzen auf, die sich aber nach dem Warmlaufen wieder verlieren.

Knieschmerzen nach dem Aufstehen durch Verschleißprozesse

Folgende Erkrankungen verursachen Verschleiß und Abnutzung im Knie:

Bei älteren Patienten verursachen degenerative Erkrankungen des Knorpels und des Meniskus (Verschleiß) häufig Knieschmerzen.

Fehlstellungen des Kniegelenks (X-Bein oder O-Bein), Kreuzbandinsuffizienz (geschwächtes Kreuzband) oder Unfälle verstärken diese degenerativen Erkrankungen.

Ursachen der Verschleißprozesse können alte Sportverletzungen sein, die nur unvollständig ausgeheilt sind. In vielen Fällen beseitigt eine erfolgreiche gelenkerhaltende Therapie diese Schwachpunkte des Kniegelenks und wirkt dem Gelenkverschleiß entgegen.

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