Orthopädische Gelenk-Klinik

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Rückenschmerzen: Richtig erkennen und behandeln

  1. Was sind Rückenschmerzen?
  2. Übungen gegen Rückenschmerzen
  3. Aufgabe der Wirbelsäule
  4. Aufbau und Anatomie der Wirbelsäule
  5. Ursachen von Rückenschmerzen
  6. Neurochirurgische Untersuchung
  7. Therapie
  8. Chronische Rückenschmerzen mit sanfter Matrix-Therapie behandeln
  9. Operative Therapie
Rückenschmerzen und Ihre UrsachenDer menschliche Rücken ist anfällig. Sitzende Lebensweise, aber auch körperliche Belastung können Rückenschmerzen auslösen. Niemand ist wirklich sicher vor Rückenschmerzen. © Istockphoto.com/Eraxion

Wer bekommt Rückenschmerzen? Fast die Hälfte der Bevölkerung in den westlichen Industrieländer berichtet über andauernde und wiederkehrende Rückenschmerzen. 80 Prozent der Menschen geben an, in den letzten zwei Jahren unter Rückenschmerzen gelitten zu haben. Andauernde Rückenschmerzen sind neben Herzerkrankungen der häufigste Grund für Erwerbsunfähigkeit und Frühverrentung.

Rückenschmerzen sind in vielen Fällen ein Symptom, das durch Bewegungsmangel und sitzende Lebensweise begünstigt wird. Aber auch sportlich aktive Menschen können plötzlich, etwa durch einen Bandscheibenvorfall, starke, stechende oder lähmende Rückenschmerzen bekommen.

Betrachten wir aber die möglichen Ursachen der Rückenschmerzen, kristallisieren sich verschiedene Risikogruppen und Lebensweisen heraus, die anfälliger sind, als andere.

 

Übungen zum Selbermachen gegen Rückenschmerz
Dehnen der Rückenmuskulatur. Knien Sie auf den Boden und setzen Sie sich so weit wie möglich auf den Fersen ab. Legen Sie beide Hände weit vorne locker auf der Matte ab. Die Rückenmuskulatur sollte hierbei völlig entspannt sein. Diese Position etwa. 60 Sek. halten. Achten Sie auf eine gleichmäßige Atmung.
Rückenübung bei Rückenschmerz: Katzenbuckel: Die Wirbelsäule wird nach oben gebeugt.
Rückenübung bei Rückenschmerz: Die Wirbelsäule wird im 4-Füsslerstand nach unten durch gebeugt (Hohlkreuz).
Verbesserung der Wirbelsäulenbeweglichkeit: Brücke
In Rückenlage wird der Oberschenkel bei gestrecktem Knie angezogen, um die Muskeln der unteren Wirbelsäule (Lumbalwirbelsäule) zu dehnen und zu kräftigen.
 Kräftigung der Rückenmuskulatur: Ausgangsstellung ist der Vierfüßlerstand. Strecken Sie den rechten Arm und das linke Bein diagonal aus. Der Blick ist auf den Boden gerichtet. Wiederholen Sie die Übung ca. 10 Mal und wechseln Sie dann Arm und Bein. Achten Sie darauf das Sie nicht ins Hohlkreuz ausweichen.
Kräftigung der Gesäß- und der unteren Rückenmuskulatur Ausgangsstellung ist die Bauchlage. Stützen Sie sich auf den Unterarmen ab, der Blick ist nach unten gerichtet jetzt heben Sie ein Bein von der Unterlage ab und führen es gestreckt nach oben. Die Spannung kurz halten und etwa 10 x wiederholen danach Beinwechsel.
Kräftigung der oberen Rücken und Nackenmuskulatur Ausgangsstellung ist die Bauchlage. die Hände liegen entspannt auf der Matte. Nun den Hinterkopf und die Arme anheben sodass der Blick nach unten gerichtet bleibt und die Arme in U-Halte bleiben ( 90° Beugung in Schulter und Ellenbogen) Die Daumen zeigen nach oben. Die Spannung kurz halten und etwa 10 x wiederholen.
Dehnen der Rückenmuskulatur. Knien Sie auf den Boden und setzen Sie sich so weit wie möglich auf den Fersen ab. Legen Sie beide Hände weit vorne locker auf der Matte ab. Die Rückenmuskulatur sollte hierbei völlig entspannt sein. Diese Position etwa. 60 Sek. halten. Achten Sie auf eine gleichmäßige Atmung.
Dehnen der Rückenmuskulatur: Knien Sie auf den Boden und setzen Sie sich so weit wie möglich auf den Fersen ab. Legen Sie beide Hände weit vorne locker auf der Matte ab. Die Rückenmuskulatur sollte hierbei völlig entspannt sein. Diese Position etwa. 60 Sek. halten. Achten Sie auf eine gleichmäßige Atmung. © Gelenk-Klinik

 

Die meisten Menschen werden sich Ihrer Wirbelsäule als Zentrum aller Bewegungen erst dann bewusst, wenn sie schmerzt. Als zentrales Element des Bewegungsapparates integriert die Wirbelsäule alle Bewegungsvorgänge des menschlichen Körpers. Das Rückenmark beinhaltet als Teil des zentralen Nervensystems alle Nervenbahnen, die vom Gehirn in den Körper verlaufen.

Die Rolle der Wirbelsäule

Die Wirbelsäule ist das Achsenorgan des Menschen, das uns aufrecht hält. Der gesamte Bewegungsapparat ist von einer guten Funktion der Wirbelsäule abhängig. Die Wirbelsäule umfasst und schützt das Rückenmark. Das Rückenmark ist ein zentraler Zeil des Zentralnervensystems. Alle Muskeln und Organe werden über das Rückenmark mit dem Gehirn verbunden.

Sind Rückenschmerzen unvermeidlicher Erbteil der menschlichen Evolution?

Anfälligkeit für Rückenschmerzen ist eine der biologischen Hypotheken des Menschen - sie ergibt sich aus unserem zweibeinigen, aufrechten Gang.

Die biologische Anpassung unseres Bewegungsapparates ist noch nicht ganz abgeschlossen.

Alle orthopädischen Strukturen des Rückens waren dieser Veränderung durch den aufrechten Gang unterworfen: Muskeln, Bänder, Bandscheiben, Wirbelgelenke und Nerven. Die weichen Bandscheiben, die Knorpel zwischen den Wirbelknochen, stellen bei Vierbeinern lediglich die Beweglichkeit der Wirbelkörper untereinander her.

Beim Menschen müssen Sie das gesamte Gewicht des Rumpfes tragen.

Die Lendenwirbelsäule muss also einen Kompromiss finden zwischen großem Tragevermögen und der Beweglichkeit in alle Richtungen.

Die Selbstheilungskräfte der Wirbelsäule

Die menschliche Wirbelsäule ein hohes Maß an Selbstheilungskraft bewahrt. Jeder von uns hat schon einmal Rückenschmerzen gehabt. Und bei nahezu jedem sind diese auch ohne Behandlung wieder verschwunden.

Doch oft führen Fehlstellungen, einseitige Belastungen oder altersbedingter Verschleiß zu dauerhaften Beschwerden, die dann auch orthopädisch behandelt werden müssen.

 

 

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Bijan Ganepour
Facharzt für Neuro- chirurgie an der Gelenk-Klinik