Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
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Kniespezialist untersucht Knieschmerzen

Meniskusriss: Diagnose, Therapie und meniskuserhaltende Operation

  1. Was ist ein Meniskusriss?
  2. Anatomie und Funktion des Meniskus
  3. Symptome und Folgen des Meniskusrisses
  4. Ursachen und Risikofaktoren eines Meniskusrisses
  5. Welche Arten des Meniskusrisses gibt es?
  6. Untersuchung und Diagnose eines Meniskusrisses
  7. Therapie des Meniskusrisses
  8. Wann ist eine Operation des Meniskusrisses notwendig?
  9. Naht des Meniskusrisses
  10. Teilresektion (Entfernung) des Meniskus
  11. Meniskustransplantat und synthetischer Meniskus nach Meniskusriss
  12. Prävention: Wie kann ich einem Meniskusriss vorbeugen?
Anatomie des Kniegelenks von vorne gesehen: Zusammen umgeben die Menisken kreisförmig das Kniegelenk. Sie bilden gemeinsam eine Schale, welche die Oberschenkelknochen aufnimmt, stützt und gemeinsam mit den Kreuzbändern (auf dem Bild spiralförmig in der Mitte angedeutet) im Kniegelenk fixiert. © ttsz @ istockphotoAnatomie des Kniegelenks von vorne gesehen: Zusammen umgeben die Menisken kreisförmig das Kniegelenk. Sie bilden gemeinsam eine Schale, welche die Oberschenkelknochen aufnimmt, stützt und gemeinsam mit den Kreuzbändern (auf dem Bild spiralförmig in der Mitte angedeutet) im Kniegelenk fixiert. © ttsz / istockphoto

Der Meniskusriss ist eine der häufigsten Verletzungen des Kniegelenks. Jeder Unfall, der zu einer gewaltsamen Verdrehung oder einem Abknicken des Kniegelenks führt, kann einen Meniskusriss auslösen. Die Verletzungsgefahr ist umso größer, je mehr Gewicht oder Beschleunigung im Moment der Verletzung auf das Knie wirkt. Je weiter das Kniegelenk nach innen verdreht und in Richtung X-Bein eingeknickt ist, desto höher ist das Risiko einer Meniskusverletzung.

Jedes Kniegelenk hat einen Innen- und einen Außenmeniskus. Es handelt sich dabei um halbmondförmige knorpelähnliche Weichteilstrukturen, die wie Stoßdämpfer zwischen Schienbein- und Oberschenkelknochen liegen. Ein akut gerissener Meniskus führt sofort zu stechenden Schmerzen, einer Schwellung des Kniegelenks und deutlichen Bewegungseinschränkungen beim Strecken oder Beugen des Knies. Manchmal ist das Kniegelenk wie “blockiert”. Dagegen macht sich ein mit der Zeit verschlissener Meniskus durch allmähliche Beschwerden wie Belastungsschmerzen und gelegentliche Blockaden bemerkbar.

In manchen Fällen können die Beschwerden eines Meniskusrisses durch Ruhigstellung, Schonung und begleitende Physiotherapie von alleine ausheilen. In den Fällen, bei denen chronische Schmerzen oder eine Blockade des Kniegelenks bestehen, kann eine Meniskusoperation helfen.

Was ist ein Meniskusriss?

Der Meniskusriss ist eine der am weitesten verbreiteten Knieverletzungen. Meistens entsteht er, wenn sich Oberschenkel und Unterschenkel im Kniegelenk bei einer Distorsion (Verdrehung im Kniegelenk) gewaltsam bei hoher Belastung gegeneinander verdrehen. Dabei wird der Innenmeniskus überlastet und kann einreißen. Der Außenmeniskus ist seltener betroffen.

Je nach Lage und Verlauf des Risses kann der Meniskus seine Eigenschaften als Stoßdämpfer verlieren. Dann erhöht sich die Last auf den Gelenkknorpel zwischen Oberschenkel und Unterschenkel. Bei Patienten mit verminderter Meniskusfunktion beobachten wir daher frühzeitigen Knorpelverschleiß und Kniearthrosen. Je nach Lage des Meniskusrisses kann eine spürbare mechanische Blockade des Kniegelenks verursacht werden. Der ein- oder abgerissene Anteil des Meniskus rutscht dabei zwischen die Gelenkflächen und blockiert die Kniegelenkbewegung wie ein Bremskeil.

Meniskusverletzungen können traumatisch (Folge eines Unfalls) oder degenerativ (Folge von Abnutzung) sein. Sie müssen immer dann operativ behandelt werden, wenn die konservative Therapie (Physiotherapie) versagt oder akute Beschwerden (Blockaden, stechender Schmerz) auftreten. Eine möglichst zeitnahe Versorgung kann Folgeschäden an den Knorpelflächen verhindern.

Anatomie und Funktion des Meniskus

Der halbmondförmige Meniskus erfüllt wichtige Aufgaben im Knie. Er ist für die gesunde Biomechanik im Kniegelenk unverzichtbar. Die Menisken bestehen zu einem Drittel aus Kollagen und zu zwei Dritteln aus Wasser. Diese wasserbindende (hyaline) Struktur fördert die Elastizität und stoßdämpfende Eigenschaften.

Zwischen dem Außen- und dem Innenmeniskus gibt es einen wichtigen Unterschied: Der Innenmeniskus ist fester mit der Gelenkkapsel des Kniegelenks verwachsen. Dadurch kann er Drehbewegungen von außen weniger gut ausgleichen und wird häufiger verletzt. Der Außenmeniskus ist viel beweglicher und reißt daher seltener ein. Der Aufbau ist bei Innen- und Außenmeniskus gleich: An der Außenseite ist der Meniskus gut durchblutet. Dieser Bereich heißt Meniskusbasis. Am inneren Rand ernährt die Synovialflüssigkeit (Gelenkflüssigkeit) den Meniskus. In diesem Bereich – der Randzone – ist die Regenerationsfähigkeit nach einem Meniskusriss sehr eingeschränkt.

Die halbmondförmigen Menisken bilden elastische Scheiben zwischen Schienbeinkopf und Oberschenkelrolle und erfüllen viele wichtige Aufgaben im Knie. Da der dickere Rand der Menisken mit der Gelenkkapsel fest verwachsen ist, tragen sie wesentlich zur Stabilität im Kniegelenk bei.

Sicht auf die Menisken von oben: In der Mitte angedeutet verlaufen vertikal die Kreuzbänder. Der Außen- und der Innenmeniskus umgeben das gesamte Schienbeinplateau. Die elastischen Menisken verschieben sich bei jeder Bewegung, je nachdem aus welcher Richtung eine Kraft auf das Kniegelenk einwirkt. © Alila Medical Media @ Fotolia Sicht auf die Menisken von oben: In der Mitte angedeutet verlaufen vertikal die Kreuzbänder. Der Außen- und der Innenmeniskus umgeben das gesamte Schienbeinplateau. Die elastischen Menisken verschieben sich bei jeder Bewegung, je nachdem aus welcher Richtung eine Kraft auf das Kniegelenk einwirkt. © Alila Medical Media @ Fotolia

Stoßdämpferfunktion des Meniskus

Der Meniskus dient als mechanischer Stoßdämpfer zwischen den Gleitflächen von Ober- und Unterschenkel. Als elastischer Puffer verteilt er bei jedem Schritt oder Sprung die auftretenden Belastungen im Kniegelenk auf die gesamte Fläche. Auf diese Weise reduziert er die Gesamtbelastung für die empfindliche, gleitfähige Knorpelschicht im Knie. Ohne die Menisken wäre der Druck auf die Gelenke bis zu sechsmal größer. Damit dämpft der Meniskus vor allem die Stöße beim Laufen und Springen und sorgt in zweiter Linie für eine langfristige Stabilität und Intaktheit der Knorpelschicht.

Knorpelgesundheit durch den Meniskus

Der Meniskus vergrößert die Gelenkfläche. In der schalenförmigen Vertiefung, die beide Menisken zusammen bilden, läuft und rotiert die von Knorpel bedeckte Oberschenkelrolle im Kniegelenk. Diese wird weitgehend von Meniskus umfasst. So unterstützt der Meniskus eine vollständige "Gelenkschmierung" des Knorpels und damit die Knorpelgesundheit im Kniegelenk.

Symptome und Folgen des Meniskusrisses

Deutliche Warnzeichen und Symptome deuten auf einen Meniskusriss hin:

  • hörbares Knackgeräusch im Kniegelenk
  • Schwellung des Kniegelenks
  • Bewegungseinschränkung: der Meniskusriss erschwert vollständiges Strecken oder Beugen des Knies
  • stechende, einschießende Schmerzen im Kniegelenk, genau im Gelenkspalt zwischen Ober- und Unterschenkel
  • Gefühl einer Knieblockade bei akuter Einklemmung des Meniskus
  • fortwährende Knack- und Schnappgeräusche im Kniegelenk
  • Instabilität des Kniegelenks
Ein Meniskusriss verursacht stechende Schmerzen im Kniegelenk. Ein Meniskusriss verursacht stechende Schmerzen im Kniegelenk. © underdogstudios, Fotolia

Ein Meniskusriss tritt häufig nach Verdrehung oder Umknicken des Kniegelenks auf. Bei diesem Unfallhergang können auch andere Strukturen im Kniegelenk beschädigt werden. So tritt ein Meniskusriss häufig gemeinsam mit Kreuzbandschäden, Knochen-Knorpelschäden oder Bandschäden im Kniegelenk auf. Es ist also wichtig, die Symptome im Kniegelenk genau zu beachten und zu unterscheiden.

Sie sollten so schnell wie möglich einen Arzt aufsuchen, wenn Sie eines oder mehrere der Symptome eines Meniskusrisses beobachten.

Folgen eines Meniskusrisses für das Kniegelenk

Die Menisken sind von zentraler Bedeutung für die biomechanische Stabilität des Kniegelenks. Wenn die Meniskusfunktion eingeschränkt ist, ändert sich die Belastbarkeit des Kniegelenks. Nicht jeder Meniskusriss hat die gleichen Auswirkungen: Je nach Lage, Verlauf und Ausmaß eines Risses kann die Meniskusfunktion kaum bis sehr stark beeinträchtigt sein.

Vor allem Längsrisse des Meniskus, die über die ganze Breite der halbmondförmigen Struktur verlaufen, reduzieren seine Stoßdämpfereigenschaften deutlich. Die stärkere Belastung des Knorpels führt zu Verschleiß und kann eine Kniearthrose begünstigen.

Andere Formen des Meniskusrisses, wie z. B. ein "Korbhenkelriss", beeinträchtigen nicht so sehr die Stabilität der Menisken gegenüber Stößen. Beim Korbhenkelriss reißt ein Streifen aus dem inneren Bereich des Meniskus ab und ragt als Fremdkörper in den Gelenkspalt. Dies sorgt für eine Aufrauhung der Gelenkfläche im Kniegelenk und beschleunigt so den Knorpelabrieb. Weiterhin bergen solche Fremdkörper die Gefahr einer akuten Gelenkblockade.

Ursachen und Risikofaktoren eines Meniskusrisses

Ein Meniskusriss kann immer dann entstehen, wenn das Knie sich gewaltsam verdreht oder umknickt. Auch einfache Überlastungen des Kniegelenks bei sehr schnellen Start-Stop-Bewegungen oder heftigen Drehbewegungen können den Meniskus überfordern und zu einem Meniskusriss führen.

Meniskusriss beim Sport

Häufig passiert ein Meniskusriss z. B. beim Skifahren, wenn der Ski sich verkantet. Aus voller Geschwindigkeit heraus bewirkt die Bewegungsenergie des Körpers eine Verdrehung des Kniegelenks. Auch beim Fußball, Basketball und anderen sogenannten Kontaktsportarten kann es aufgrund der starken Beschleunigung und der häufig hohen, unkontrollierbaren Krafteinwirkungen von außen (Gegenspieler) zu derartigen Verletzungen kommen.

Meniskusriss beim Arbeiten

Viele Berufsgruppen belasten ihre Menisken besonders stark. Dazu gehört z. B. das Arbeiten in der Hocke (z. B. beim Fliesen legen). Die extreme Beugung des Kniegelenks und die Wirkung des ganzen Körpergewichtes verursachen starke Kräfte auf den Meniskus.

Ein weiteres Problem ist das Anheben schwerer Lasten aus der Hocke. Die eigentlich rückengerechte Empfehlung für eine solche Arbeit belastet den Meniskus. Ist das Knie vorgeschädigt, hat man die Wahl, entweder den Meniskus oder die Bandscheiben zu überfordern.

Degenerativer Meniskusriss bei älteren Patienten

Häufig ist bei älteren Patienten der Meniskus bereits degenerativ vorgeschädigt. Als knorpelähnliches Gewebe unterliegt er einem hohen Verschleiß. Wenn dieser bereits fortgeschritten ist, genügt häufig eine kleine Belastung, um einen Meniskusriss herbeizuführen.

Solche Vorschädigungen müssen wir bei der Therapieentscheidung berücksichtigen. Einen degenerativ vorgeschädigten Meniskus vollständig wiederherzustellen, kann nicht ohne Weiteres erreicht werden.

Bei jüngeren Patienten ist meist eine traumatische Verletzung mit hoher Energie notwendig, um einen Meniskusriss zu verursachen. Ist der Meniskus bei älteren Patienten vorgeschädigt, genügt häufig eine ungeschickte Bewegung oder ein Stolpern im Alltag.

Orthopädische Risikofaktoren für den Meniskusriss

Jede regelmäßige Überlastung des Kniegelenks kann auch die Menisken schwächen. Daher ist Übergewicht einer der Hauptrisikofaktoren für Meniskusrisse oder Meniskusdegeneration (Verschleiß). Eine Störung der Beinachse im Kniegelenk, z. B. durch X- oder O- Beine, kann die im Kniegelenk wirkenden Kräfte so ändern, dass Teilbereiche der Menisken schneller degenerieren.

Auch ein vorangegangener Kreuzbandriss belastet die Menisken: Die Kreuzbänder zentrieren Ober- und Unterschenkelknochen im Kniegelenk. Wenn ein Kreuzband gerissen ist, wirken alle Scherkräfte, Beschleunigungskräfte, und Bremsbewegungen direkt auf die Menisken ein, ohne vom Sicherheitsgurt intakter Kreuzbänder abgebremst zu werden.

Da Meniskusrisse häufig zu Einklemmungen und Bewegungsstörungen im Kniegelenk führen, sollten Betroffene möglichst rasch einen Orthopäden aufsuchen. Nur so können sie Folgeschäden wie Gelenkverschleiß und Arthrose vermeiden. Ein erfahrener Diagnostiker kann beurteilen, ob ein Meniskusriss von alleine ausheilen kann oder behandelt werden muss.

Welche Arten des Meniskusrisses gibt es?

Es gibt unterschiedliche Formen des Meniskusrisses. Wir haben schon den Unterschied zwischen einem traumatischen Meniskusriss und einem degenerativen Meniskusriss kennengelernt. Beim traumatischen Meniskusriss entsteht die Verletzung am Meniskus durch eine akute Gewalteinwirkung, wohingegen der degenerative Meniskusriss sich schleichend entwickelt.

Vor der therapeutischen Versorgung eines Meniskusriss es ist immer sinnvoll, die genaue Lage und den Verlauf der Meniskusverletzung darzustellen. Das kann wichtige Folgen für die gewählte Therapie haben. So gibt es unterschiedliche Formen des Meniskusrisses, die auch begrifflich differenziert werden.

  • Der vertikale Meniskusriss trennt das flache knorpelige Innere des Meniskus von dem gut durchbluteten Außenrand ab.
  • Der Horizontalriss teilt den Meniskus in eine obere und eine untere Hälfte. Dadurch geht die stoßdämpfende Funktion des Meniskus verloren.
  • Beim radiären Riss des Meniskus werden die beiden Hälften des halbmondförmigen Knorpels mittendurch getrennt. Diese Rissform stellt für den Meniskus die folgenreichste Verletzung dar, da sie die stoßdämpfende Funktion des Meniskus aufhebt. Es droht ein schneller Verschleiß des Gelenkknorpels.
  • Der Korbhenkelriss führt häufig zu sofortigen Beschwerden, da er oft mit Gelenkblockaden einhergeht.
  • Der Lappenriss ist häufig sofort schmerzhaft. Er kann durch einen Unfall, aber auch durch Degeneration des Meniskus verursacht werden.
  • Der Papageienschnabelriss führt zu einem tiefen Einriss an der Innenseite des Meniskus.
Es gibt unterschiedliche Formen des Meniskusrisses, je nach Lage und Qualität der Schädigung. Eine mechanische Störung des Meniskus können Betroffene manchmal durch Verhaltensanpassung – also Verzicht auf sportliche Start-Stopp-Bewegungen – ausgleichen. Ein verschobenes Fragment, das die Mechanik des Kniegelenks gefährdet und dieses blockiert, muss fast immer genäht oder entfernt (reseziert) werden. © Judith @ fotoliaEs gibt unterschiedliche Formen des Meniskusrisses, je nach Lage und Qualität der Schädigung. Eine mechanische Störung des Meniskus können Betroffene manchmal durch Verhaltensanpassung – also Verzicht auf sportliche Start-Stopp-Bewegungen – ausgleichen. Ein verschobenes Fragment, das die Mechanik des Kniegelenks gefährdet und dieses blockiert, muss fast immer genäht oder entfernt (reseziert) werden. © Judith @ fotolia

Untersuchung und Diagnose eines Meniskusrisses

Im Wesentlichen kann der Kniespezialist einen Meniskusriss bereits durch die Patientenbefragung (Anamnese) und die körperliche Untersuchung feststellen. Für die klinische Untersuchung testet er die Beweglichkeit des Kniegelenks in unterschiedlichen Positionen. Er begutachtet das Gangbild und untersucht die Beuge- und Streckfähigkeit. Vor allem im Gelenkspalt des Kniegelenks verursacht ein Meniskusriss relativ eindeutige Schmerzen, was die Diagnose klinisch bereits ziemlich gut absichert.

Röntgenuntersuchung bei Meniskusriss

Eine Röntgenuntersuchung wird bei Knieschmerzen immer gemacht, weil der untersuchende Kniespezialist so die Gesamtsituation im Kniegelenk beurteilen kann. Das Röntgenbild im Stehen liefert ihm Hinweise auf die Dicke der Knorpelschicht. Auf diese Weise kann er z. B. eine Kniearthrose als Ursache der stechenden Schmerzen ausschließen. Auch knöcherne Verletzungen sind mögliche Begleitschäden einer Distorsions- (Verdrehungs-) oder Umknickverletzung des Kniegelenks. Mithilfe des Röntgenbildes können Knochenverletzungen oder Frakturen ausgeschlossen werden.

MRT-Untersuchung (Magnetresonanztomografie) bei Meniskusriss

Die Knieverletzung zeigt einen deutlichen horizontalen Meniskusriss entlang der Längsachse (gelbe Markierung links). Der andere Meniskus im Kniegelenk (Markierung rechts) ist noch intakt, deutlich erkennbar an der größeren dunklen Fläche. © gelenk-klinik.deDie Knieverletzung zeigt einen deutlichen horizontalen Meniskusriss entlang der Längsachse (gelbe Markierung links). Der andere Meniskus im Kniegelenk (Markierung rechts) ist noch intakt, deutlich erkennbar an der größeren dunklen Fläche. © gelenk-klinik.de

Anders als das Röntgenbild, das vor allem Knochen darstellt, erstellt das MRT detaillierte Bilder aller Weichteilgewebe. So kann der Kniespezialist den Zustand von Sehnen, Bändern und den knorpelähnlichen Menisken beurteilen. Besonders wertvoll bei der MRT-Untersuchung des Meniskusrisses ist die Möglichkeit, Verlauf, Länge und genaue Lage der Meniskusschäden im Detail in der Bildgebung darzustellen.

Darstellung eines Meniskusrisses in der Kniearthroskopie

Die Kniearthroskopie gehört zu den häufigsten operativen Therapieformen zur Behandlung eines Meniskusrisses. Zunächst zeigt eine miniaturisierte Kamera (Arthroskop) den Meniskusriss im Detail. Mithilfe von Untersuchungsinstrumenten (Tasthaken etc.) können gerissene und aufgefaserte Anteile der Menisken direkt dargestellt und in derselben Sitzung entfernt werden.

Therapie des Meniskusrisses

Bitte suchen Sie zur Behandlung eines Meniskusrisses immer einen spezialisierten Arzt auf. Nur ein Arzt kann die spezifische Situation Ihres verletzten Meniskus angemessen einschätzen. Wenn Ihr Kniegelenk nach einem Trauma, einem Sturz, einer Verdrehung oder einem anderen Unfall stark anschwillt und schmerzhaft ist, sollten Sie eine notfallmäßige ärztliche Abklärung suchen.

Akutbehandlung und Physiotherapie nach Meniskusriss

Nach dem auslösenden Trauma (Verletzung), das zum Meniskusriss geführt hat, steht die Akutbehandlung der Meniskusverletzung im Vordergrund:

  • abschwellende Maßnahmen, z. B. Eispackungen und Kühlung des Kniegelenks (bitte maximal 15 Minuten am Stück kühlen)
  • Ruhigstellung des Kniegelenks, z.B. durch Hochlagern oder bewegungslimitierende Orthesen
  • abschwellende und entzündungshemmende Medikamente (nichtsteroidale Antirheumatika wie Ibuprofen oder Diclofenac)

Physiotherapie oder Operation nach Meniskusverletzung?

Nicht immer muss ein Meniskusriss operiert werden. Abhängig von der Art des Risses und dem Alter des Patienten, bzw. dem Zustand des Gewebes, bestehen teilweise gute Chancen auf eine Selbstheilung,

  • ...wenn der Meniskusriss nahe der durchbluteten Meniskusbasis erfolgt ist.
  • ...wenn der Meniskusriss einen degenerativen Hintergrund hat.
  • ...wenn bei älteren Patienten nicht das Ziel besteht, eine hohe sportliche Belastbarkeit wiederherzustellen.
  • ...wenn der Patient aufgrund seines Alters und der Art der Verletzung gute Voraussetzungen für natürliche Meniskus Regeneration bietet.
  • ...wenn nicht heftige Knieschmerzen oder eine Knieblockade ein schnelles, operatives Eingreifen erzwingen.

Vor allem bei Sportunfällen von jungen Patienten kann sich ein Riss wieder vollständig schließen. Gute Heilungsaussichten bestehen auch, wenn der Meniskus in der Nähe der Kapsel gerissen ist, weil er dort besser durchblutet wird. Physiotherapie ist eine bewährte Methode, um den Heilungsprozess zu beschleunigen.

Jede Übung, die die Muskulatur um das Kniegelenk kräftigt und die Kontrolle über die Beinachse erhöht, fördert die Regeneration des Meniskus. Geeignete Knieübungen finden Sie hier.

Physiotherapie und Übungen nach Meniskusoperation

Auch nach einer Meniskusoperation erholt sich der beschädigte Meniskus besser mit physiotherapeutischer Unterstützung. Die Zellmatrix-Therapie und die Lymphdrainage beschleunigen die Wundheilung und die Regeneration nach einer Meniskusoperation. Mobilisierende und kräftigende Übungen stärken die Beinachse, sodass der Patient sicher wieder in den Alltag und ins sportliche Training zurückkehren kann.

Wann ist eine Operation des Meniskusrisses notwendig?

Das Ziel einer Meniskusoperation besteht immer darin, die langfristige Schmerzfreiheit und Funktionsfähigkeit des Kniegelenks zu erhalten. Sie soll die Belastbarkeit in Alltag und Sport wiederherstellen. Ebenso beugt sie degenerativen Veränderungen des Kniegelenks (Kniearthrose) vor. Ein Meniskusriss muss operiert werden, wenn aufgrund der Art der Verletzung keine Aussicht besteht, den Meniskus mithilfe von Physiotherapie zu regenerieren.

Operation bei jüngeren Patienten mit Meniskusriss

Wir können bei jüngeren Patienten mit traumatisch bedingten Meniskusrissen meistens relativ eindeutige Operationsindikationen stellen:

  • andauernde Knieschmerzen nach Meniskusriss
  • Blockaden des Kniegelenks
  • Lappenriss des Meniskus
  • Meniskusschäden im inneren (intermediären) Bereich

Operation des degenerativen Meniskusrisses älterer Patienten

Schwieriger sieht es bei degenerativ bedingten Veränderungen aus. In Abhängigkeit von der Intensität der Bewegungseinschränkungen und Beschwerden kann versucht werden, mit konservativen Therapien eine Operation hinauszuzögern. Auch bei degenerativ verursachten Meniskusrissen kann es wichtig sein, die Gelenkfläche zu glätten und das Kniegelenk von knorpelschädigenden Blockaden zu befreien, bevor eine Kniearthrose auftritt.

Ein Meniskusriss kann auf zweierlei Arten operiert werden. Bei der Meniskusresektion entfernt der Operateur einen Teil des beschädigten Meniskus, um die Oberfläche zu glätten. Bei der Meniskusnaht wird der beschädigte Anteil des Meniskus wieder angenäht, um ein Zusammenheilen der Fragmente zu erreichen. © istockphoto Ein Meniskusriss kann auf zweierlei Arten operiert werden. Bei der Meniskusresektion entfernt der Operateur einen Teil des beschädigten Meniskus, um die Oberfläche zu glätten. Bei der Meniskusnaht wird der beschädigte Anteil des Meniskus wieder angenäht, um ein Zusammenheilen der Fragmente zu erreichen. Die Naht des Meniskus ist nur dann möglich, wenn der Meniskusriss in der Nähe der gut durchbluteten Basis des Meniskus liegt. © Alila Medical Media @ Fotolia

Operation des Meniskusrisses

Knieoperationen am Meniskus werden immer minimalinvasiv im Rahmen einer Kniearthroskopie durchgeführt. Knieoperationen am Meniskus werden immer minimalinvasiv im Rahmen einer Kniearthroskopie durchgeführt.

Meniskusoperationen werden in allen Fällen arthroskopisch, also minimalinvasiv, durchgeführt. Dabei setzt der Operateur nur kleine Schnitte auf beiden Seiten des Kniegelenks, durch die mithilfe von schmalen Schläuchen die Sichtgeräte und die operativen Instrumente eingeführt werden. Der minimalinvasive Zugang verkürzt die Wundheilung und reduziert die Gefahr von Komplikationen.

Es gibt grundsätzlich zwei Strategien einer Meniskusoperation: Meniskusnaht und Meniskusteilentfernung (Resektion)

Naht des Meniskusrisses

Bei frischen Rissen – vor allem im kapselnahen und folglich gut durchbluteten Bereich (Meniskusbasis) – lässt sich das ansonsten gesunde Meniskusgewebe am besten durch eine Naht erhalten. Insbesondere im seitlichen und vorderen Bereich erzielt man mit modernen Nahttechniken unter Verwendung von speziellen Fäden perfekte arthroskopische Nähte. Dabei entscheidet der Operateur anhand der Größe und Lage des Risses, welche Nahttechnik er anwendet, um den Meniskus optimal zu befestigen.

Auch bei den relativ schwerwiegenden sog. Korbhenkelrissen mit großflächigen Abrissen sollte der Meniskus soweit irgend möglich erhalten bleiben, um das Arthroserisiko einzudämmen.

Dauer der Rehabilitation nach Meniskusnaht

Im Anschluss an eine Meniskusnaht darf der Patient sein Kniegelenk ca. sechs Wochen nur limitiert bewegen, aber voll belasten. Das bedeutet, dass auch direkt nach der Operation eine Vollbelastung erlaubt ist, diese aber nur in voller Streckung (Extension) erfolgen darf. Sobald das Kniegelenk gebeugt wird, darf es nicht belastet werden, da die Meniskusnaht durch die hohen Scherkräfte ansonsten wieder aufreißen könnte.

Eine spezielle Schiene (Orthese) gewährleistet diese Belastungsweise. Sie lässt sich in voller Streckung blockieren, um eine Vollbelastung zuzulassen. Ist eine Beugung im Kniegelenk gewünscht (z. B. Sitzen), kann die Blockade aufgehoben und das Kniegelenk ohne Belastung gebeugt werden. Mit sportlichen Aktivitäten sollte der Patient nach Meniskusnaht sechs bis acht Wochen warten. Sportarten, die das Kniegelenk belasten, sollten er in Absprache mit dem Operateur nicht vor Ablauf von sechs Monaten ausüben.

Teilentfernung des Meniskus (Meniskusteilresektion)

Wenn die Form des Meniskusrisses eine Heilung oder konservative Therapie ausschließt, muss der gerissene Anteil entfernt werden. Durch die Resektion wird die Gelenkfläche geglättet und die Lebensdauer des Gelenkknorpels erhöht. Bei einer Teilresektion des Meniskus ist es sehr wichtig, einen möglichst großen Anteil des Meniskusgewebes zu erhalten. Je kleiner der entfernte Bereich ist, umso mehr von der Meniskusfunktion bleibt erhalten.

Dauer der Rehabilitation nach Meniskusresektion

Nach einfachen Teilentfernungen des Meniskus kann der Patient sein Knie bereits am OP-Tag teilbelasten. Unterarmgehstützen erleichtern die Dosierung der Belastung. In der Regel dauert die Krankschreibung nach Meniskusresektion ein bis zwei Wochen. Nur wenn die berufliche Tätigkeit besonders belastend für das Knie ist, kann eine längere Krankschreibung erforderlich sein.

Nach einer Woche kann der Patient bereits mit "sanften", also wenig kniebelastenden Sportarten wie Radfahren vorsichtig beginnen. Schwimmen kommt erst infrage, nachdem die Wunde komplett verheilt ist und die Fäden gezogen wurden.

Drei bis vier Wochen nach der Meniskusresektion können auch belastende Sportarten wie Fußball, Tennis oder Joggen ausgeübt werden.

Meniskustransplantat und synthetischer Meniskus bei Meniskusriss

Für ein Meniskustransplantat kann der Meniskus eines Organspenders übertragen werden. Bei jüngeren Patienten mit großem Meniskusschaden ist das häufig die einzige Möglichkeit, einem frühen Gelenkverschleiß im Knie zu entgehen. Auch die Transplantation eines künstlichen Meniskus mit Implantaten aus synthetischen Materialien ist möglich.

Sowohl die Transplantation als auch das Einsetzen von synthetischem Material stellen sog. Ausnahmeeingriffe dar. Sie resultieren meist aus vorangegangen, ggf. gescheiterten Operationen am Meniskus, welche die Meniskusfunktion nicht mehr erhalten konnten.

Oftmals wurde zu früh oder zu viel Meniskusgewebe entfernt. Auch wenn die Ergebnisse der Transplantation von synthetischen Implantaten des Meniskus vielversprechend sind, fehlen bis jetzt belastbare Langzeitergebnisse.

Zudem ist die Kostenübernahme durch die Versicherer bei beiden Transplantationsverfahren unsicher. Gesetzliche und private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten nur in Einzelfällen. Anträge müssen sich einem langwierigen medizinischen Prüfungsprozess unterziehen.

Diese Eingriffe sollten daher von Anfang an nicht als Behandlung der ersten Wahl in Betracht gezogen werden. Daher ist es wichtig, dass Betroffene sich möglichst frühzeitig nach der Meniskusverletzung beim geeigneten Kniespezialisten vorstellen. Dieser kann nach entsprechender Diagnostik schnell und sicher die notwendigen Therapieentscheidungen treffen. Das Ziel muss in jedem Fall sein, möglichst viel des natürlichen Meniskusgewebes und damit der Meniskusfunktion zu erhalten, um eine Meniskustransplantation umgehen zu können.

Meniskustransplantation: Operation des Meniskusrisses mit einem Spendermeniskus

Wenn der Meniskus nicht genäht werden kann, entweder wegen Lage und Größe des Risses oder weil bereits ein größerer Gewebeverlust besteht, kann ein Spendermeniskus eingesetzt werden. Diese Lösung wird häufig angewendet, um bei sehr jungen Patienten eine frühe Arthrose und einen beginnenden Knorpelschaden zu verhindern.

Dabei können sowohl Innen- als auch Außenmeniskus ersetzt werden. Wichtig ist nur, dass vorher im Rahmen der Diagnostik die genaue Größe und Lage des zu ersetzenden Meniskus ermittelt wird. Der benötigte Spendermeniskus stammt von einem international tätigen Transplantatzentrum. Häufig kommt es zu längeren Wartezeiten, bevor man ein passendes Transplantat findet. Bis heute existiert aufgrund von verschiedenen administrativen Hürden kein deutsches Spendesystem von Meniskusgewebe mit deutscher Gewebebank. Das Meniskusgewebe wird vor allem aus den Benelux-Staaten eingeführt. Glücklicherweise kommt es bei diesen Implantaten nicht zu den von Organtransplantationen bekannten Abstoßungsreaktionen.

Da das Implantat unter sterilen Bedingungen entnommen und auf Krankheitskeime untersucht wird, kommen Infektionen durch den Spendermeniskus so gut wie nie vor.

Der minimalinvasive Eingriff, bei dem der Operateur das präparierte Meniskusimplantat durch einen winzigen Zugang einsetzt und festnäht, dauert in der Regel ca. zwei Stunden.

Einsetzen eines synthetischen Meniskusimplantats

Synthetisches Meniskusgewebe kommt vor allem zum Einsatz, um partielle Verletzungen und Schäden am Innen- und Außenmeniskus auszugleichen. Das neu entwickelte, schwammartige Material eignet sich durch seine poröse Struktur besonders gut. In seine dicht vernetzte Porenstruktur wachsen Blutgefäße ein, welche die Bildung körpereigenen Gewebes anregen. Sobald das neu entstandene, natürliche Gewebe seine Funktion aufnimmt, löst sich das Implantat auf und wird vom Körper abgebaut. Der Eingriff erfolgt auch hier minimalinvasiv, also durch einen winzigen Hautschnitt und unter maximaler Erhaltung des gesunden Gewebes.

Prävention: dem Meniskusriss vorbeugen

Mittlerweile gibt es Konzepte, wie man Kniegelenksverletzungen (z. B. Meniskusriss oder Kreuzbandriss) vorbeugen kann. Diese Verfahren werden vor allem für den Hochleistungssport entwickelt, haben aber auch im Breitensport ihre Berechtigung.

Bei der Vorbeugung richtet sich besonderes Augenmerk auf die “Landephase” nach Absprüngen. Jede Landung geht immer wieder mit sog. Kniebinnenverletzungen einher.

Die Landephase wurde mithilfe von Funktionsuntersuchungen und kinematischen Ganganalysen untersucht. Diese haben gezeigt, dass insbesondere die Landung in gebeugter und übermäßiger X-Bein-Stellung gefährlich ist.

Ein weiterer Gefahrenherd ist die Außenrotation bei verstärkter Abknickung im Sprunggelenk (funktioneller Knickfuß).

Um die Belastung der Kniebinnenstrukturen zu verringern, üben Sportler verschiedenster Sportarten also, solche funktionelle Fehlstellungen zu vermeiden.

Durch spezifisches Auftrainieren bestimmter Muskelgruppen, Biofeedback (Rückmeldung zu unbewusst ablaufenden Vorgängen) und Videoanalysen erreicht man eine schrittweise “Umprogrammierung” des Bewegungsablaufs.

Auch im Breitensport können diese Maßnahmen eingesetzt werden. Durch gezielte Analysen (Fußdruckmessung, Ganganalyse, Wirbelsäulenvermessung, Elektromyographie) kann der Sportmediziner zunächst den Ist-Zustand erfassen. Dann erarbeitet der Patient gemeinsam mit dem Sportmediziner ein spezifisches Training. Folgetermine dienen zur Verlaufskontrolle. Es ist daher möglich, bereits zu Beginn des Trainings durch spezielle Bewegungsmuster Meniskus- und Kreuzbandverletzungen vorzubeugen.

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